Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik / DAS GEDICHT Bd. 14
Friedrich Ani

Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik / DAS GEDICHT Bd. 14

Am schönsten ist ein Tierkonzert. Die Arche der Poesie

Leitner Weßling

Taschenbuch
1., Aufl., August 2006
sofort lieferbar
ISBN 9783929433661
12,– € [D], 12,40 € [A]
     
Am schönsten ist ein Tierkonzert. 60 namhafte Autoren wie Friedrich Ani, Franzobel, Kurt Marti, Friederike Mayröcker, Said und Mario Wirz zimmern eine Arche der Poesie.

'Wann war das als der Leopard in mein Leben / trat?', flirtet Silke Scheuermann und lädt charmant zur Bordbesichtigung. Bienen, Eichelhäher, Maulwürfe, Hasen, Quallen, Krokodile, Schimpansen sowie andere animalische Passagiere winken aus drei Decks und vom Ausguck. Und weil die Tiere auch nur Menschen sind, sprechen sie alle Leseratten an.

Diese Anthologie besticht durch ihre sorgfältige Komposition und präsentiert ausschließlich Erstveröffentlichungen.

'Welches Gedichtpaar würden Sie mit auf Ihre Arche nehmen?', fragt DAS GEDICHT 100 deutschsprachige Dichter. Ulla Hahn, Peter Härtling, Günter Kunert oder Herbert Rosendorfer offenbaren ihre Lieblingsgedichte und äußern sich exklusiv zur Zukunft der Poesie. Ulrich J. Beil kommentiert als international renommierter Literaturwissenschaftler das Ranking mit Humor und Esprit.

Herausgeber Anton G. Leitner sorgt für den nötigen Überblick. Nach Sichtung der kompletten Lyrikproduktion deutschsprachiger Verlage von 2004 bis 2006 empfiehlt er das beste Lesefutter.

'… Noah packte alle ein. // … Nahm er auch Fische mit an Bord? / Und konnte er die Wale retten? // Ich würde eher darauf wetten, / daß uns die Kirchenpatriarchen / mit diesem Märchen nur ver-archen …' Michael Schönen (* 1970)
Friedrich Ani
© Peter von Felbert

Friedrich Ani

Geboren 1959 in Kochel am See. Von 1981 bis 1989 arbeitete er als Reporter und Hörfunkautor. Seine Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Staatlichen Förderungspreis für Literatur des Bayerischen Kultusministeriums, dem Literaturförderpreis der Stadt München sowie dem "Radio-Bremen-Krimi-Preis". Seinen Roman "Die Erfindung des Abschieds" wählten Kritiker in der Schweiz als einziges deutschsprachiges Buch unter die zehn besten Kriminalromane der neunziger Jahre. Für fünf seiner Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden erhielt Ani den Deutschen Krimipreis. Sein Kriminalroman "Idylle der Hyänen" wurde 2006 mit dem Buchpreis der Stadt München, dem Tukan-Preis, ausgezeichnet, der für "das formal und inhaltlich am besten gelungene Buch des Jahres" verliehen wird.

Daneben veröffentlichte Ani mehrere Jugendbücher, u.a. "Wie Licht schmeckt" (verfilmt von Maurus vom Scheidt) und "Das unsichtbare Herz". Seine Romane wurden bisher ins Spanische, Französische, Dänische, Holländische, Chinesische und Koreanische übersetzt. Friedrich Ani ist Absolvent der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er schrieb für die TV-Reihen "Tatort", "Stahlnetz", "Ein Fall für zwei", "Rosa Roth" sowie mehrere Fernsehspiele. Er lebt in München.