Samstag, 10. Dezember 2022

KRIMITAG RHEIN-MAIN-WIESBADEN

Uhrzeit: 19:00 Uhr

vhs Main-Taunus-Kreis
Pfarrgasse 38
65719 Hofheim

W: www.vhs-mtk.de/programm/kurs/krimitag+2022+rheinmainmord+-+wasserfaelle/nr/r0200300/bereich/details/redirect/warenkorb/

Ob an den lauschigen Ufern von Rhein und Main, im Schiersteiner Hafen oder an der verträumten Wisper: Im friedlichsten Gewässer plätschert das Blut, Verbrechen führen in abgründige Tiefen. So jedenfalls in der kriminellen Fantasie der mit allen Wassern gewaschenden Autor*innen des SYNDIKATS und von Dostojeweskis Erben, allesamt in der Rhein-Main-Region zu Hause, wo auch die spannenden, humorigen, skurrilen Fünf-Minuten-Krimis ihrer aktuellen Anthologie "WasserFälle" spielen. Erleben Sie mit dieser Lesung einen turbulenten Krimiabend.

Nähere Infos: Gerrit Lungershausen, lungershausen@vhs-mtk.de

Eintritt: 12,00€

Es lesen: Jürgen Heimbach, Bernd Köstering, Susanne Kronenberg, Alexander Pfeiffer, Fenna Williams. Und von der Autorengruppe Dostojewskis Erben: Leila Emami, Franziska Franke, Peter Luyendyck, Ute Schusterreiter, Dietmar Thate, Belinda Vogt, Thorsten Weiß.

Musikalische Begleitung: Burkhard Mohr

Spenden gehen an die Tafel Hattersheim-Hofheim

 

Jürgen Heimbach

1961 in Koblenz geboren und dort aufgewachsen, Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, während des zeitweisen Germanistik- und Philosophiestudiums in Mainz als Regieassistent am Staatstheater Mainz sowie Regisseur einer freien Theatergruppe und Mitbegründer und –betreiber eines Theaters ins Mainz. Ausstellungstätigkeit, Redakteur bei 3sat, diverse Jurytätigkeiten im Bereich Theater, Jugendliteratur und Kriminalfilm. 2008 erschien der Jugendkrimi „Johannes’ Nacht“, 2009 der Kriminalroman „Plötzlicher Tod einer Nutte“, 2011 der Kriminalroman "Chagalls Rache", 2012 der erste Teil einer Nachkriegs-Kriminalroman-Trilogie mit "Unter Trümmrn". Es folgte 2014 der zweite Teil "Alte Feinde". "Offene Wunden" (2016) beendet die Trilogie um Kommissar Paul Koch. "Unter Trümmern" und "Alte Feinde" waren für den Krimi-Blitz der Krimi Couch nominiert. 2019 erschien der Roman noir "Die Rote Hand" im weissbooks Verlag (frankfurt/M.), 2020 die Taschenbuchausgabe im Unionsverlag (Zürich) und das Hörbuch. "Die Rote Hand" wurde im April 2020 mit dem Glauser Preis 2020 als Bester Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet. Der 2021 im Unionsverlag erschienene Kriminalroman "Vorboten" stand auf der Longlist des Crime Cologne Award. Zudem hat Jürgen Heimbach eine Reihe von Kurzkrimis in Anthologien veröffentlicht.

Jürgen Heimbach

Bernd Köstering

Bernd Köstering wurde 1954 in Weimar/Thüringen geboren und lebt heute in Offenbach am Main. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter und drei Enkelkinder. Seine Romane und Kurzgeschichten zeigen ein feines Gespür für die Beweggründe der handelnden Menschen. Er entwickelte zusammen mit dem Gmeiner-Verlag das Genre des Literaturkrimis, in dem ein bekanntes Werk der Weltliteratur den jeweiligen Fall auslöst oder auflöst. Seine Goethekrimis um den Privatermittler Hendrik Wilmut haben unter Fans inzwischen Kultcharakter. Köstering veröffentlichte bisher sieben Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und Krimirätsel.

Bernd Köstering
© Autor/das-portrait.com

Susanne Kronenberg

Wiesbaden als Krimistadt? Auf jeden Fall, meint Susanne Kronenberg und schickt in ihren bisher sieben Kriminalromanen ihre Ermittlerin quer durch die beklemmend beschauliche Landeshauptstadt und bis in den Rheingau und Taunus. Heikle Fälle für die Privatdetektivin Norma Tann. In "Hundswut" kommt Norma illegalem Handel mit Hundewelpen auf die Spur. Der neuste Kriminalroman „Rosentot“ führt in den Taunus ins historische Städtchen Bad Schwalbach - Schauplatz der Hessischen Landesgartenschau und rätselhafter Todesfälle.

Dazu kommen eine Reihe von Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien sowie Bücher über regionale Themen wie z.B. ein Reise- und Kulturführer über die Lieblingsplätze ihrer hessischen Wahlheimat („66 Lieblingsplätze und 11 Winzer“).

Susanne Kronenberg lebt nahe Wiesbaden im Taunus. Sie ist Dozentin für Kreatives Schreiben und organisiert den Syndikat-Stammtisch RheinMain-Wiesbaden.

Susanne Kronenberg

Alexander Pfeiffer

Geboren 1971, lebt als freier Autor, Literatur-Veranstalter, Moderator und Leiter von Schreibwerkstätten in Wiesbaden.

Von 2007 bis 2014 hessischer Landesvorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS), 2009 bis 2012 Jurysekretär für den Friedrich-Glauser-Preis (Krimipreis der Autoren) in der Sparte Debüt. Freier Mitarbeiter des Wiesbadener Literaturhauses Villa Clementine für das Wiesbadener Krimistipendium und den Wiesbadener KrimiMärz.

Neben zwei Bänden mit Kurzgeschichten und einem Gedichtband veröffentlichte er die Wiesbadener Krimi-Trilogie „Im Bauch der Stadt“ (2005), „So wie durchs Feuer hindurch“ (2006) und „Das Ende vom Lied“ (2008 – alle Societäts Verlag, Frankfurt). Von 2010 bis 2012 gab er die Anthologiereihe „KrimiKommunale“ (Kommunal- und Schul-Verlag, Wiesbaden) heraus. 2014 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi für die Geschichte „Auf deine Lider senk ich Schlummer“ (aus: "Küche, Diele, Mord", KBV). 2016 erschien der erste Kriminalroman um den Filmvorführer Sänger unter dem Titel "Geisterchoral" (Emons Verlag, Köln).

Alexander Pfeiffer
© Carina Faust

Fenna Williams

Fenna Williams, *1956,  lebt und arbeitet in Wiesbaden und überall dort, wohin die Recherche zu ihren Büchern sie führen.

Sie studierte Kreatives Schreiben in Seattle, London und Frankfurt und schreibt seit dem Drehbücher, sowie Reiseessays, Kurzgeschichten und Romane verschiedener Genres. Ihr Ermittlerteam um die Geisterjägerin Dona Holstein löst auf historischen Tatsachen beruhende Fälle, die in der Gegenwart zu mörderischen Problemen führen.

Als Fenna Auerbach  schuf sie die Ermittlerin Pippa Bolle aus Berlin, die als Haushüterin und Übersetzerin in unterschiedlichesten Orten Europas Mordfälle aufklärt. Bis zum 6. Band verfasste sie die Bücher gemeinsam mit der Kollegin Keller alias Lotte Minck als Duo Auerbach & Keller. Seitdem führt Fenna die Reihe alleine weiter.

Sie schreibt Essays über Inseln auf der gesamten Welt, die sie in Bänden wie »Die Inselsammlerin« zusammenfasst.

Fenna hat vier Passionen: Schreiben, Shakespeare, Single Malt Whisky und den Wunsch, diese drei Dinge immer wieder neu zu verbinden.

Homepage: www.Fenna-Williams.com

Preise und Auszeichnungen:
- 2. Platz beim Zola Literary Contest, Seattle, USA 
für das Drehbuch »Amazing Days«
- Nürnberger Autorenstipendium
für das Drehbuch »Private Arcadia«
- Tatort Töwerland Aufenthalts-Stipendium der Insel Juist 

Fenna Williams
© Saskia Marloh