Straßenköter
Jürgen Heimbach

ars vivendi

Broschur

ISBN 978-3-7472-0811-3
Juli 2026

18,– € [D], 18,90 € [A]

Ein rasanter 70er-Jahre-Thriller von Glauserpreisträger Jürgen Heimbach


1975 – während in Stammheim der Prozess gegen die Führungsriege der RAF beginnt, schlägt sich der junge, unpolitische Marlon, der vor Jahren aus dem Kinderheim ausgebüxt ist, in Hamburg als Kleinkrimineller durch. Als er sich dann aber als Fluchtwagenfahrer bei einem Banküberfall beteiligt, ist plötzlich nicht nur die Polizei hinter ihm her – auch die Schwerverbrecher, mit denen er sich eingelassen hat, wollen ihm an den Kragen. Und die Politik holt ihn doch noch ein, als er sich mit einem Mal den Knarren von Terroristen ausgesetzt sieht, die ihre einsitzenden Kampfgefährten befreien wollen. Marlon hetzt durch ein aufgeheiztes Land und ist dabei zugleich immer auf der Suche nach seinem verschwundenen Vater …


Erfolgsautor Jürgen Heimbach präsentiert einen packenden, kompromisslosen Roman um einen jungen Drifter, der mit den Gespenstern seiner Vergangenheit und sehr realen Verbrechern konfrontiert ist


 


 

Jürgen Heimbach

Jürgen Heimbach

1961 in Koblenz geboren und dort aufgewachsen, Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, während des zeitweisen Germanistik- und Philosophiestudiums in Mainz als Regieassistent am Staatstheater Mainz sowie Regisseur einer freien Theatergruppe und Mitbegründer und –betreiber eines Theaters ins Mainz. Ausstellungstätigkeit, Redakteur bei 3sat, diverse Jurytätigkeiten im Bereich Theater, Jugendliteratur und Kriminalfilm. 2008 erschien der Jugendkrimi „Johannes’ Nacht“, 2009 der Kriminalroman „Plötzlicher Tod einer Nutte“, 2011 der Kriminalroman "Chagalls Rache", 2012 der erste Teil einer Nachkriegs-Kriminalroman-Trilogie mit "Unter Trümmrn". Es folgte 2014 der zweite Teil "Alte Feinde". "Offene Wunden" (2016) beendet die Trilogie um Kommissar Paul Koch. "Unter Trümmern" und "Alte Feinde" waren für den Krimi-Blitz der Krimi Couch nominiert. 2019 erschien der Roman noir "Die Rote Hand" im weissbooks Verlag (frankfurt/M.), 2020 die Taschenbuchausgabe im Unionsverlag (Zürich) und das Hörbuch. "Die Rote Hand" wurde im April 2020 mit dem Glauser Preis 2020 als Bester Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet. Der 2021 im Unionsverlag erschienene Kriminalroman "Vorboten" stand auf der Longlist des Crime Cologne Award. Im März 2024 erschien der Kriminalroman "Waldeck, der im Jahr 1964 spielt, der ebenfalls auf der Longlist des Crime Cologne Awards stand. Im Juli 2026 erscheint der Kriminalroman "Straßenköter" im ars vivendi verlag. Zudem hat Jürgen Heimbach eine Reihe von Kurzkrimis in Anthologien veröffentlicht.