Samstag, 07. Dezember 2019

KRIMITAG WIESBADEN / HOFHEIM

Geißeln, Gier und Größenwahn

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Volkshochschule
Pfarrgasse 38
65719 Hofheim

Was sich zusammenbraut, wenn Krimispezialisten von der Fiktion zur Tat schreiten, verfolgt das Publikum in bewährter und doch überraschender Weise. Erleben Sie mit dieser Lesung der Autorinnen und Autoren von Dostojewskis Erben und des SYNDIKATS,  allesamt im Rhein-Main-Gebiet zu Hause, einen turbulenten Krimiabend für einen guten Zweck.

Die Einnahmen kommen dem Förderverein Stadtmuseum Hofheim Taunus e.V. zu gute.


Es lesen Autoren und Autorinnen des SYNDIKATs:

Leila Emani,Christiane Geldmacher, Jürgen Heimbach, Peter Jackob, Bernd Köstering, Susanne Kronenberg, Richard Lifka, Alaxander Pfeiffer,Leif Tewes,Belinda Vogt,Fenna Williams



Eintritt: 15,00€ (über vhs Hofheim)

 

Christiane Geldmacher

Christiane Geldmacher lebt und arbeitet in Wiesbaden. Studium der Germanistik/Amerikanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Frankfurt/M.; Auslandsjahre in Australien und Polen; Freie Journalistin, Texterin, Lektorin (Mitglied Verband Freier Lektoren und Lektorinnen VFLL). Mitglied der Autorenvereinigung "Dostojewskis Erben" im Literaturhaus Wiesbaden. Seit 2001 Veröffentlichungen von Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften, u.a. im Societätsverlag, KBV Verlag, Pendragon Verlag, Kölnisch-Preußische Lektoratsanstalt, Leinpfad Verlag.  Gewinnerin verschiedener Kurzgeschichtenpreise.

Im Herbst 2012 ist der erste Kriminalroman unter dem Titel "Love@Miriam" im Bookspot-Verlag, München, erschienen.

2015 erschien "Wiesbaden im Sommer" im Kommunal- und Schulverlag Wiesbaden, herausgegeben von Christiane Geldmacher und Susanne Kronenberg.

2015 wurde Christiane Geldmacher mit dem Friedrich-Glauser-Preis des Syndikats in der Sparte Kurzgeschichte ausgezeichnet.

Im Frühjahr 2016 erschien der zweite Kriminalroman unter dem Titel "Willkommen@daheim" im Bookspot Verlag, München.

Christiane Geldmacher

Jürgen Heimbach

1961 in Koblenz geboren und dort aufgewachsen, Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, Germanistik- und Philosophiestudium in Mainz, Regieassistent am Staatstheater Mainz, Regisseur einer freien Theatergruppe und Mitbegründer und –betreiber eines Theaters ins Mainz, Ausstellungstätigkeit, Redakteur bei 3sat, diverse Jurytätigkeiten im Bereich Theater, Jugendliteratur und Kriminalfilm. 2008 erschien der Jugendkrimi „Johannes’ Nacht“, 2009 der Kriminalroman „Plötzlicher Tod einer Nutte“, 2011 der Kriminalroman "Chagalls Rache", 2012 der erste Teil einer Nachkriegs-Kriminalroman-Trilogie mit "Unter Trümmrn". Es folgte 2014 der zweite Teil "Alte Feinde". "Offene Wunden" (2016) beendet die Trilogie um Kommissar Paul Koch. Zudem hat Jürgen Heimbach eine Reihe von Kurzkrimis in Anthologien veröffentlicht.

Jürgen Heimbach

Peter Jackob

Geboren in Mainz, Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, das er mit Promotion abschloss. Die Ermittler in seinen Kriminalromanen sind der britische Meisterdetektiv Sherlock Holmes, der Mainzer Kommissar Schack Bekker und der finnische Archäologe Toivo Salonen. Sein Sherlock-Holmes-Roman »Das Geheimnis von Compton Lodge« wurde 2013 von der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft mit dem »Blauen Karfunkel« als Buch des Jahres ausgezeichnet. Nach vierzehn Jahren in Italien lebt er wieder in seiner Heimatstadt. Er ist Mitglied der Autorengruppen »Dostojewskis Erben« und »Mörderisches Rheinhessen«.

Peter Jackob

Bernd Köstering

Bernd Köstering wurde 1954 in Weimar/Thüringen geboren und lebt heute in Offenbach am Main. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter und drei Enkelkinder. Seine Romane und Kurzgeschichten zeigen ein feines Gespür für die Beweggründe der handelnden Menschen. Er entwickelte zusammen mit dem Gmeiner-Verlag das Genre des Literaturkrimis, in dem ein bekanntes Werk der Weltliteratur den jeweiligen Fall auslöst oder auflöst. Seine Goethekrimis um den Privatermittler Hendrik Wilmut haben unter Fans inzwischen Kultcharakter. Köstering veröffentlichte bisher sechs Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und Krimirätsel.

Bernd Köstering
© Autor/das-portrait.com

Susanne Kronenberg

Wiesbaden als Krimistadt? Auf jeden Fall, meint Susanne Kronenberg und schickt in ihren bisher sieben Kriminalromanen ihre Ermittlerin quer durch die beklemmend beschauliche Landeshauptstadt und bis in den Rheingau und Taunus. Heikle Fälle für die Privatdetektivin Norma Tann. In "Hundswut" kommt Norma illegalem Handel mit Hundewelpen auf die Spur. Der neuste Kriminalroman „Rosentot“ führt in den Taunus ins historische Städtchen Bad Schwalbach - Schauplatz der Hessischen Landesgartenschau und rätselhafter Todesfälle.

Dazu kommen eine Reihe von Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien sowie Bücher über regionale Themen wie z.B. ein Reise- und Kulturführer über die Lieblingsplätze ihrer hessischen Wahlheimat („66 Lieblingsplätze und 11 Winzer“).

Susanne Kronenberg lebt nahe Wiesbaden im Taunus. Sie ist Dozentin für Kreatives Schreiben und organisiert den Syndikat-Stammtisch RheinMain-Wiesbaden.

Susanne Kronenberg

Richard Lifka

geboren 1955 in Wiesbaden. Studium Germanistik, Politik, Geschichte
und Soziologie in Mainz und Frankfurt am Main.
Von 1983 bis 1989 Dozent an der Universität in Iasi / Rumänien für
Literaturwissenschaft und Deutsche Kulturgeschichte.
Seit 1990 selbstständig als freier Autor und Journalist.
Mitglied in der Autorengruppe deutschsprachiger Krimiautoren
“Das Syndikat”, der „A.I.E.P.“
(der internationalen Kriminalschriftsteller-Vereinigung).
Mitglied im DVPJ (Deutscher Verband der Pressejournalisten)
Er schreibt unter seinem Namen Kriminalromane, Erzählungen
und Kurzkrimis.
Wenn er zusammen mit seinem Coautor Joachim Biehl schreibt,
nennt er sich manchmal Elka Vrowenstein.
Seit 2007 leitet er Schreibwerkstätten zum Thema „Krimischreiben“.

Internet: www.lifka.de

Richard Lifka
© Jana Kay

Alexander Pfeiffer

Geboren 1971, lebt als freier Autor, Literatur-Veranstalter, Moderator und Leiter von Schreibwerkstätten in Wiesbaden.

Von 2007 bis 2014 hessischer Landesvorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS), 2009 bis 2012 Jurysekretär für den Friedrich-Glauser-Preis (Krimipreis der Autoren) in der Sparte Debüt. Freier Mitarbeiter des Wiesbadener Literaturhauses Villa Clementine für das Wiesbadener Krimistipendium und den Wiesbadener KrimiMärz.

Neben zwei Bänden mit Kurzgeschichten und einem Gedichtband veröffentlichte er die Wiesbadener Krimi-Trilogie „Im Bauch der Stadt“ (2005), „So wie durchs Feuer hindurch“ (2006) und „Das Ende vom Lied“ (2008 – alle Societäts Verlag, Frankfurt). Von 2010 bis 2012 gab er die Anthologiereihe „KrimiKommunale“ (Kommunal- und Schul-Verlag, Wiesbaden) heraus. 2014 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi für die Geschichte „Auf deine Lider senk ich Schlummer“ (aus: "Küche, Diele, Mord", KBV). 2016 erschien der erste Kriminalroman um den Filmvorführer Sänger unter dem Titel "Geisterchoral" (Emons Verlag, Köln).

Alexander Pfeiffer
© Carina Faust

Leif Tewes

Wohnhaft im Raum Frankfurt/Main, lebt von IT-Beratung und gibt sein Geld für Wüsten-Rallyes, Jazz-CDs und Reisen rund um die Welt wieder aus. 

Schreibt unter der Rubrik "Roman noir", weil er keine Regionalkrimis, Whodunits und Ermittlergeschichten schreibt, und für das Genre "Thriller" die Guten nicht immer gut genug und die Bösen nicht immer böse genug sind.  

Leif Tewes

Fenna Williams

Fenna Williams, *1956,  lebt und arbeitet in Wiesbaden und überall dort, wohin die Recherche zu ihren Büchern und ihr Blog sie führen (www.genussliga.de). 

Sie studierte Kreatives Schreiben in Seattle, London und Frankfurt und schreibt seit dem Drehbücher, sowie Kurzgeschichten und Romane verschiedener Genres. Ihr Ermittlerteam um die Geisterjägerin Dona Holstein löst auf historischen Tatsachen beruhende Fälle, die in der Gegenwart zu mörderischen Problemen führen.

Als erster Teil des Autorenduos Auerbach & Keller arbeitet Fenna zusammen mit ihrer Kollegin an der Comic Crime Serie um die Haushüterin und Übersetzerin Pippa Bolle, die in unterschiedlichesten Orten Europas Mordfälle aufklärt.

Unter ihrem bürgerlichen Namen Ute Mügge-Lauterbach verfasst sie fiktionale und dokumentarische Drehbücher.

Fenna hat vier Passionen: Schreiben, Shakespeare, Single Malt Whisky und den Wunsch, diese drei Dinge immer wieder neu zu verbinden.

Homepage: www.Fenna-Williams.com

Preise und Auszeichnungen:
- 2. Platz beim Zola Literary Contest, Seattle, USA 
für das Drehbuch »Amazing Days«
- Nürnberger Autorenstipendium
für das Drehbuch »Private Arcadia«
- Tatort Töwerland Aufenthalts-Stipendium der Insel Juist 

Fenna Williams
© sarahmacdonald