Hosenlupf
Stephan Pörtner (Hg.)

Hosenlupf

Eine freche Kulturgeschichte des Schwingens
Broschur
sofort lieferbar
ISBN 9783037740170
18,– € [D], 18,60 € [A] , SFr. 20,– [CH]
     
Vom alten Zweikampf für kräftige Sennen und Älpler hat sich das Schwingen heute zu einem Hochleistungssport für durchtrainierte Athleten gewandelt. Und doch haben sich beim Schwingen und den traditionellen Schwingfesten Bräuche und Rituale erhalten, die eng mit der Schweizer Identität verbunden sind. Für die einen ist dieser Sport – und alles was damit zusammenhängt – daher ein Stück gute alte Schweiz, für die anderen eine Spielwiese ewig Altgestriger! Aber was ist es wirklich?
Autoren wie Peter Bichsel, Christoph Simon und Milena Moser gehen dem Mythos auf den Grund. In zahlreichen Essays und Interviews kommen ehemalige und jetzige Schwingerkönige, Kampfrichter und Verbandsaktive zu Wort, und ein Blick in die Geschichtsbücher fördert skurrile, unterhaltsame und höchst interessante Anekdoten, Fakten und Zitate zutage. Illustriert wird das Buch von bekannten Schweizer Comickünstlern und Illustratoren wie Paula Troxler, Chrigel Farner und Noyau. Für viele ist es die erste Tuchfühlung mit diesem seltsamen und faszinierenden Nationalsport.
Stephan Pörtner

Stephan Pörtner

geboren 1965, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Zürich, wo seine Krimis mit Köbi Robert, dem Detektiv wider Willen, spielen. Erschienen sind bisher vier Bände: "Köbi der Held" 1998, "Kein Konto für Köbi" 2000, "Köbi Krokodil" 2002 und "Köbi Santiago" (bilgerverlag/Zürich) 2007. Für das Tagblatt der Stadt Zürich schrieb er zwei Fortsetzungskrimis, der zweite, Metzgete in Zürich Nord erschien unter dem Titel "Die Affären der Witwe" bei der Editon Bod, herausgegeben von Vito von Eichborn. Die Story "Blaue Liebe" aus der Anthologie "He Shot Me Down" (Rotbuch) wurde für den Friedrich-Glauser-Preis 2012 in der Sparte "Bester Kurzkrimi" nominiert.