Freitag, 22. Januar 2021

AUSVERKAUFT – KÖLN · KRIMI · KULTUR

Mord in bester kölscher Gesellschaft

Uhrzeit: 19:00 - 23:00 Uhr

Brauhaus Quetsch
Hauptstraße 7
50996 Köln

T: 0228 26036803
W: brauhaus-quetsch.de/

KRIMI-LESUNG MIT 3-GÄNGE-MENÜ · natürlich in der beliebten Quetsch.

Mord in bester kölscher Gesellschaft: Edith Niedieck liest aus ihrem besonderen Kölner Krimi LUXUSLÜGEN und lässt die Besucher mit einem spannenden wie amüsanten Lesestoff hinter die Kulissen der lebendigen Domstadt spinksen. Ein super atmospharischer Krimi als gut recherchierter Spiegel der gehobenen Kölner Gesellschaft mit all dem Klüngel und dem karnevalistischen Treiben, die die High Society ausmachen.

Eintritt € 29,90 inkl. 3-Gänge-Menü
(drei Hauptgänge wählbar bei Voranmeldung – Fisch, Fleisch, vegetarisch), exkl. Getränke

Kartenverkauf nur mit Voranmeldung im Brauhaus Quetsch 0228 26036803

Die Lesung findet selbstverständlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Hygienerichtlinien statt. Wegen der Abstandsregeln ist das Kartenkontingent begrenzt. Es empfiehlt sich also, schnell zu sein.

(Bitte informieren Sie sich für Hinweise unbedingt aktuell auf der Seite des Veranstalters)

Luxuslügen

Luxuslügen

Kölner Krimi


Edith Niedieck

Edith Niedieck Jahrgang 1963. Aufgewachsen in Köln. Nach dem BWL-Studium, Texterin in einer renommierten Münchener Werbeagentur für Industrieunternehmen, Automobilhersteller, IT- und Konsumerprodukte, Verbände und Politik. Arbeiten wurden u. a. auch im Jahrbuch der Werbung veröffentlicht. Verheiratet mit Mike, Sohn des legendären Swingmusikers Charly Niedieck, seinerzeit auch Bassist des Kölner Eilemann-Trios. Nach ihrem Romandebüt „Luxuslügen" 2019, hat es ihr Kurzkrimidebüt „Totpunkt" 2020 auf die Longlist des „Wortrandale Literaturpreises Berlin" geschafft. 

Luxuslügen ist eine Hommage an die Filme Über den Dächern von Nizza und Der unsichtbare Dritte von Alfred Hitchcock, und dem Kinostreifen Mordsache „Der dünne Mann" (Originaltitel: The Thin Man nach dem gleichnamigen Roman von Dashiell Hammett) mit seiner elegant strukturierten, spannenden Handlung und seinen humorvollen Einflüssen. Luxuslügen lässt die Leserschaft in die „Hautevolee" eintauchen.

EDITH NIEDIECK IM KREUZVERHÖR

WIESO EIN BUCH?
Schon als Schülerin konnte ich meine sehr disziplinierte Deutschlehrerin aus der Reserve locken. Was ich sah, roch, hörte, speicherte ich in Bildern und wandelte diese in Wörter. Heraus kamen unzählige Kombinationen und spannende Geschichten. Kein Wunder, denn meine Antennen sind immer aufgestellt und schnappen Aktuelles auf. Themen zu durchdringen, zu spiegeln und nach außen neu und abgrenzend zu transportieren oder wieder zu einem Ganzen zu verschmelzen, ist meine Leidenschaft.

WARUM EIN KRIMI ALS DEBÜT?
So ein Wohlfühlmilieu in dem ich lebe, hat eine ganz besondere Alltagsspannung, die unheimlich gut in einen Kölner Krimi passt. Metropolen sind tolerant und plural, aber auch unverbindlich. Und ich wollte zeigen, dass Kriminalromane durchaus auch ein literarischer Strang sind.

LEIDEN, MIT DEN BUCHHELDEN?
Das war für mich mit meinem Debütroman Luxuslügen eine ganz neue Erfahrung. Ich fiel und stand wieder auf, fiel und stand wieder auf, fiel und ... wollte siegen! Eines Nachts befand ich mich sogar im Traum mitten in einer Buchszene. Als teilnehmende Figur. Irre!

WAS „PACKT" EINEN NOCH ALS AUTORIN?
Nach der ausverkauften Premierenlesung spürte ich – jetzt wird es ernst ... mit dem Autorenleben. Mich verbinden meine vielfältigen Lesungserlebnisse mit den Besuchern. Das liegt daran, weil mir gut lesen oberwichtig ist. Das Publikum ansprechen, die richtigen Textstellen aussuchen usw. – das lässt Kultur lebendig werden.

UND WANN KOMMT EIN NEUER KRIMI? WIRD ES EINE FORTSETZUNG GEBEN?
Ganz sicher gibt es die. Aber nicht nur – etwas völlig anderes wird es auch geben. Eins nach dem anderen. Bücher brauchen ihre Zeit, wenn sie gut werden sollen: die Rohfassung lesen und noch einmal lesen, dann überarbeiten, vielleicht auch die Figurenkonstellation überdenken. Schreiben ist Arbeit und kommt immer vor dem großen Auftritt ... es bleibt also spannend.

Edith Niedieck
© Edith Niedieck