Stirb, schöner Engel
Stephan Pörtner

Fruehwerk Verlag

Broschur

ISBN 978-3-0376-2016-8
2., 2. Auflage 2012

28,– € [D], SFr. 35,– [CH]
Sonntag, 9. Dezember 1973, der Tag an dem die Schweiz stillstand. Der erste autofreie Sonntag im Zeichen der Oelkrise brachte eine Ruhe übers Land, die bereits früh am Morgen gestört wurde. Die Leiche einer jungen Frau wird nackt und aufs Übelste zugerichtet im Schnee in der Nähe eines Engadiner Nobelkurortes gefunden. Gion Kundert, frisch gebackener Polizeigefreiter und Assisten bei den Ermittlungen, muss ohnmächtig zusehen, wie der Mörder sich im Filz von Geld, Macht und Politik dem Zugriff der Polizei entzieht.
Dreissig Jahre später: erneut wird eine junge Frau bestialisch ermordet aufgefunden. Und wieder verlaufen die Ermittlungen im Sand.
Als Köbi auf Mia, eine frühere Liebeschaft stösst, scheint ihm der Himmel für einmal wohlgesinnt. Bald schon erweist sich das als Irrtum. Mia vermutet, dass ihr Ex-Freund einen Mord begangen hat und dass schon bald der nächste folgen wird. Köbi fragt herum, lässt alte Beziehungen spielen und was dabei auf den Tisch kommt, ist alles andere als appetitlich.
Stephan Pörtner

Stephan Pörtner

geboren 1965, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Zürich, wo seine Krimis mit Köbi Robert, dem Detektiv wider Willen, spielen. Erschienen sind bisher vier Bände: "Köbi der Held" 1998, "Kein Konto für Köbi" 2000, "Köbi Krokodil" 2002 und "Köbi Santiago" (bilgerverlag/Zürich) 2007. Für das Tagblatt der Stadt Zürich schrieb er zwei Fortsetzungskrimis, der zweite, Metzgete in Zürich Nord erschien unter dem Titel "Die Affären der Witwe" bei der Editon Bod, herausgegeben von Vito von Eichborn. Die Story "Blaue Liebe" aus der Anthologie "He Shot Me Down" (Rotbuch) wurde für den Friedrich-Glauser-Preis 2012 in der Sparte "Bester Kurzkrimi" nominiert.