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David Szalay erhält den diesjährigen Booker Prize für seinen Roman „Was nicht gesagt werden kann“ (Originaltitel: „Flesh“). Szalay erzählt darin die Geschichte des Arbeitersohns István, dessen Lebensweg ihn vom Plattenbau in Ungarn über den Militärdienst bis nach London führt, wo er schließlich für die wohlhabende Oberschicht arbeitet. Dabei greift der 51-jährige Autor Themen wie Männlichkeit, Klasse, Migration, Trauma, Sex und Macht auf. Die Jury betont, das Werk „konzentriert sich auf einen Mann aus der Arbeiterklasse, der normalerweise nicht viel Beachtung findet“ und lade „zum Blick hinter die Fassade“ ein. Der Booker Prize ist mit 50.000 Pfund (rund 57.000 Euro) dotiert.