Das Gift der Stille
Rosemarie Schmitt

Baobab Éditions Crime.lu

Luxemburg-Krimi

EAN 9782919836109

13,50 € [D], SFr. 0,– [CH], 0,– € [A]

Es ist ein friedlicher Ort im Kanton Echternach. Er ist ein engagierter und beliebter Bürgermeister. Sie führen eine glückliche Ehe. Sie hat eine Freundin fürs Leben. Die Nachbarn sind hilfsbereit und nett. Doch der Schein trügt und mehr als einer lügt. Und selbst wer schweigt, wird lügen. Bis dass der Tod entscheidet? Josette sagt, sie sei gestorben, nur noch nicht tot. Tot ist jemand anderes. Kann tatsächlich jeder zum Mörder werden?

Hinter dem Vorhang im Haus de Bürgerneisters sind der Esstisch und die Lilien. Alles bereit und alles am Platz wie es Jean-Paul schätzt. Josette hat es so arrangiert wie er es will.

„Du solltest so langsam lernen ein Auge für Ästhetik zu entwickeln, Josette. Diese bunten Wiesenblumen sind etwas für Kinderzimmer, nicht für erwachsene Menschen und ein Haus wie unseres.“

Josette dreht jetzt die Musik in der Küche leiser „denn er mochte kein „Gedudele“, wenn er nachhause kam. Es machte ihn nervös. Josette hatte sich arrangiert mit seiner Macht und auch seiner Gewalt.

Doch Josette nimmt nun ihr Leben in die Hand. Das Leben, das zwischen Lilien und Kollegen-Grillabenden noch bleibt. Sie beschließt zu handeln, aus der Dunkelheit des Giftes der Stille in die Dunkelheit dieses Weges, den sie nie für möglich gehalten hätte…

Ein Weg, der alle Idylle zerreißen wird…

Rosemarie Schmitt

© Foto: Walter Pobaschnig

Rosemarie Schmitt

Rosemarie Schmitt wurde in Trier geboren. Ihren ersten journalistischen Artikel schrieb die ehemalige Kommunale Vollzugs- und Vollstreckungsbeamtin für eine luxemburgische Zeitung. Später arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für eine deutsche Tageszeitung. Viele ihrer Kurzgeschichten wurden veröffentlicht und ausgezeichnet.

Sie verfasste literarische Blog-Beiträge für ZEIT-online und war 10 Jahre als Kolumnistin für kultur-online.net tätig. Rosemarie Schmitt organisierte die 1. Literaturtage in Wittlich. Als Dozentin unterrichtet die Autorin Jugendliche in Literarischem Schreiben. 2024 gewann sie den begehrten SpaceNet-Award in der Kategorie Fotografie.Durch die Begegnung mit Crime.lu bei den Walfer Bicherdeeg entdeckte Rosemarie Schmitt ihre „kriminelle“ Leidenschaft.