Freitag, 08. Dezember 2017

KRIMITAG WIESBADEN / HOFHEIM

Tatort Stadtmuseum: MTK – Mörder, Tote, Kommissare

Uhrzeit: 18:30 Uhr

Stadtmuseum Hofheim
Burgstraße 11
65719 Hofheim am Taunus

W: www.hofheim.de/kultur/stadtmuseum/

Tatort Stadtmuseum: MTK – Mörder, Tote, Kommissare

Zum bundesweiten Krimi-Event am 8. Dezember, dem Krimitag der Autorenvereinigung Syndikat, laden wir Sie ein zu einer Tour de Crime durch das beschauliche Hofheim. Frei nach dem Motto MTK – Kerker, Tempel, Möbelhaus haben sich zwölf Kriminalschriftsteller/innen von "Dostojewskis Erben" zu amüsant-spannenden Hofheimer Kurzkrimis inspirieren lassen. Denn das Verbrechen kennt keine Grenzen: Es schickt düstere Gestalten durch verwinkelte Altstadtgassen, lauert in den tausend Ecken eines Möbelhauses und schlägt unverhofft in den Hofheimer Wäldern zu. Lauschen Sie drei Lesungen mit jeweils vier Autorinnen und Autoren und lernen Sie dabei die verborgenen Räume des Stadtmuseums kennen. Bei einer Verlosung können die Besucher/innen ihre detektivischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und echte Krimi-Highlights ergattern.

Das abendliche Event im Stadtmuseum Hofheim wird von Musik begleitet und mit Wein „versüßt“.

Moderation: Gerrit Lungershausen
Musikalische Begleitung: Burkhard Mohr

Es lesen Autoren und Autorinnen des SYNDIKATs:
Jürgen Heimbach
Peter Jackob
Bernd Köstering
Susanne Kronenberg
Richard Lifka
Leif Tewes

und der Wiesbadener Autorengruppe „Dostojewskis Erben“:
Leila Emami
Marga Rodmann
Ute Schusterreiter
Dietmar Thate
Belinda Vogt
Thorsten Weiß


Eintritt: 15,- Euro inkl. Getränk & Snack
Die Einnahmen kommen der Kulturwerkstatt Hofheim e.V. zugute.

Anmeldung: Servicebüro der vhs Main-Taunus-Kreis, Tel. 06192/9901-70 oder per E-Mail: lungershausen@vhs-mtk.de, Restkarten an der Abendkasse

Veranstalter: vhs Main-Taunus-Kreis in Kooperation mit dem Magistrat der Stadt Hofheim am Taunus/Team Stadtmuseum-Stadtarchiv
www.vhs-mtk.de
www.hofheim.de/kultur/Stadtmuseum/

 

Jürgen Heimbach

1961 in Koblenz geboren und dort aufgewachsen, Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, Germanistik- und Philosophiestudium in Mainz, Regieassistent am Staatstheater Mainz, Regisseur einer freien Theatergruppe und Mitbegründer und –betreiber eines Theaters ins Mainz, Ausstellungstätigkeit, Redakteur bei 3sat, diverse Jurytätigkeiten im Bereich Theater, Jugendliteratur und Kriminalfilm. 2008 erschien der Jugendkrimi „Johannes’ Nacht“, 2009 der Kriminalroman „Plötzlicher Tod einer Nutte“, 2011 der Kriminalroman "Chagalls Rache", 2012 der erste Teil einer Nachkriegs-Kriminalroman-Trilogie mit "Unter Trümmrn". Es folgte 2014 der zweite Teil "Alte Feinde". "Offene Wunden" (2016) beendet die Trilogie um Kommissar Paul Koch. Zudem hat Jürgen Heimbach eine Reihe von Kurzkrimis in Anthologien veröffentlicht.

Jürgen Heimbach

Peter Jackob

Geboren in Mainz, Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, das er mit Promotion abschloss. Die Ermittler in seinen Kriminalromanen sind der britische Meisterdetektiv Sherlock Holmes, der Mainzer Kommissar Schack Bekker und der finnische Archäologe Toivo Salonen. Sein Sherlock-Holmes-Roman »Das Geheimnis von Compton Lodge« wurde 2013 von der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft mit dem »Blauen Karfunkel« als Buch des Jahres ausgezeichnet. Nach vierzehn Jahren in Italien lebt er wieder in seiner Heimatstadt. Er ist Mitglied der Autorengruppen »Dostojewskis Erben« und »Mörderisches Rheinhessen«.

Peter Jackob

Bernd Köstering

Bernd Köstering, geboren1954 in Weimar, ist ein Krimiautor der leisen Töne. Seine Romane und Kurzgeschichten zeigen ein feines Gespür für die Beweggründe der handelnden Menschen. Er entwickelte zusammen mit dem Gmeiner-Verlag das Genre des Literaturkrimis, in dem ein bekanntes Werk der Weltliteratur den jeweiligen Fall auslöst oder auflöst. Seine Goethekrimis um den Privatermittler Hendrik Wilmut haben unter Fans inzwischen Kultcharakter. Er wohnt mit seiner Familie in Offenbach am Main und veröffentlichte bisher sechs Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und Krimirätsel.

Bernd Köstering
© Carina Faust

Susanne Kronenberg

Wiesbaden als Krimistadt? Auf jeden Fall, meint Susanne Kronenberg und schickt in ihren bisher sieben Kriminalromanen ihre Ermittlerin quer durch die beklemmend beschauliche Landeshauptstadt und bis in den Rheingau und Taunus. Heikle Fälle für die Privatdetektivin Norma Tann. In "Hundswut" kommt Norma illegalem Handel mit Hundewelpen auf die Spur. Der neuste Kriminalroman „Rosentot“ führt in den Taunus ins historische Städtchen Bad Schwalbach - Schauplatz der Hessischen Landesgartenschau und rätselhafter Todesfälle.

Dazu kommen eine Reihe von Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien sowie Bücher über regionale Themen wie z.B. ein Reise- und Kulturführer über die Lieblingsplätze ihrer hessischen Wahlheimat („66 Lieblingsplätze und 11 Winzer“).

Susanne Kronenberg lebt nahe Wiesbaden im Taunus. Sie ist Dozentin für Kreatives Schreiben und organisiert den Syndikat-Stammtisch RheinMain-Wiesbaden.

Susanne Kronenberg

Richard Lifka

geboren 1955 in Wiesbaden. Studium Germanistik, Politik, Geschichte
und Soziologie in Mainz und Frankfurt am Main.
Von 1983 bis 1989 Dozent an der Universität in Iasi / Rumänien für
Literaturwissenschaft und Deutsche Kulturgeschichte.
Seit 1990 selbstständig als freier Autor und Journalist.
Mitglied in der Autorengruppe deutschsprachiger Krimiautoren
“Das Syndikat”, der „A.I.E.P.“
(der internationalen Kriminalschriftsteller-Vereinigung).
Mitglied im DVPJ (Deutscher Verband der Pressejournalisten)
Er schreibt unter seinem Namen Kriminalromane, Erzählungen
und Kurzkrimis.
Wenn er zusammen mit seinem Coautor Joachim Biehl schreibt,
nennt er sich manchmal Elka Vrowenstein.
Seit 2007 leitet er Schreibwerkstätten zum Thema „Krimischreiben“.

Internet: www.lifka.de

Richard Lifka
© Jana Kay

Leif Tewes

Wohnhaft im Raum Frankfurt/Main, lebt von IT-Beratung und gibt sein Geld für Wüsten-Rallyes, Jazz-CDs und Reisen rund um die Welt wieder aus. 

Schreibt unter der Rubrik "Roman noir", weil er keine Regionalkrimis, Whodunits und Ermittlergeschichten schreibt, und für das Genre "Thriller" die Guten nicht immer gut genug und die Bösen nicht immer böse genug sind.  

Leif Tewes