Gnadentod: Bedenke das Ende
Francis Mohr

Edition Wannenbuch

Taschenbuch

ISBN 978-3-9474-0971-6

16,– € [D], 16,50 € [A]
Die Zeit rennt. Denn schon wieder ist ein Mensch gestorben.



Die Angst geht um am Rande der Stadt. Eine mysteriöse Todesserie erschüttert die Sonnen-Klinik. Wann erwischt es den nächsten Patienten? Kommissar Kafka ermittelt – und zweifelt bald schon an seinem Verstand. Warum findet er sich plötzlich mitten im Dritten Reich wieder? Und was hat das Ganze mit den furchtbaren »Euthanasie«-Transporten der Nazis zu tun? Da gibt es das nächste Opfer ...



Francis Mohr, Krimi-Autor und Psychotherapeut, schickt seinen Kommissar Kafka auf eine atemberaubende Reise durch die Zeit – immer auf der Suche nach einem unheimlichen Mörder. Quer durch sächsische Wälder führt die Spur, ins Sudetenland und zurück bis ins Jahr 1941 – in die Reichshauptstadt Berlin. Ein herausfordernder Fall für den Ermittler. Der zugleich vor der quälenden Frage steht: Bin ich vielleicht selbst von Dämonen besessen?
Francis Mohr

Francis Mohr

Francis Mohr wuchs in Leipzig auf, lebt heute in Dresden und schanzt in einer Klinik als Psychotherapeut. Er wirkte als Kind am Leipziger Pioniertheater und später am Studententheater und Labortheater Dresden mit. 2006 gründete er mit Leif Hauswald das Autorenduo Federkrieger Dresden und kreierte mit ihm die „Short-Stories-Nacht“. 2013 ist er Mitbegründer der Dresdner Lesebühne Phrase4. Mit dem Jazz-Musiker Micha Winkler hob er 2019 die Krimi-Jazz-Reihe „Jazz wird´s kriminell“ und 2020 die „JazzSideStories“ im Dresdner FriedrichstaTT Palast aus der Taufe. Mit seinen Shortstories und den Songs des Rock- und Blues-Gitarristen TinoZ tourt er zudem in der Region.

2009 veröffentlichte er eine im Landestheater Parchim uraufgeführte Bühnenfassung von „Der Schimmelreiter“ nach Theodor Storm (Regie: Matthias Stier). 2011 brachte Salomo Publishing sein Romandebüt „Flashback Ost“ und 2015 den Kriminalroman „Februar“ heraus. Beim selben Verlag erschienen seine Erzählbände „Kafka & Knödel/Die Invasion der Elstern“ (2013) und „HOTEL A_TORIA“ (2018) und zuletzt die große Erzählung „Der Alligator“ (2022), die er gemeinsam mit Micha Winkler als musikalische Lesung unter dem Titel „Diktator Alligator“ auf die Bühne bringt. Seine Kurzkrimis fanden Eingang in Krimi-Anthologien der edition krimi und des Gmeiner-Verlags. Lesungen führten ihn u.a. nach Dresden, Leipzig, Potsdam, Berlin, Chemnitz, Linz (Österreich) und Czernowitz (Ukraine). 

Francis ist ein Verehrer der Familie, seiner Freunde und des Portweins. Sein Herz schlägt für den Süden, den Osten und das Meer. 

www.francis-mohr.de

Fragen der SYNDIKATS-Redaktion an Francis Mohr

Wo schreibst du am liebsten?

Zu Hause, in der Einsamkeit.

Welcher ist dein Lieblingskrimi?: 

Tom Rob Smith “Kolyma”, Simon Beckett „Kalte Asche“.

Dein Lieblingskollege/Lieblingskollegin?

Patricia Holland Moritz; Roland Spranger.

Warum bist du im SYNDIKAT?

Lockere Autoren, viele Anregungen, CRIMINALE, Vernetzungsmöglichkeiten.

Dein Lieblingswort?

Ich habe kein Lieblingswort.

Dein Sehnsuchtsort?

Portugal, speziell: Dourotal.

Dein Lieblingsgetränk?

Portwein.

Dein Lieblingsmord?

Der Doppelmord in der Rue Morgue (E.A. Poe).

Wo findest du Ruhe?

Am Strand der Ostsee. 

Wo Aufregung?

Beim Fußball – im Stadion von Lokomotive Leipzig (auch wenn es kracht). Und in der Nähe interessanter Menschen.

Deine persönlich meist gehasste Frage?

Nenne deine Lieblingsspeise.

Wünsche fürs SYNDIKAT:

Mehr ostdeutsche AutorInnen. Das richtet sich nicht gegen die Westdeutschen. Der Osten ist deutlich unterrepräsentiert. Mehr Verlage (Engagement) im Osten Deutschlands und ein tieferes Interesse an den ostsozialisierten Kollegen. Der Osten ist bunt und nicht blau.

Leseprobe

„Was wollen Sie von mir?“

„Respice finem!“, antwortete eine männliche Stimme.

„Wie bitte?“

„Bedenke das Ende!“

Nun würde sie laut schreien. So hatte sie es mal gelesen. Wenn man so richtig Krach mache, würden die Angreifer türmen. Unbequeme Opfer hätten größere Überlebenschancen. Irgendwer würde aus einer der Villen herausstützen und ihr helfen.

Doch bevor sie einen Ton durch die Lippen pressen konnte, stand der Mann vor ihr und erwischte sie mit einem Schlag an der Stirn. Der Mann donnerte ihr mehrfach mit einem Knüppel auf den Kopf und die Schultern. Beate sank augenblicklich zusammen.

Das SYNDIKATS-Gewinnspiel

An welcher Erkrankung litt Johann? Jener Mann, dem Kommissar Kafka 1941 half, vor dem NS-Arzt Dr. Krauss zu fliehen.

Bei richtiger Antwort winkt ein signiertes Exemplar von Gnadentod. Insgesamt werden 3 Bücher verlost. Dazu werden die Namen der Teilnehmer mit den richtigen Antworten vorerst in einen Blumentopf gelegt, 2 Tage im Kühlschrank unterkühlt und dann die Gewinner unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne juristische Begleitung von Francis Mohr gezogen.

Bitte sendet Eure Antworten bis zum 17. Juli 2025 per E-Mail