Maxim Charkows erster Fall. Ein verschollenes Gemälde. Eine mysteriöse Vergangenheit. Ein Mörder, getrieben von Gier. Maxim Charkow, Sohn russischer Flüchtlinge und Chefermittler der Mordkommission, steht vor einem Fall, der ihn an seine Grenzen führt: Er muss den Tod seines Jugendfreundes Gian aufklären. Für seine Kollegin, die Rechtsmedizinerin Francine Boviard, weisen alle Indizien auf einen Selbstmord hin. Doch Charkow glaubt trotz ihrer Einwände an Mord. Gian war Journalist und arbeitete kurz vor seinem Tod an einem Artikel über Kunstraub im Zweiten Weltkrieg. Charkow vermutet das Mordmotiv im Zusammenhang mit Gians Recherchen. Seine Ermittlungen führen ihn in das Bergdorf, in dem er und Gian ihre Kindheit verbrachten. Dunkle Erinnerungen werden wach. Erinnerungen an den plötzlichen Tod seiner Schwester Anna und seines Vaters, die vor über dreißig Jahren angeblich bei einem tragischen Bergunglück ums Leben kamen. Ihre Leichen wurden nie gefunden. Charkow gerät durch die Ermittlungen immer mehr in den Sog der Geschichte des Kunstraubs während des Zweiten Weltkriegs, aber auch seiner eigenen Vergangenheit. Ein weiterer Leichenfund auf dem nahegelegenen Gletscher – eine mumifizierte Kinderleiche – zwingt ihn, seine Ermittlungen in eine neue Richtung zu lenken. Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Um Gians Mörder zu finden, ist er plötzlich gezwungen, sich mit seiner eigenen Familientragödie auseinanderzusetzen. Maxim Charkow erfährt endlich, was vor Jahren wirklich geschah... Diese Geschichte wurde 2007 vom RSI verfilmt. Der Film lief an den 42. Solothurnern Filmtagen. Das Drehbuch stammt von Marcus Richmann.