Die Macht der Dinge
Andreas Hartmann (Hg.)

Die Macht der Dinge

Symbolische Kommunikation und kulturelles Handeln

Waxmann Verlag

Broschur, englisch
sofort lieferbar
ISBN 9783830924708
49,90 € [D], 51,30 € [A]
     
Die Ordnung der Welt zeigt sich in der Ordnung der Dinge. Dinge haben Macht. Lange Zeit Stiefkind der kulturanthropologisch-volkskundlichen Forschung, tritt die materielle Kultur erneut ins Blickfeld der Analyse.

Dieser Band versammelt facettenreiche Beiträge prominenter Wissenschaftler zur Sachkulturforschung und schreitet das Feld exemplarisch ab. Akademische Weggefährten der Münsteraner Volkskundlerin Ruth-E. Mohrmann möchten die Impulse und Verdienste einer Wissenschaftlerin würdigen, die stets der Gegenständlichkeit allen Kulturdaseins ihre Aufmerksamkeit widmet und die die Aspekte der Materialität und des historischen Gewordenseins alltäglicher Lebensvollzüge nie aus den Augen verliert.

In dem Band geht es um den Sitz der Dinge im Leben der Menschen, um deren Gebrauch, deren Bewertung, deren Kraft. Dinge repräsentieren: Sie vergegenwärtigen Erinnerungen, sie symbolisieren soziale Beziehungen, sie choreographieren unsere rituelle Existenz. Davon handelt dieses Buch.
Andreas Hartmann

Andreas Hartmann

Bald wurde Andreas Hartmann klar, dass Geheimagent, Feuerwehrmann und Pilot zwar aufregende Berufe waren, als Karriere aber nicht in Frage kamen. Also wollte er bereits mit zehn Jahren Schriftsteller werden - und tat rund 20 Jahre lang erst einmal alles, außer zu schreiben.

Nach der Schule feilte, schraubte und schweißte er ein halbes Jahr lang Metall, obwohl er handwerklich nicht sehr begabt ist. Er studierte Sozialarbeit, arbeitete in einem Fotostudio und einem Versicherungsbüro, nahm Schauspielunterricht, sammelte Geld für den Umweltschutz … Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber manches liegt schon so lange zurück, dass man den Überblick verliert. Geschichten haben ihn dabei immer begleitet. Erzählt hat er allerdings nicht mit dem Stift, sondern zunächst als Schauspieler auf kleinen Berliner Bühnen.


Schließlich drängte das Schreiben mit Macht in den Vordergrund und ließ sich nicht mehr ignorieren. Mit "Auf die harte Tour" hat er zum ersten Mal einen Kinderkrimi geschrieben. Er wurde für den Hansjörg-Martin-Preis nominiert.