Aktuell

Eine halbe Million Romane hat er verkauft und lebt trotzdem auf 45 Quadratmetern: Krimi-Autor Friedrich Ani erzählt im Interview, warum er trotzdem ganz zufrieden ist.

Der Münchner Krimi-Autor Friedrich Ani, 58, hat den "Hohenwart" für das Interview vorgeschlagen. Das ist eine der Kneipen in seinem Stadtviertel Giesing, in denen er nach getaner Schreibarbeit den Tag ausklingen lässt, ein eher gemütliches bayerisches Wirtshaus mit holzvertäfelten Wänden, Bedienungen in Tracht und Wiener Schnitzel, Schweinsbraten und Kasspatzn auf der Speisekarte. Eine Kneipe, die auch seine bekannteste Figur besuchen würde, der wunder- und sonderbare Kommissar Tabor Süden, der nach Vermissten sucht und Menschen mit seinem Schweigen zum Reden bringt. Die Nonne, die während des Interviews am Nebentisch sitzt, könnte genausogut aus einem Krimi von Ani stammen. Manche meinen, Süden habe viel von Ani.

Die Tübinger Poetik-Dozentur befasst sich üblicherweise mit Literatur mit großem L. In diesem Jahr werden Friedrich Ani und Wolfgang Schorlau über Kriminalromane sprechen. Höchste Zeit, dass die Literaturwissenschaft das Genre entdeckt, sagt Krimiexperte Thomas Wörtche.

Die Autoren-Jury des SYNDIKATs freut sich über das Debüt "Dunkel Land" von Roxann Hill, das vom Verlag HarperCollins für den Preis der Autoren 2018 in der Kategorie „Debüt“ eingereicht wurde.
 Gut Wuthenow, ein altehrwürdiges Anwesen im Havelland; hier soll sich Verena Hofer die nächsten drei Monate um den Neffen der Hausherrin kümmern. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Schützling der geniale wie arrogante Dr. Carl von Wuthenow ist. Der Kriminalist wurde erst kürzlich angeschossen und leidet seitdem unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Carl lehnt den Plan seiner Tante strikt ab. Verena, die das Geld dringend braucht, geht einen Deal mit ihm ein: Er lässt sie ihren Job machen, sie hilft ihm bei der Ermittlungsarbeit. Und schon ihr erster Fall hat es in sich: Eine übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden und die Spuren weisen in die rechte Szene …

Jutta Wilbertz hat den 1. Ostfriesischen Krimipreis gewonnen. Die Siegerin wurde am Freitagabend in der Emder Nordseehalle gekürt. Die Geschichte "In die Wüste geschickt" überzeugte das Publikum.

Die Autoren-Jury des SYNDIKATs freut sich über das Debüt "Das Geheimnis der Väter" von Daniel Eichenauer, das vom Jaron Verlag für den Preis der Autoren 2018 in der Kategorie „Debüt“ eingereicht wurde.
 
Eine der wichtigsten Einheiten des Staatssicherheitsdienstes der DDR trug den Namen „Sektor Wissenschaft und Technik“. Sie hatte die Wissenschaftsspionage in der Bundesrepublik und West-Berlin zur Aufgabe. Auf diese Weise versuchte die DDR, ihren technologischen Rückstand aufzuholen. Von derlei Praktiken weiß der junge Jakob Chrumm nichts, als er im Jahre 2005 in Berlin seine frühere Klassenkameradin Neele van Lenk wiedertrifft. Sie ist in die Stadt ihrer Kindheit zurückgekehrt, um endlich dem Schicksal ihres Vaters auf den Grund zu gehen: Der West-Berliner Journalist wurde 1985 verhaftet, weil er angeblich Verursacher eines mysteriösen Autounfalls war, bei dem ein Mitarbeiter des Hahn-Meitner-Instituts für Kernforschung zu Tode kam.

Neuerscheinungen

Der Tod im Flakon
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Schmidt ist tot
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Nur über unsere Leichen
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Das falsche Tabu
Anke Messerle
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