Mord am Sauloch
Nathan Weiß ermittelt 4
Georg Brun
Sparkys Edition Verlag Kommunikation Romer
Taschenbuch
Von der Moorleiche Therese, einer Heilpraktikerin, heißt es, sie sei eine Hexe. Tatsächlich hat sie ein dunkles Geheimnis gehütet, nämlich einen Mord von vor rund 30 Jahren. Ihre früher engste Freundin Franziska war an diesem Mord beteiligt und bekommt es mit der Angst zu tun. Zu Recht, denn später wird auch sie ermordet - in dem gleichen Moorloch, dem sogenannten „Sauloch“.
Es gibt eine Reihe von zunächst Verdächtigen, weil Therese ein ausuferndes Liebesleben hatte. Ein Geliebter aus Jugendtagen, Hubert, mischt sich in die Ermittlungen ein und macht sich zeitweise selbst verdächtig; auch er glaubt an einen Fluch aus der Vergangenheit.
Parallel gibt es mit Thekla eine Versicherungsmaklerin, die Verpächterin eines Pferdehofes ist und Ärger mit dem Pächter hat, aber auch Ärger mit einem Ex-Geliebten, der sie stalkt. Auf zunächst unerklärliche Weise wird der Pächter ermordet und dann auch der Ex-Lover von Thekla.
Nina, mit den Ermittlungen teilweise überfordert, verliebt sich zu allem Überfluss in einen Mann, der zunächst als Zeuge geführt wird, sich später aber als Mörder herausstellt.
Das Finale läuft auf ein ordentliches Fiasko zu. Immerhin werden alle Taten aufgeklärt, aber Nina quittiert den Polizeidienst und zieht nach New York.
Georg Brun
Der Münchner Autor Georg Brun war von 1979 bis 1983 Kriminalbeamter im Bayer. Landeskriminalamt. Nach dem Abitur am Abendgymnasium studierte er von 1983 bis 1988 Jura, promovierte 1990 und legte 1992 das 2. Jur. Staatsexamen ab. Zunächst Assistent an der Uni München, war Brun von 1993 bis 2022 im Bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst tätig. Für seinen Debüt-Roman erhielt er 1988 den Bayerischen Förderungspreis für junge Schriftsteller. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften zeichnete ihn 2019 mit der Medaille Bene Merenti in Silber aus.
In den Jahren bis 2006 hauptsächlich als Autor von historischen Romanen unterwegs, darunter auch ein historischer Kriminalroman, wandte sich Brun nach einer langen Schaffenspause im Herbst 2021 dem unterhaltenden Krimi im Hier und Heute zu.
