Watson & Harry gegen die Mafia Wer gegen den Strom schwimmt, kann auch ertrinken. Die Leute sagen dann, den hat il coccodrillo geholt, das Krokodil.  Il coccodrillo ist einst einem Schiff aus Ägypten hinterher geschwommen und hat sich im Golf von Neapel niedergelassen. Vielleicht ist es die Wiedergeburt eines Pharaos. Es lebt immer noch unter uns, und es ist immer noch hungrig. Die Menschen haben Respekt vor dem Krokodil, und darum herrscht Frieden in meiner Stadt. So ist das, Dottor John. Seitdem ein verzweifelter Anruf eines Freundes, dessen Filmprojekt grandios zu scheitern droht, den Starfotografen John Watson nach Neapel geführt hat – natürlich zusammen mit Harry, dem kleinen weißen Terrier –, treffen die beiden auf kuriose Versionen der Wahrheit. Besonders der zwielichtige Bürgermeister der Stadt Roccia delle Sirene (nebenbei großer Fan von Watson und Harry, seit diese bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 – indirekt zwar, aber immerhin – den Azzurri zum Sieg verholfen haben) gibt dem Duo Rätsel auf. Ist er Teil der in Neapel vorherrschenden Camorra, deren Existenz er so vehement leugnet? An ihrem freien Tag schließlich begeben sich Watson und Harry einmal mehr zur falschen Zeit an den falschen Ort, und so bekommen sie nicht nur den atemberaubenden Vesuvio, sondern vielmehr einen kaltblütigen Mord vor die Linse – und damit die Mafia an den Hals. Die tut alles, um die Beweisfotos und ihren Fotografen zu vernichten. Vor der Kulisse des Vesuvs und den kleinen Wundern wie auch Gefahren, die die Stadt birgt, wird „Neapel sehen und sterben“ zu mehr als nur einer Redensart für Watson und Harry. Drei Feinde stehen dem Duo Watson-Harry dieses Mal gegenüber: der Müll, die Stadt und der Tod, und wieder kommen die beiden nur um Haaresbreite mit dem Leben davon – oder auch nicht ...