Tatort Kettenhofweg
True Crime
Franziska Franz
Gmeiner-Verlag
Taschenbuch
Franziska Franz
Die Autorin lebt in Frankfurt am Main. Seit 2018 schreibt sie Krimis und Kurzgeschichten für verschiedene Verlage. Wegen ihrer Schauspielausbildung versteht sie es, ihr Publikum in Bann zu ziehen. Auch ein Hörbuch hat sie eingesprochen.
Seit März 2023 betreibt sie vierzehntägig mit dem Leiter der Frankfurter Rechtsmedizin, Professor Dr. Marcel A. Verhoff, den True-Crime-Podcast: SpurenElemente. Er ist kostenlos auf allen Streaming-Plattformen zu hören. Die beiden sprechen über spektakuläre Mordfälle aus Frankfurt und Hessen und unterhalten sich dabei regelmäßig mit Zeitzeugen und Experten über die Fälle.
Für Autoren bietet sie Workshops für die perfekte Lesung an.
Fragen der SYNDIKATS-Redaktion an Franziska Franz
Wo schreibst du am liebsten?
In meinem Arbeitszimmer.
Welcher ist dein Lieblingskrimi?
Turmschatten von Peter Grandl.
Dein Lieblingskollege/Lieblingskollegin?
Viele.
Warum bist du im SYNDIKAT?
Weil ich den Austausch mit vielen Kolleginnen und Kollegen liebe.
Dein Lieblingswort?
Schreibflow.
Dein Sehnsuchtsort?
Toskana.
Deine persönlich meist gehasste Frage?
Willst du etwa Geld für deine Lesungen haben?
Leseprobe
Trotz der Sommerhitze ließ sie sich zur Entspannung ein Vollbad ein. Sie fühlte sich angestrengt und verkrampft und spürte ihr Rheuma. Als die Wanne vollgelaufen war, schaltete sie das kleine Radio in ihrem Badezimmer an. Im Hessischen Rundfunk lief klassische Musik. Seufzend ließ sie sich in das warme Wasser sinken und genoss den Duft des Badeschaums. Entspannt legte sie den Kopf auf das Badewannenkissen und schlummerte augenblicklich ein.
Als sie erwachte, drang lautes Heulen an ihre Ohren. Sie fuhr hoch, war noch immer im Wasser und fröstelte. Sie musste tief geschlafen haben. „Ach du Schreck, das ist mir ja noch nie passiert.“ Sie stieg aus der Wanne, wickelte sich in ein Handtuch und trocknete sich ab. Die Armbanduhr auf dem Toilettentisch zeigte kurz nach 12 Uhr mittags. Ein Martinshorn, dann noch eines. Und ein weiteres. Der Lärm der Sirenen war ohrenbetäubend.
„Das gibt’s doch nicht“, murmelte Helga, zog ihre Kleider an und eilte ins Wohnzimmer. Einsatzfahrzeuge mit blitzendem Blaulicht, soweit das Auge reichte. Dann entdeckte sie mehrere Sanitäter direkt vor der Bartos-Villa. Ein weiterer Polizeiwagen traf ein.
„Das sieht aber gar nicht gut aus.“ Sie blickte nach rechts und links. Trauben von Menschen standen herum.
Das SYNDIKATS-Gewinnspiel
Wer war der einzige Überlebende in der Mordvilla? Zu gewinnen gibt es ein Exemplar von Tatort Kettenhofweg. Schickt eure Antwort bis zum 17.12.25 per Mail
