Mittwoch, 16. Dezember 2020

KRIMITAG BERLIN - ONLINE

Premiere auf YouTube

Uhrzeit: 19:15 Uhr

YouTube & das-syndikat.com

KRIMITAG BERLIN mit Beiträgen von Ule Hansen, Patricia Holland Moritz, Alexander Asisi, Robert Berg

Erstmals geht der KRIMITAG in Netz!

Nicht ganz freiwillig, denn eigentlich treffen wir unsere Leserinnen und Leser doch so gerne live! Aber da viele Lesungen in diesem Corona-Winter einfach nicht gehen, machen wir aus der Not eine Tugend und erobern mit unseren KRIMI-QUICKIES neue und alte Fans auf YouTube.

Die KRIMI-QUICKIES gibt es jeden Mittwoch um 19:15 Uhr - aber am 9. und am 16. Dezember wird daraus ein KRIMITAG-Special! Je drei mal eine halbe Stunde präsentieren unsere regionalen Stammtische mit Abstand und doch gemeinsam ihren KRIMITAG.

 

Alexander Asisi

1975 geboren in West-Berlin, Kindheit in Teheran, Berlin und Zürich, Abitur in Colmar/Frankreich.

Nach dem Germanistik-Studium in Strasbourg Rückkehr nach Berlin 2001, Staatsexamen (Germanistik/Romanistik) an der FU 2005.

2006 Quereinstieg in die Bildgestaltung, Beginn der Arbeit an den Panoramen des Onkels, dem Künstler Yadegar Asisi: Rom312, Dresden1756, Völkerschlacht, Pergamon, Berliner Mauer, Dresden45, Rouen1431.

Bei der Arbeit am Dresden45-Panorama entsteht die Idee zum Roman Die Dresdnerin, Teil 1 der Krimi-Trilogie um den Berliner Kriminalrat Erich Klemmer.

Quellen der Inspiration sind für den Autor: der Soul in Isaac Hayes' Musik, der Wildwuchs in Alfred Döblins Sprache, die subtile Expressivität in André Franquins Zeichnungen, die Weitsicht in Jean-Jacques Rousseaus Philosophie, die ausgeprägte Empathie in Wilhelm Reichs Schaffen und zu guter Letzt das selbstaufopfernde Wirken des Brian von Nazareth. 

Alexander Asisi

Robert Berg

Robert Berg wurde 1968 in Berlin geboren. Er studierte Kommunikationswissenschaft und übte die verschiedensten Tätigkeiten aus. Von B wie Bauhelfer oder Bürohilfskraft über M wie Medienforscher bis zu Z wie Zeitungsverkäufer. Dabei wohnte er in vielen Berliner Stadteilen, aber einige der schönsten Jahre seines Lebens verbrachte er in Schöneberg, einem bunten Stadtteil im Herzen Berlins mit schillernder Historie, der Raum für viele Geschichten bietet.

Neben seinem Krimi-Debut „Pech für den Puppenspieler“ wurde 2017 unter dem Titel „Beiß ihn tot, Tiger!“ auch ein Band mit Erzählungen von Berg veröffentlicht.

Berg wohnt in Berlin, wo er auch als Lesebühnenautor aktiv ist. Seine geheime Leidenschaft sind Ruinen und verbotene Orte, weshalb er keinem Loch im Zaun widerstehen kann.

Robert Berg

Patricia Holland Moritz

die auf ihren Buchcovern den nervenden Bindestrich weglässt, wurde 1967 in Karl-Marx-Stadt (der Stadt mit zwei Bindestrichen) geboren und sagt das auch so, weil „geboren in Chemnitz“ hieße Jahrgang vor 1953 oder nach 1990.

War Buchhändlerin in Leipzig, Speditionskauffrau in Paris, Kaltmamsell in diversen Irish Pubs und begann erst in Berlin damit, Krimis zu veröffentlichen.

Geschrieben hat sie schon immer, weil schon die Frage „Bist du verwandt mit Renate Holland-Moritz?“ den Anstoß gab, die eigenen Schreibgene freizulegen.

Erste Lesungen noch ohne Veröffentlichung und einfach auf ihrer Behauptung „Ich bin Schriftstellerin!“ basierend. Lohn der Angst waren das Berliner Autorenstipendium für den Roman „Zweisiedler“ (unter Verweigerung von Schubladendiskussion mit Verlagen trotzig selbst veröffentlicht bei BoD, 2012) und die Freundschaft zum Leipziger Pfarrer Christian Führer, dem Mitinitiator der Friedlichen Revolution 1989, einem Gottesmann, für den sie zum Ghostwriter wurde: „Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam“ (Ullstein, 2009).

Seitdem hat sie bloggen, twittern und facebooken und einen Buchtrailer drehen gelernt, 6 Kurzkrimis in Anthologien des Verlages edition krimi Leipzig (2013 – 2017) veröffentlicht und Berlin-Krimis um das „Chamäleon“ Rebekka Schomberg bei Gmeiner: „Die Einsamkeit des Chamäleons“ (2014) und „Kältetod“ (2015), sowie den Botanik-Krimi "Mordzeitlose" mit seinen bösen Wurzeln in Berlin. 2019 erschien mit Förderung durch das Arbeitsstipendium des Mörderische Schwestern e.V. ihr Roman "Der Menschenleser" im KLAK Verlag. Thema simd die "Eberswalder Knabenmorde" und der einsame Kampf eines forensischen Psychiaters der Ostberliner Charité gegen ein dogmatisches System.

Wird auf Dutzenden Lesungen pro Jahr gesichtet, vom Wave-Gothic-Fest bis zum Sofalesen neben Hakan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert.

Autorenfoto (c) Holmsohn