Köln trotz(t) Armut
Christina Bacher (Hg.)

VS Medien


ISBN 978-3-8912-6235-1

9,95 € [D], 10,30 € [A]
Zum Kölner Stadtbild gehören Kleinkünstler, Bettler und Straßenzeitungsverkäufer genauso wie Touristen auf der Durchreise, Prominente am Set oder Einheimische auf dem Weg zur Arbeit. Alle bewegen sich auf oft ganz unterschiedlichen Wegen – meist, ohne den Blick einmal über den Tellerrand zu wagen. Das Buch "Köln trotz(t) Armut" will nicht nur eine Brücke zwischen Bürgern und Berbern schlagen und Tipps zum Überleben in der Großstadt bieten, sondern auch zeigen, warum Straßenzeitungen gerade heute ein wichtiges Sprachrohr sind für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen: Alle Texte im Buch stammen aus Deutschlands ältestem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER, das 1992 in Köln als BANK EXTRA von Wohnungslosen gegründet wurde.
Christina Bacher

Christina Bacher

ist nach Lehr- und Wanderjahren in Kaiserlautern, Marburg, Bonn, Prag, und Montpellier in Köln gelandet. Als Journalistin und Autorin betreibt sie seither „Bachers Büro“, eine Schmiede für Texte aller Art. Bekannt geworden ist sie u.a. durch ihre 7-bändige Kinder- und Jugendkrimireihe „Bolle und die Bolzplatzbande“, die zunächst als Ratekrimis auf hr2 gesendet wurden und mit der sie seit Jahren europaweit auf Lesereise geht. Im Jahr 2016 fungierte sie zudem als Herausgeberin der CRIMINALE-Anthologie SOKO MARBURG-BIEDENKOPF, die im KBV-Verlag erschienen ist. Mit "Hinkels Mord" (kbv Verlag) legte sie 2020 ein erfolgreiches Debut im Erwachsenenkrimigenre vor.

Als Stipendiatin von "Tatort Töwerland" und des Skriptorium-Stipendiums des Kölner Kulturamts hat sie 2020 eine besondere Auszeichnung von der Kunststiftung NRW erhalten für ihre Buch-Idee, Obdachlosen im Lockdown eine Stimme zu geben. Das Buch "Die Letzten hier?" erscheint im Herbst 2021 im Daedalus Verlag.