DAS LIED DES PARTISANEN
Amedeo Baumgartner
Antium Verlag
29. April 1945, der Tag nach der Ermordung Mus- solinis. Die zwanzigjährige Rosetta hat als Kindererzieherin die drei Kinder eines faschistischen Majors zu betreuen. Da das Haus des Majors von den Deutschen requiriert worden ist, sind sie in der Villa eines Contes am Stadtrand von Monza einquartiert, zusammen mit einem General a. D. und dessen Frau. Der General gibt sich vordergründig neutral, der Conte klar antifaschistisch.
Die Nachricht von Mussolinis Tod bringt besonders den Männern grosse Verunsicherung. Niemand kann wissen, auf welche Seite das Pendel nun auszuschlagen beginnt. Die Stimmung wird gereizter, als der Major wegen eines Partisanenüberfalls Verstärkung anfordert. Zudem verdächtigt der Major Rosetta zunehmend der Illoyalität, weil ihr verschollener Bruder sich den Partisanen angeschlossen haben soll.
Auf einer zweiten Ebene wird das Verhalten der Kinder geschildert. Der General verkündet näm- lich, dass das Lämmchen Lili, der Liebling der Kinder, zur Feier des Endes des Regimes geschlachtet werden soll. Die Kinder beginnen umgehend, mit Rosetta einen Befreiungsplan zu schmieden. Doch in der Nacht, während dieser Befreiungsaktion, bricht plötzlich die Hölle los ...
Amedeo Baumgartner
Geboren 1953 in Zürich, wohnhaft in Bern. 1976 Gründung einer Theatergruppe (Entwicklung zweier Produktionen). 1980 Universitätsabschluss, Rechtsanwalt, ab 1981 – 2007 halbtags («Brotberuf») für den Staat tätig (Tier- und Artenschutz, Tiergesundheit). Von 1991 – 2018 Konzeption und Leitung von Kunst- und Kulturreisen nach Indien. Meine Leidenschaften sind die Malerei und die Literatur: Von 1976 bis heute habe ich meine Bilder in diversen Ausstellungen gezeigt, mehrere Kurzgeschichten und sechs Romane verfasst (vier Veröffentlichungen) und ein Kunstprojekt mit Bild und Text zu einem Buch verarbeitet.
