Ein anonymer Umschlag, darin ein kleines, goldenes Herz mit den eingravierten Initialen einer Jugendliebe. Bei Paul Nickel werden höchst gemischte Gefühle wach. Eigentlich hat er gerade alle Hände voll mit der Erledigung eines wichtigen Auftrages zu tun, doch die rätselhafte Post geht ihm nicht aus dem Kopf. Schließlich läßt er alles stehen und liegen und fährt tief in die Lüneburger Heide, dorthin, wo er vor Ewigkeiten zur Schule gegangen ist. Er findet sein altes Internat, seine alten Freunde, seine verdrängte Vergangenheit – und drei Leichen. Auf der Stirn der letzten ist mit einer Heftzwecke ein blutiger Zettel befestigt, den Nickel selbst geschrieben hat:  "Tut mir leid wegen der Sauerei. Gruß Paul".