Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik / DAS GEDICHT 17. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik
Friedrich Ani (Hg.)

Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik / DAS GEDICHT 17. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik

Fürchte dich nicht – spiele!

Leitner Weßling

Taschenbuch
1., Aufl. Stand: 02.12.2008, September 2009
sofort lieferbar
ISBN 9783929433692
12,– € [D], 12,40 € [A]
     
Fürchte dich nicht – spiele!
Poetische Wege aus der Angst

Herausgegeben von Anton G. Leitner und Friedrich Ani
Wer nichts wagt, gewinnt nichts, im Spiel wie in der Poesie. Friedrich Ani und Anton G. Leitner präsentieren 99 Gedichte mit Mut zum Übermut. 77 Lyriker erzählen von Aufbrüchen zum Lebendigsein, von Versuchen über den geglückten Moment – oder gönnen sich einen kleinen Unsterblichkeitsrausch.
»Es ist so still wenn die angst ihre / knopfaugen öffnet«, flüstert Albert Ostermaier, während Mario Wirz sein »Nervenbündel« schnürt, um es irgendwo liegen zu lassen. Immer wenn der Federkiel auf dem Papier tanzt, öffnen sich poetische Wege aus der Furcht – nicht nur für Ludwig Harig.

L Y R I K »Die Krise küsst uns glücklich«, Lutz Rathenow
99 Gedichte gegen die Angst u. a. von Franz Dobler, Alex Dreppec, Franzobel, Josef Hader, Ludwig Harig, Gert Heidenreich, Helmut Krausser, Fitzgerald Kusz, Anton G. Leitner, Friederike Mayröcker, Albert Ostermaier, Matthias Politycki, Ilma Rakusa, Gerhard Rühm, Robert Schindel, Jan Wagner, Ron Winkler, Mario Wirz, Frantz Wittkamp und Paul Wühr.
Bonus-Anthologie mit jungen Dichtern: Anja Tuckermann, Trägerin des Deutschen Jugendliteraturpreises, präsentiert poetische Perlen von kleinen Menschen mit großen Sorgen.
E S S A Y »Furcht ist auch heilsam«, Johannes Friedrich
»Einbildung ist die Krankheit der Gegenwart«, schreibt Bestsellerautor Friedrich Ani und sucht »Das mögliche Glück« im letzten Wort eines Dichters. Landesbischof Dr. Johannes Friedrich spricht mit DAS GEDICHT über Glaubenswege aus der konjunkturellen und moralischen Schieflage. Schulleiter Peter Borjans-Heuser berichtet von der pädagogischen Front über die Furcht des Lehrers vor seinen Schülern. Nicola Bardola, Autor des viel diskutierten Sterbehilferomans »Schlemm«, untersucht Gedichte im sinnlichen Spiel mit dem Tod. Klangkünstler Kalle Laar entdeckt Töne der Angst auf Vinyl.
Friedrich Ani
© Peter von Felbert

Friedrich Ani

Geboren 1959 in Kochel am See. Von 1981 bis 1989 arbeitete er als Reporter und Hörfunkautor. Seine Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Staatlichen Förderungspreis für Literatur des Bayerischen Kultusministeriums, dem Literaturförderpreis der Stadt München sowie dem "Radio-Bremen-Krimi-Preis". Seinen Roman "Die Erfindung des Abschieds" wählten Kritiker in der Schweiz als einziges deutschsprachiges Buch unter die zehn besten Kriminalromane der neunziger Jahre. Für fünf seiner Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden erhielt Ani den Deutschen Krimipreis. Sein Kriminalroman "Idylle der Hyänen" wurde 2006 mit dem Buchpreis der Stadt München, dem Tukan-Preis, ausgezeichnet, der für "das formal und inhaltlich am besten gelungene Buch des Jahres" verliehen wird.

Daneben veröffentlichte Ani mehrere Jugendbücher, u.a. "Wie Licht schmeckt" (verfilmt von Maurus vom Scheidt) und "Das unsichtbare Herz". Seine Romane wurden bisher ins Spanische, Französische, Dänische, Holländische, Chinesische und Koreanische übersetzt. Friedrich Ani ist Absolvent der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er schrieb für die TV-Reihen "Tatort", "Stahlnetz", "Ein Fall für zwei", "Rosa Roth" sowie mehrere Fernsehspiele. Er lebt in München.