Thomas Bäumler

Thomas Bäumler

Ich wurde am 20.11.1961 in Neustadt/Waldnaab in der schönen Oberpfalz geboren. 1981 Abitur am Augustinus-Gymnasium Weiden, der späteren Wirkungsstätte von Raimund A. Mader. Da die Schulzeit mich nicht ausgefüllt hat, war ich von1979-1981 Bezirksvorsitzender der KJG Weiden-Neustadt. 1981-1982 habe ich mitten im kalten Krieg den Grundwehrdienst als Funker in Oberviechtach abgeleistet. Dem Militär vorzeitig entflohen, schließlich von1982-1988 Studium der Humanmedizin in Erlangen. Durch ausgedehnte WG-Erfahrung gestählt, Abschluss mit Staatsexamen und Promotion. Ablenkung vom Studium durch Auslandsaufenthalt in der Schweiz, Frauenklinik des Kantonsspitals Nidwalden 1987. Seit 1989 verheiratet mit der Psychoonkologin Annette Lang-Bäumler, zwei Söhne. 1988-1993 Kliniktätigkeit in der Frauenheilkunde,1994 dann Facharzt für Frauenheilkunde und Niederlassung als Frauenarzt.

Seit 2012 bin ich ehrenamtlicher Mitarbeiter des Bayer. Landesamts für Denkmalpflege, Schwerpunkt Bodendenkmalpflege, Heimatarchäologie, Steinzeit und Metallzeiten. Dazu gibt es von mir mehrere Veröffentlichungen in der Schriftenreihe Oberpfälzer Heimat, des Heimatkundlichen Arbeitskreises Weiden (Bodner-Verlag, Pressath).

Literarische Tätigkeit seit 2013, coming out als Autor auf der Insel Kreta, Frangokastello, Sfakia.

Ich habe meinen Bruder getötet, und ich habe es gern getan. Ich allein war es, niemand sonst. Denn wer anders, als ich, hätte wohl einen Grund gehabt, ihn zu töten? Nicht, dass ich es irgendwie bereuen würde, nein, ganz und gar nicht. Ich bin froh drum, denn jetzt ist es endlich vorbei. Ja, ich glaube sogar, dass es meine Bestimmung gewesen war, ihn zu töten, von Anbeginn der Zeiten. Mein ganzes Leben, meine Geschichte und auch alles, was vor mir war, musste wohl zwangsläufig auf dieses eine Ereignis hinauslaufen. Ganz so wie ein Zug mit defekten Bremsen, der, einmal auf ein abschüssiges Gleis gesetzt, gar nicht mehr anders kann, als mit zunehmender Geschwindigkeit den Weg zu nehmen, den ihm seine Schienen vorgeben, auch wenn dieser Weg in die Katastrophe führt. Sie sollten das nur vorneweg wissen, denn sie sind der einzige Mensch, dem ich mich offenbaren kann, jetzt, da mein Leben zu Ende geht und ich sonst niemanden habe, dem ich meine Geschichte erzählen kann. (Prolog zu Kain.Abel.Oberpfalz)

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Bücher von Thomas Bäumler

Kain. Abel. Oberpfalz.

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Askifou - eine deutsche Flucht

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Liebe, Tod und Zoigl

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Frauengrund

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Priester, Neffe, Tod

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