Christiane Franke - Tatort Töwerland Krimi-Stipendium 22. Oktober bis 5. November 2011

Tatort Töwerland – das Krimi-Stipendium der Insel Juist mit dem geheimnisvollen Beinamen „Töwerland“, plattdeutsch für „Zauberland“, bietet deutschsprachigen Krimiautoren die Möglichkeit, bis zu zwei Wochen zum Schreiben nach Juist zu kommen. Vierzehn Tage auf engstem Raum, ohne Fluchtmöglichkeit - Schiffe gehen, wenn überhaupt, einmal am Tag - zwanghafte Ruhe (statt Autos nur Kutschen und Fahrräder), eingeschränkter Täterkreis (etwas mehr als 1000 grimmige Insulaner) … http://www.tatort-toewerland-juist.de/index.html Vom 22. Oktober bis 5. November 2011 befindet sich Christiane Franke in diesem idealen Umfeld für das Schreiben eines Kriminalromans – und wir stellen Ihnen eine kürzlich erschienene Kurzgeschichte der Stipendiatin vor: Maria, Mord und Mandelplätzchen – 24 Weihnachtskrimis von Sylt bis zur Zugspitze „Tante Hedi und der Weihnachtsmann“ von Christiane Franke. Hedi lädt zum diesjährigen Adventskaffee mit ihren drei langjährigen Freundinen auch den Weihnachtsmann ein. Einen strippenden Weihnachtsmann. Doch das tut sie nicht ohne Hintergedanken... ................................................................................................................................................................................ Christiane Franke , geb. 1963, gelernte Bankkauffrau, lebt und schreibt in Wilhelmshaven. Sie gehört als den Mörderischen Schwestern an, ist dort zuständig für die über 80 Mitglieder starke Region Nord, ist Mitglied der Autorenvereinigung „Syndikat“, dem Verband Deutscher Schriftsteller (VS) und organisiert und leitet für den Arbeitskreis Ostfriesischer Autorinnen und Autoren Seminare. Zusammen mit Manfred C. Schmidt und Regine Kölpin bildet sie das kriminelle Literaturensemble TrioMortabella, das nicht nur im Nordwesten das Publikum durch die "Dreifaltigkeit" der Texte überzeugt. Christiane Franke schreibt Romane, die an der Nordsee spielen - hier überwiegend mit den beiden Kommissarinnen Oda Wagner und Christine Cordes - und Kurzkrimis, in denen sie gern mal auch eine humorige Schiene wählt. Mit ihrem Kurzkrimi "Schlafes Schwester" war sie für den Deutschen Kurzkrimipreis (Tatort Eifel) nominiert. Für 2011 erhielt sie das Stipendium "Tatort Töwerland" der Insel Juist. http://www.christianefranke.de ................................................................................................................................................................................

Drei Fragen an Christiane Franke

Wann begann Ihre kriminelle Laufbahn? Ohne dass es mir bewusst wurde, wurde ich schon als Jugendliche beim Lesen der Bücher von Agatha Christie mit dem Krimi-Virus angesteckt und als ich anfing zu schreiben, brach es dann durch: es war viel leichter, einen Krimi zu schreiben als einen Liebesroman. Wie viele Verbrechen gehen auf Ihr Konto? Ich habe sie noch nicht gezählt, aber zumindest literarisch könnte ich das nachholen, was bei fünf Kriminalromanen leicht fällt, bei den Kurzverbrechen allerdings schwerer ist, doch es sind jede Menge, allein in diesem Jahr waren es acht. Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen? Es macht einfach wahnsinnigen Spaß, auf diese Weise hinter die Fassaden so manch gutbürgerlichen Lebens zu schauen und die Abgründe zu analysieren, die sich teilweise auftun. ................................................................................................................................................................................

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