2021: Tommie Goerz: Meier, Ars Vivendi

 

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Begründung der Jury:

Der Knast ist nicht nur ein Ort, an dem Verbrecher resozialisiert werden sollen. Man kann dort auch sehr viel lernen. Über Menschen, ihr Verhalten, das Verbrechen und ... wie man beim nächsten Mal ungeschoren davonkommt. 

Genau das tut Meier, der unschuldig wegen Mordes 10 Jahre einsitzt und sich sorgfältig auf die Zeit nach seiner Freilassung vorbereitet. Denn er hat einen Plan, dessen Umsetzung sein einziges Ziel ist – Satisfaktion!

Tommie Goerz überrascht von Beginn an. Er kümmert sich weder um Grammatik noch um stilistische Konventionen. Kurze Sätze, prägnante Beschreibungen, keine Schnörkel ... aber so direkt auf den Punkt, dass es die Leserinnen und Leser entweder abstößt oder in die Geschichte hineinzieht. Dazwischen gibt es nichts.

Das Leben im Gefängnis? Scheiße! Das Leben danach? Auch! Aber es gibt viel zu lernen.

Der Autor ist um die Fähigkeit zu beneiden, mit wenigen, kernigen Worten Menschen, Situationen oder Orte so zu beschreiben, dass man sie plastisch vor Augen hat. Er schafft Charaktere, die gleichermaßen glaubhaft realistisch wie erschreckend sind. Dabei zeichnet er ein Bild der Gesellschaft, das wie eine Karikatur der Wirklichkeit wirkt, aber wohl lediglich eine leichte Überzeichnung darstellt.

Meier, der Protagonist, ist das Produkt seines Knastaufenthaltes und wer nach diesem Roman noch vorbehaltlos an die Resozialisierung glaubt, dem ist nicht zu helfen.  Und ... Meier wurde im Knast nicht zum Heiligen. Dennoch hofft und bangt man mit ihm. Er ist ein Underdog, auf dessen Seite man sich einfach schlagen muss. 

Der vorliegende Roman ist ein Plädoyer für den Mut, etwas Ungewöhnliches auszuprobieren und dafür, sich von Konventionen nicht vom Beschreiten neuer Wege abhalten zu lassen. 

Und es ist ein Plädoyer für die menschliche Würde. Ein großartiges Buch, das die Jury mit Freude ausgezeichnet hat. 


 Außerden nominiert waren:

  • Zoë Beck: Paradise City (Suhrkamp)
  • Oliver Buslau: Feuer im Elysium (emons)
  • Christoph Heiden: Zurück im Zorn (Gmeiner)
  • Stefan Slupetzky: Im Netz des Lemming (Haymon)

Für den GLAUSER-Preis, den Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur 2021, konnten bis zum 30. November 2020 deutschsprachige Kriminalromane von Verlagen eingereicht werden, deren Erscheinungstermin zwischen Dezember 2019 und November 2020 lag (Originalausgaben). 
Die Liste der eingereichten Romane können Sie  hier herunterladen.

Jury:

Dieter AurassJohanna BüchelAndreas PittlerAndreas Schäfer und Claudia Schmid.

JuryorganisationMichaela Pelz


2020: Jürgen Heimbach: Die Rote Hand, weissbooks

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Kriege, offizielle und geheime, vergangene und gegenwärtige. Menschen, die davon profitieren, und natürlich die, die daran zerbrechen. Jede Gegenwart wird Geschichte, und Geschichte wiederholt sich. "Die rote Hand" spielt zwar in der Nachkriegszeit in Deutschland, doch die großen und kleinen Konflikte darin sind erschreckend gegenwärtig. 
Der Fremdenlegionär Streich kommt mit einem Rucksack voller verlorener Kriege nach Frankfurt, doch die Vergangenheit steht eines Tages auf der Matte vor seiner schäbigen Hausmeisterwohnung, denn der französische Geheimdienst plant ein Attentat auf einen Waffenhändler und hat überzeugende Argumente, warum er, der Legionär ohne Krieg, ihm dabei helfen muss. Auch die anderen gestrandeten und zerbrochenen Figuren in dieser nur wenige Tage dauernden Handlung spiegeln auf ihre Weise die äußere und innere Welt einer Zeit, die auf einmal gar nicht so vergangen wirkt. 
So kalt, wie das Herz des Legionärs scheint, beschreibt der Autor im Stil Hemingways schnörkellos und dennoch poetisch die Szenen, die Stadt, die Gewalt. Und genauso tief, wie die Seele des Legionärs tatsächlich ist, stechen Heimbachs Sätze und Wörter und Charaktere in das Herz des Lesers. Ein Roman, der niemanden unberührt lässt, obwohl oder weil die Welt am Ende des Buches nicht besser ist als am Anfang. 


Außerden nominiert waren:

Lena AvanziniAm Ende nur ein kalter Hauch, Haymon
Ludwig CardanoDie Glocke, braumüller
Romy Hausmann: Liebes Kind, dtv
Hoeps & ToesCannabis-Connection, unionsverlag


Die Jury: Rudi MüllenbachSabine HartmannJutta Profijt (Preisträgerin 2019), Moni Reinsch und Leif Tewes.
Juryorganisation: Michaela Pelz

Bronski Max Oskar Cover Quelle Droemer  Bronski Max (c) Peter Frese Quelle Droemer

2019: Max Bronski, Foto (c) Peter Frese
Oskar, Droemer 

Der Roman Oskar bringt alles mit, was ein guter Kriminalroman in diesen Zeiten mitbringen sollte: der Plot ist stimmig, die Dramaturgie ebenfalls, die Sprache ist so einfach wie eindrücklich. Die Bilder passen, nichts lenkt von der Handlung ab. Oskar ist ein durch und durch sympathischer Held. Man möchte ihn bei der Hand nehmen und ihm bei seiner Suche helfen. Vor allem aber vor den ganzen Problemen schützen, die auf ihn einstürzen. 

Max Bronski ist das Pseudonym von Franz Maria Sonner, geboren 1953 in Tutzing am Starnberger See. Sonner/Bronski ist Autor verschiedener Kriminalromane. Bekannt ist vor allem seine Reihe um den Münchner Antiquitätenhändler Gossec.
Max Bronski ist nicht nur Autor, sondern auch Musiker. Als Bassist spielt Max Bronski den Blues. Und dieser Blues ist gleichsam auch der Grundton für seine literarische Arbeit.

 

Außerdem nominiert aus 456 eingereichten Titeln waren:
Alex Beer - Die rote Frau, Limes
Simone Buchholz - Mexikoring, Suhrkamp
Till Raether,  Unter Wasser, Polaris
Edgar Rai - Halbschwergewicht, Piper

Die Jury: Wolfgang BortlikLisa Graf-RiemannLena JohannsonArnold Küsters und Andreas Schäfer.

Juryorganisation: Michaela Pelz


2018 Jutta Profijt - Unter Fremden (dtv)

Es sind vor allem die Qualitäten der Hauptfigur Madiha, eine syrische Frau, die den Roman niemals larmoyant werden lassen. Dass Madiha eine Figur mit großem Entwicklungspotential ist, wird spätestens dann deutlich, als Harun eines Tages spurlos verschwindet und sie sich mithilfe der deutschen Polizei, eines libanesischen Restaurantbesitzers und eines kleinen Flüchtlingsjungen auf die Suche nach ihm macht. Bei ihren eher unfreiwilligen Ermittlungen stößt sie auf ein Netzwerk von Syrern, die Landsleute beseitigen wollen, die sie für schuldig halten und damit den syrischen Krieg nach Deutschland tragen.

Außerdem nominiert aus 417 eingereichten Titeln waren:
Raoul Biltgen - Schmidt ist tot, Verlag Wortreich
Alfred Bodenheimer - Ihr sollt den Fremden lieben, Nagel & Kimche
Ellen Dunne - Harte Landung, Insel Taschenbuch
Monika Geier - Alles so hell da vorn, Ariadne

Die JuryVolker Bleeck, Ulrike DömkesToni FellerAntonie MagenGabriella Wollenhaupt 

Juryorganisation: Ina Coelen 


2017 Bernhard Aichner – Interview mit einem Mörder (Haymon)Interview 2BernhardAichner02

Dieser Mann mit den Lederhosen und dem karierten Hemd. So, als wäre nichts passiert, spaziert er mit den Wanderstöcken über den Dorfplatz. Nur Totengräber Max Broll erkennt ihn als den Schützen, der seinen besten Freund, Ex-Fußballprofi Johann Baroni, niedergestreckt hat. Das Dumme nur: Keiner glaubt ihm. Rasant, humorvoll und mit puristischen Dialogen erzählt Bernhard Aichner, wie sich sein Protagonist entschlossen an die Fersen des Täters heftet. Es entwickelt sich ein atemloses Katz- und Mausspiel, in dem die Rollen zwischen Jäger und Gejagtem mehrfach wechseln.

Außerdem nominiert aus 472 eingereichten Titeln waren:
Simone BuchholzBlaue Nacht (Suhrkamp Nova)
Christian v. DitfurthZwei Sekunden (carl's books)
Sunil MannSchattenschnitt (Grafit)
Sven StrickerSörensen hat Angst (rororo)

Die Jury: Uli AechtnerErwin KohlJutta MotzMichaela PelzKlaus Stickelbroeck

Juryorganisation: Ina Coelen


Herr Petermann und das Triptychon des TodesMichaelBöhm2016 Michael Böhm – Herr Petermann und das Triptychon des Todes (Bookspot Verlag)
"Was störte, das ist entfernt." So reflektiert Dr. Leo Petermann nach getanem Verbrechen. Gelassen und nonchalant jagt der wohlhabende, kunstinteressierte Pensionist einen skrupellosen Unternehmer, der bereits mehrere gut betuchte Herrschaften auf dem Gewissen hat. Sie alle schlossen vor ihrem – angeblich natürlichen – Tod eine Versicherung bei "Cautio" ab. Ein guter Freund Petermanns wurde aufgrund seiner Recherchen ermordet, und auch Petermanns Vater schwebt in Gefahr. Grund genug für den Opernliebhaber die Gemächlichkeit und das Wohlbehagen seines Alltags kurz zu verlassen und aktiv zu werden. Feine Ironie begleitet Petermanns Taten. Subtil und leise, köstlich zu lesen.

Außerdem nominiert aus 479 eingereichten Titeln waren:
Ulrich Effenhauser – Alias Toller (Transit)
Andreas Gruber – Todesurteil (Goldmann)
Ria Klug – Die Vollpfostenmasche (Grafit)
Merle Kröger – Havarie (Argument/Ariadne)

Die Jury: 
Edwin Haberfellner, Almuth Heuner, Petra Mattfeld, Judith W. Taschler (Preisträgerin 2014)Sophie Sumburane

Juryorganisation: Ina Coelen


Tom Hillenbrand Drohnenland 197x300tomhillenbrand

2015 Tom Hillenbrand – Drohnenland (KiWi)
Einige Jahrzehnte in der Zukunft. Kommissar Westerhuizen ermittelt in Drohnenland: einem Europa, das mittlerweile zum Überwachungsstaat mutiert ist. Einfallsreich, lässig und mit grimmigem Humor entwirft Tom Hillenbrand eine erschreckend schlüssige Dystopie, die aktuelle Entwicklungen konsequent fies zu Ende denkt.

Außerdem nominiert aus 287 eingereichten Titeln waren:
Mechtild BorrmannDie andere Hälfte der Hoffnung (Droemer)
Kai HenselSonnentau (Frankfurter Verlagsanstalt)
Stephan Kaluza – 30 Keller (Frankfurter Verlagsanstalt)
Till Raether – Treibland (Rowohlt)


Die Jury:
Arnd FederspielTatjana KruseKrystyna KuhnClementine SkorpilRoland Spranger

Juryorganisation: Theo Pointner


2014Die Deutschlehrerin Judith Taschler Judith TaschlerDie Deutschlehrerin (Picus)
Eine Frau, ein Mann und ein Verwirrspiel um Liebe, Verrat und Tod. Es sind die großen Themen des Lebens, die Judith Taschler sprachlich virtuos in ein Kammerspiel packt. Unaufdringlich eröffnet sich dem Leser ein Panoptikum menschlicher Schwächen; und am Ende ist man irritiert und ergriffen von der Tragödie, die durch die opportunistische Handlungsweise der Protagonisten ausgelöst worden ist. 

Außerdem nominiert aus 317 eingereichten Titeln waren:
Michael Böhm Herrn Petermanns unbedingter Wunsch nach Ruhe (Bookspot)
Manfred Koch Kaltfront (Molden)
Sabine Kornbichler Das Verstummen der Krähe (Piper)
Christian Schünemann und Jelena Volic Kornblumenblau (Diogenes)

Die Jury: Martin Geisenhainer, Gerald Hagemann, Nora Miedler, Michael Theurillat, Sabine Trinkaus

Juryorganisation: Theo Pointner


2013KriegsgebieteRoland Spranger Roland SprangerKriegsgebiete (Bookspot)
In einer klaren, messerscharfen Sprache setzt Roland Spranger ein tagespolitisches Thema beklemmend und fesselnd um. Die Grausamkeiten eines scheinbar weit entfernten Krieges bekommen ein Gesicht. Eine eindringlich und nüchtern erzählte Geschichte. 

 

Außerdem nominiert aus 330 eingereichten Titeln waren: 
-kyUnterm Fallbeil (Jaron)
Wolfgang BurgerDie falsche Frau (Piper)
Thomas RaabDer Metzger bricht das Eis (Piper)
Andrea Weibel – Steinherz (Cosmos)

Die Jury: Sinje Beck, Reimer Eilers, Arnold Küsters, Gerhard Loibelsberger, Barbara Saladin

Juryorganisation: Theo Pointner


2012 Michael Theurillat – Rütlischwur (Ullstein)

Außerdem nominiert aus 299 eingereichten Titeln waren:
Mechthild BorrmannWer das Schweigen bricht (Pendragon)
Lukas ErlerMörderische Fracht (Kein & Aber)
Christian Mähr – Das unsagbar Gute (Deuticke)
Andreas PittlerTinnef (Echo)

Die Jury: Anke Cibach, Silvija Hinzmann, Edwin Haberfellner, Tatjana Kruse, Ilka Stitz

Juryorganisation: Beate Maxian


2011 Kurt Palm – Bad Fucking (Residenz) 

Außerdem nominiert waren aus 317 eingereichten Titeln:
Frank Göhre – Der Auserwählte (Pendragon)
Paulus Hochgatterer – Das Matratzenhaus (Deuticke)
Bernhard Jaumann – Die Stunde des Schakals (rororo)
Klaus Stickelbroeck – Fischfutter (KBV)

Die Jury: Horst Eckert, Paul Lascaux, Eva Lirot, Ingrid Rencher, Petra Würth

Juryorganisation: Beate Maxian


2010 Zoran Drvenkar Sorry (Ullstein)

Außerdem nominiert waren aus 288 eingereichten Titeln:
Horst Eckert – Sprengkraft (Grafit)
Jutta Profijt – Kühlfach 4 (dtv)
Silvia Roth – Schattenriss (dtv)
Stefan Slupetzky – Lemmings Zorn (rororo)

Die Jury: Brigitte Glaser, Gisa Klönne, Krystyna Kuhn, Andreas Pittler, Theo Pointner

Juryorganisation: Beate Maxian


2009 Gisa Klönne Nacht ohne Schatten (Ullstein)

Außerdem nominiert waren aus 247 eingereichten Titeln:
Rob Alef – Das magische Jahr (Unionsverlag)
Wilfried Eggers – Paragraf 301 (Grafit)
Bernhard Jaumann – Die Augen der Medusa (Aufbau)
Heinrich Steinfest – Mariaschwarz (Piper)

Die Jury: Raoul Biltgen, Sabine Deitmer, Marcel Feige, Beatrix Mannel, Regula Venske

Juryorganisation: Heidi Rehn


2008 Lilian Faschinger Stadt der Verlierer (dtv) 

Außerdem nominiert waren aus 208 eingereichten Titeln:
Annette Beer – Die Stille nach dem Mord (Konkursbuch)
Gert Heidenreich – Im Dunkel der Zeit (Nymphenburger)
Jan Costin Wagner – Das Schweigen (Eichborn)
Emil Zopfi – Spurlos (Limmat)

Die Jury: Nessa Altura, Kai Engelken, Thomas Kastura, Beate Maxian, Andrea Maria Schenkel

Juryorganisation: Heidi Rehn


2007 Martin Suter Der Teufel von Mailand (Diogenes)

Außerdem nominiert waren aus 216 eingereichten Titeln:
Christa von Bernuth – Innere Sicherheit (Piper)
Oliver Bottini – Im Sommer der Mörder (Fischer)
Frank Göhre – Zappas letzter Hit (Pendragon)
Ulrich Ritzel – Uferwald (btb)

Die Jury: Michael Molsner, Astrid Paprotta, Thomas Prinz, Thomas Przybilka, Sybille Schrödter

Juryorganisation: Thomas Przybilka


2006 Astrid Paprotta Die Höhle der Löwin (Piper)

Außerdem nominiert waren aus 203 eingereichten Titeln:
Wolfgang Burger – Heidelberger Requiem (Piper)
Elisabeth Herrmann – Das Kindermädchen (Goldmann)
Beate Sauer – Die Buchmalerin (Grafit)
Petra Würth und Jürgen Kehrer – Blutmond (Grafit)

Die Jury: Anke Gebert, Richard Lifka, Paul Ott, Thomas Przybilka, Stefan Slupetzky, Christoph Spielberg

Juryorganisation: Thomas Przybilka


2005 Hansjörg Schneider Hunkeler macht Sachen (Diogenes)

Außerdem nominiert waren aus 158 eingereichten Titeln:
Gert Anhalt – Für eine Handvoll Yen (Knaur)
Sabine Deitmer – Scharfe Stiche (Krüger)
Christine Grän – Marx, my love (Goldmann)
Robert Hültner – Kajetan und die Betrüger (btb)

Die Jury: Klaus Dewes, Dorle Gelbhaar, Norbert Horst, Thomas Przybilka, Marcus Starck, Gabriele Wolff

Juryorganisation: Thomas Przybilka


2004 Gabriele Wolff Das dritte Zimmer (Haymon)

Außerdem nominiert waren aus 181 eingereichten Titeln:
Friedrich Ani – Gottes Tochter (Droemer)
Anne Chaplet – Schneesterben (Kunstmann)
Jörg Juretzka – Equinox (Ullstein)
Edgar Noske – Die Eifel ist kälter als der Tod (Emons)

Die Jury: Richard Birkefeld, Nina George, Reinhard Jahn, Göran Hachmeister, Bernhard Jaumann, Barbara Krohn

Juryorganisation: Thomas Przybilka


2003 Bernhard Jaumann Saltimbocca (Aufbau)

Außerdem nominiert waren aus 172 eingereichten Titeln:
Dieter Bromund – Die wandernden Sände (Leda)
Jörg Juretzka – Fallera (Rotbuch)
Manuela Martini – Outback (Bastei Lübbe)
Stefan Winges – Honolulu Baby (Emons)

Die Jury: Roger M. Fiedler, Peter Gerdes, Thomas Glavinic, Gisela Lehmer-Kerkloh, Thomas Przybilka, Christoph Spielberg

Juryorganisation: Thomas Przybilka


2002 Thomas Glavinic Der Kameramörder (Volk und Welt)

Außerdem nominiert waren aus 201 eingereichten Titeln:
Jakob Arjouni – Kismet (Diogenes)
Maria Benedickt – Nichts für ungut (Fischer Taschenbuch)
Monika Geier – Neapel sehen (Argument)
Niklaus Schmid – Bienenfresser (Grafit)

Die Jury: Uli Aechtner, Klaus Ebeling, Horst Eckert, Andreas Izquierdo, Reiner M. Sowa

Juryorganisation: Thomas Przybilka


2001 Horst Eckert Die Zwillingsfalle (Grafit)

Außerdem nominiert waren aus 179 eingereichten Titeln:
Friedrich Ani – German Angst (Droemer Knaur)
Ramona Diefenbach – Das Spiegelhaus (Steidl)
Ulrich Ritzel – Schwemmholz (Libelle)
Wolfgang Stauch – Brubecks Echo (Suhrkamp)

Die Jury: Helmut Eikermann, Uta-Maria Heim, Gabriele Korn-Steinmetz, Ralf Kramp, Gitta List

Juryorganisation: Thomas Przybilka


2000 Uta-Maria Heim Engelchens Ende (Wunderlich)

Außerdem nominiert waren aus 177 eingereichten Titeln:
Christine Grän – Die Hochstaplerin (Knaus)
Petra Hammesfahr – Die Sünderin (Wunderlich)
Barbara Krohn – Weg vom Fenster (Aufbau)
Astrid Paprotta – Mimikry (Eichborn)

Die Jury: Gabriele Gordon, Almuth Heuner, Alfred Komarek, Nina Schindler

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1999 Alfred Komarek Polt muss weinen (Haymon)

Außerdem nominiert waren aus 182 eingereichten Titeln:
Friedrich Emde – Der Terrorist und sein Bruder (Espresso)
Barbara Krohn – Der Tote unter der Piazza (Aufbau)
Robert Lynn – Die Meute im Nacken (rororo)
Shirley M. Seul – Kopflos (Frauenoffensive)

Die Jury: Jürgen Ehlers, Robert Hültner, Arne Müller, Michael Preute, Barbara Wendelken

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1998 Robert Hültner Die Godin (Eichborn)

Außerdem nominiert waren aus 151 eingereichten Titeln:
Maeve Carels – Hot lines (Bastei Lübbe)
Horst Eckert – Aufgeputscht (Grafit)
Wolf Haas – Der Knochenmann (Rowohlt)
Daniel Douglas Wissmann – Der blaue Reiter (Rowohlt)

Die Jury: Gisbert Haefs, Ingrid Krane-Müschen, Hartmut Mechtel, Susanne Sterzenbach, Karl-Michael Stöppler

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1997 Hartmut Mechtel Der unsichtbare Zweite (Argument)

Außerdem nominiert waren aus 137 eingereichten Titeln:
Doris Gercke – Dschingis Khans Tochter (Hoffmann & Kampe)
Roger Graf – Zürich bei Nacht (Haffmanns)
Maria Gronau – Weiberwirtschaft (Schwarzkopf & Schwarzkopf)
Norbert Klugmann und Peter Mathews – Vorübergehend verstorben (Wunderlich)

Die Jury: Karin Burschik, Reinhard Jahn, Karl-Michael Stöppler, Regula Venske, Walter Wehner

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1996 Karr & Wehner Rattensommer (Haffmanns)

Außerdem nominiert waren aus 135 eingereichten Titeln:
Jacques Berndorf – Eifel-Filz (Grafit)
Rebecca Gablé – Jagdfieber (Bastei Lübbe)
Robert Hültner – Inspektor Kajetan und die Sache Koslowski (Simader)
Frank Schätzing – Tod und Teufel (Emons)

Die Jury: Jürgen Ehlers, Gisbert Haefs, Petra Hammesfahr, Peter-Paul Zahl

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1995 Peter-Paul Zahl Der schöne Mann (Das neue Berlin)

Außerdem nominiert waren aus 113 eingereichten Titeln:
Sabine Deitmer – Dominante Damen (Fischer)
Doris Gercke – Ein Fall mit Liebe (Hoffmann & Campe)
Christine Grän – Mit Mord beginnt ein schöner Sommer (Rowohlt)
Karr & Wehner – Geierfrühling (Haffmanns)

Die Jury: Jürgen Alberts, Renate Müller-Piper, Ingrid Noll, Susanne Thommes

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1994 Ingrid Noll Die Häupter meiner Lieben (Diogenes)

Außerdem nominiert waren aus 55 eingereichten Titeln:

Leo P. Ard und Michael Illner – Flotter Dreier (Grafit)
Frank Göhre – St. Pauli Nacht (Rowohlt)
Hartwig Liedtke – Tod auf Rezept (Grafit)
Dagmar Scharsich – Die gefrorene Charlotte (Argument)
Gabriella Wollenhaupt – Grappas Treibjagd (Grafit)

Die Jury: Martin Grzimek, Reinhard Hillich, Wolfgang Kienast, Karen Meyer

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1993 Martin Grzimek Feuerfalter (Hanser)

Außerdem nominiert waren aus 68 eingereichten Titeln:
Hennig Boëtius – Joiken (Eichborn)
Petra Hammesfahr – Am Ende des Sommers (Bastei Lübbe)
Reinhard Junge und Leo P. Ard – Meine Niere, deine Niere (Grafit)
Ulrich Knellwolf – Roma Termini (Arche)
Leenders/Bay/Leenders – Königsschießen (Grafit)
Conny Lens – Silvi und Mokka (Haffmanns)

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1992 Edith Kneifl Zwischen zwei Nächten (Wiener Frauenverlag)

Außerdem nominiert waren aus 41 eingereichten Titeln:
Sven Böttcher – Amigo
Doris Gercke – Kinderkorn (Galgenberg)
Reinhard Junge und Leo P. Ard – Die Waffen des Ekels (Grafit)
Barbara Krause – Das zweite Sektglas (Reiher)
Ingrid Noll – Der Hahn ist tot (Diogenes)
Jürgen Petschull – Der Herbst der Amateure (Piper)
Wolfgang Schreyer – Schief gewickelt

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1991 Jürgen Breest Schade, daß du ein Miststück bist (Rowohlt)

Außerdem nominiert waren aus 55 eingereichten Titeln:
Unterlagen leider nicht mehr vorhanden.

Die Jury: Uwe Erichsen, Friedrich Hitzbleck, Heinz-Werner Höber

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1990 Heinz Werner Höber Nun komm ich als Richter (rororo)

Außerdem nominiert waren aus 44 eingereichten Titeln:
Unterlagen leider nicht mehr vorhanden.

Die Jury: Sabine Deitmer, Reinhard Junge, Bernhard Schlink

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1989 Bernhard Schlink Die gordische Schleife (Diogenes)

Außerdem nominiert waren:
A. B. S. – Déja vu (Heyne)
Reinhard Junge und Leo P. Ard – Das Ekel von Datteln (Weltkreis)
Norbert Klugmann – Die Hinrichtung (Rowohlt)

Die Jury: Jürgen Alberts, Horst Bieber, Friedrich Hitzbleck, Wolfgang Menge

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1988 Jürgen Alberts Landru (Klett-Cotta)

Außerdem nominiert waren aus 25 eingereichten Titeln:
Unterlagen leider nicht mehr vorhanden.

Die Jury: Peter Glotz, Frank Göhre, Ilse Hoffmann, Sam Jaun, Susanne Thommes

Juryorganisation: Thomas Przybilka


1987 Sam Jaun Die Brandnacht (Benzinger)

Außerdem nominiert waren aus 32 eingereichten Titeln:
Unterlagen leider nicht mehr vorhanden.

Die Jury: Bruno Kreisky, Alexander U. Martens, Hansjörg Martin, Stefan Murr, Astrid Schumacher

Juryorganisation: Thomas Przybilka