Freitag, 17. April 2020

Die lange Nacht des Verbrechens: "Tiefe Täler"

Das großes Quickie-Lesungs-Event auf der CRIMINALE 2020

Uhrzeit: 21:30 - 23:00 Uhr

Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover

Auf der CRIMINALE 2020 in Hannover präsentiert sich das Syndikat wieder öffentlich – mit all seiner Qualität und in seiner ganzen Bandbreite an Themen und Formen. Neben den Antho- und Nominierten-Lesungen steht es diesmal ein groß angelegtes Krimi-Quickie-Event im Zentrum des Programms.

Der Ablauf ist rasant: Jede/r stellt sich kurz vor und hat dann exakt acht Minuten Lesezeit, danach ist der/die nächste dran. Solche Quickie-Lesungen kamen auf der CRIMINALE in Aachen sehr gut an. Hannover ist Poetry-Slam-Stadt, hier dürfte diese Lesungsform, die Tempo, Vielfalt und Abwechslung verspricht, gut angenommen werden.

Unter der Überschrift "Tiefe Täler" lesen in diesem Block:

  • Gerhard Langer
  • Sunil Mann
  • Christine Brand
  • Günter Neuwirth
  • Barbara Saladin
  • Günther Zäuner

 

Christine Brand

Aufgewachsen im Emmental, gelernte, aber nie praktizierende Lehrerin, stattdessen jahrelang schreibend für Tageszeitungen, oft als Gerichtsberichterstatterin, später TV-Reporterin für die „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens, heute Redaktorin NZZ am Sonntag. Publikationen: „Schattentaten – wahre Kriminalfälle ans Licht gebracht“, Stämpfli Verlag, 2008. Kriminalgeschichten „Späte Rache“, „Lochbach-Geist“ und "Tod am Napf" in den Krimianthologien „Mordsgeschichten aus dem Emmental“, Landverlag, sowie "Toter Hund" in "Berner Blut", Gmeiner.Kriminalroman „Todesstrich“, Landverlag, 2009. Kriminalroman "Das Geheimnis der Söhne", Landverlag 2010. Kriminalroman "Kalte Seelen", Landverlag 2013. Lebt als Bernerin in Zürich.

Christine Brand

Gerhard Langer

geboren 1960 im Salzburgerland

studierte Theologie, Judaistik und Altorientalistik

arbeitete viele Jahre an der Universität Salzburg, ist jetzt Professor für Judaistik an der Universität Wien

verheiratet, ein Sohn, lebt in Tirol und Wien

schreibt Krimis mit Wienbezug

Hauptcharakter: Michael Winter, Ende Vierzig, Oberstleutnant an der Wiener Landespolizeidirektion, zuständig für besonders heikle Fälle

 

Gerhard Langer

Sunil Mann

Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren. Nach der Matur schrieb er sich in Zürich für Psychologie und Germanistik ein. Beide Studien brach er erfolgreich ab. Zurzeit ist er als Flugbegleiter mit Teilzeitpensum tätig.

Für seine Kurzgeschichten hat er bereits zahlreiche Preise gewonnen (u.a. den Agatha-Christie-Preis).

'Fangschuss', sein Romandebüt um den indischstämmigen Privatdetektiv Vijay Kumar, wurde mit dem Zürcher Krimipreis 2011 ausgezeichnet. Auch mit den Romanen "Uferwechsel" und "Schattenschnitt" wurde er für diesen Preis nominiert. Letzterer ist ebenfalls für den Friedrich-Glauser-Preis 2017 nominiert.

Sunil Mann

Günter Neuwirth

Faktenlage

Im Jahr 1966 in Wien geboren und ebenda aufgewachsen. Danach einige Jahre wohnhaft in Graz. Nun befindet sich der Lebensmittelpunkt am Waldrand der steirischen Koralpe.

In jungen Jahren durch Auftritte als Keyboarder in Wiener Jazzclubs, mit zwei Solokabarettprogrammen und literarischer Performance auf Kleinkunstbühnen aktenkundig geworden.

Mittlerweile hauptsächlich als Autor mit dem Schwerpunkt im Bereich Kriminal- und Spannungsliteratur tätig.

Günter Neuwirth
© Kurt Lhotzky

Barbara Saladin

Barbara Saladin wurde an einem Freitag, dem 13. im Jahr 1976 geboren und lebt in einem kleinen Dorf im Oberbaselbiet/Schweiz, wo sie als freie Journalistin, Autorin und Texterin arbeitet. Bisher veröffentlichte sie unter anderem mehrere kurze und lange Krimis, verschiedene Sachbücher sowie zahlreiche Kurzgeschichten. Bei einem Abstecher in die Welt der bewegten Bilder schrieb sie ein Drehbuch und war Projektleiterin des Schweizer Kinofilms "Welthund".
Während des Stipendiums "Tatort Töwerland" auf Juist im Jahr 2008 lernte sie die Ostfriesischen Inseln kennen. Seither liebt sie sowohl Wellen, Watt und Weite der Nordseeküste als auch die Wälder und Weiden der Schweizer Jurahügel und ist literarisch gesehen an beiden Orten zuhause.
2017 erhielt sie den Kantonalbankpreis BL in der Sparte Kultur.

Barbara Saladin

Günther Zäuner

Geboren 1957 in Wien

Matura, Studium (Geschichte, Zeitgeschichte, Klassische Philologie), musikalische Ausbildung, ehemaliger Lehrer für Latein, Geschichte und Musik.

Seit 1983 freier TV-, Radio- und Print-Journalist (ORF, verschiedene ausländische TV-Anstalten, Wien 1(heute ATVplus). Arbeiten für verschiedene Produktionsfirmen, Kabarettbeiträge für Radio NÖ und Ö3, "Senf zur Woche" (kabarettistischer Wochenrückblick) für das Wiener Stadtradio

Zahlreiche TV-, Radio- und Printbeiträge, TV-Dokumentationen u.a. über Kolumbien und die Drogenmafia.

Erfinder und Leiter des TV-Magazins "133 - Das Polizei- und Sicherheitsmagazin" für Wien 1 (heute ATVplus), Redakteur der Fachmagazine "Die Kriminalpolizei" und "Polizei". 1995 Verleihung der Goldenen Ehrennadel der Bundeskriminalbeamten Österreichs für besondere Verdienste.

Verfasser von Sachbüchern, Autor von Theaterstücken und Kabarettprogrammen, Autor zahlreicher Sketeches, Texte, Monologe, Liedtexte u.a. für die Döblinger Faschingsgilde. Bis 2006 Programmverantwortlicher, Regisseur, Autor und Schauspieler in der Döblinger Faschingsgilde.

Verfasser von Kriminalromanen, davon viele mit dem Hauptprotagonisten "Kokoschansky" sowie Kriminalkurzgeschichten. Schwerpunktthemen: Organisierte Kriminalität, Geheimdienste, Drogen, Sekten, Rechtsextremismus, Terrorismus, Politik

Mitgliedschaften:

Österreichischer PEN-Club
Österreichischer Schriftstellerverband (ÖSV)
AIEP (Int. Krimiautorenvereinigung)
SYNDIKAT (Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur)
IG Autoren

 

Günther Zäuner
© Manfred Burger