Lerchers Mordgeschichten treiben alltägliche Geschehnisse auf die Spitze: Was könnte passieren, wenn Sie angesichts der sadistischen Quälereien durch Ihre Chefin rot sehen? Wenn ihre Schwester Sie seit Jahren nervt und aus Habgier vor nichts zurückschreckt? Wenn der liebste Mensch in Ihrem Leben Sie überraschend verlässt? In „Besser tot als nie“ werden Hass und Streit nicht  länger unterdrückt – sondern bis zum bitteren Ende ausgefochten, und dabei wird eines schnell klar: Es braucht oftmals nur einen winzigen Schritt, nur die Haaresbreite einer Grenzüberschreitung, damit der Alltag in den Alptraum kippt. Lerchers Figuren zerfließen vor Rührung beim Liebesfilm und bringen im nächsten Atemzug ihren Liebsten um die Ecke. Höchstspannung ist garantiert – starke Nerven werden empfohlen.