Alles so hell da vorn
Monika Geier

Alles so hell da vorn

Ariadne Verlag

Juli 2017
sofort lieferbar
ISBN 9783867542234
13,– € [D], 13,40 € [A] , SFr. 18,70 [CH]
Sonderpreis 0,– €
     
In einem Frankfurter Vorstadtbordell empfängt eine junge Hure einen Freier, einen ihrer Stammkunden. Nichts weist darauf hin, dass sich dieses Zusammentreffen irgendwie von den bisherigen unterscheiden wird. Man geht aufs Zimmer. Kommt zur Sache. Dann schnappt sie sich seine Kanone, schießt ihn ­nieder und ergreift die Flucht. Knallt gleich noch einen der Zuhälter ab, kassiert sein Smartphone, nimmt seinen Wagen und fährt los. Sie weiß genau, wo sie hinwill.


Kriminalkommissarin Bettina Boll wird in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett geklingelt: Ein Kollege ist tot, heißt es. Erschossen. In einem Frankfurter Puff. Und es handelt sich ausgerechnet um ihren Ex-Partner und Ex-Beinahe-Freund Kriminal­hauptkommissar ­Michael Ackermann.
Ackermann, so stellt sich heraus, war seit ­Monaten Stammkunde in dem Puff, den er stets in Uniform aufsuchte. ­Erschossen hat ihn eine sehr junge Prostituierte, die sich Manga nennt. Und zwar mit seiner Dienstwaffe. Mit der ist sie jetzt auf der Flucht.
Dann kommt aus dem abgeschiedenen Dorf Höhweiler in Rheinland-Pfalz die Meldung, dass ein aufreizend gekleidetes junges Mädchen vor großem Publikum den Schuldirektor erschossen hat. Ist das der nächste Tote auf dem Konto der geheimnisvollen Manga?


Monika Geier, Meisterin der exzentrischen Charak­tere, knöpft sich mit der ihr eigenen sardonischen Heiterkeit einen grimmigen Stoff vor – mitreißend, rockig, direkt aus dem echten Leben.
Monika Geier

Monika Geier

Jan Costin Wagner

Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Seine Romane um den finnischen Ermittler Kimmo Joentaa wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimipreis, Nominierung zum Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien sein Roman «Sommer bei Nacht», der mit Erscheinen im März 2020 sofort auf Platz 1 der KrimizeitBestenliste einstieg.


«Jan Costin Wagner schreibt psychologische Romane, die auch noch spannende Krimis sind. Kein deutscher Autor kann das so gut wie er. Beneidenswert.» Matthias Brandt zu "Sommer bei Nacht»


«Ich bewundere schon lange, wie mühelos er es schafft, mich immer wieder in seine Geschichten hineinzuziehen.»" Bjarne Mädel


Max Annas

Max Annas, aufgewachsen in Westdeutschland, hat die letzten Jahre der DDR genutzt, um sich dort umzusehen und Freundschaften zu schließen. Im Juli 1989 wurde ihm die Einreise schließlich verwehrt. Er arbeitete lange als Journalist, lebte in Südafrika und wurde für seine  Romane «Die Farm» (2014), «Die Mauer» (2016),  «Finsterwalde» (2019) und «Morduntersuchungskommission» (2020) mit dem Deutschen Krimipreis auszgezeichnet. Weitere Veröffentlichungen: «Illegal» (2017).


Wolf Harlander

Wolf Harlander, geboren 1958 in Nürnberg, studierte Journalistik, Politik und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach einem Volontariat bei einer Tageszeitung und der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule arbeitete er für Tageszeitungen, Radio, Fernsehen und als Redakteur der Wirtschaftsmagazine Capital und Wirtschaftswoche. Er lebt heute als Autor in München.


Jürgen Kehrer

Jürgen Kehrer wurde 1956 in Essen geboren und lebt seit langem in Münster. Über seinen sympathischen, aber unter chronischem Geldmangel leidenden Privatdetektiv Georg Wilsberg erschienen bisher 18 Krimis. Teilweise wurden die Stoffe vom ZDF verfilmt. Jürgen Kehrer schreibt außerdem Drehbücher und Sachbücher. Die Gesamtauflage seiner Bücher beträgt über 700 000 Exemplare. Jürgen Kehrer ist verheiratet mit der Autorin Sandra Lüpkes.


Sandra Lüpkes

Sandra Lüpkes ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen. Mit "Die Schule am Meer" hat sie einen groß angelegten Gesellschaftsroman geschrieben über ein reformpädagogisches Internat auf Juist. Die ausgiebigen Recherchen zu den historischen Begebenheiten und realen Personen im Umfeld der Schule führten sie ins Tessin, nach Berlin und natürlich auch nach Juist, wo sie aufgewachsen ist und wo sie lange Jahre gelebt hat.


Anselm Neft

Anselm Neft (geb. 1973 in Bonn) hat in Bonn Vergleichende Religionswissenschaft, Vor- und Frühgeschichte, Volkskunde und Philosophie studiert. 1999 bis 2001 trat er für zwei Jahre als Schalmeibläser und Herold mit der Mittelalter-Rockband Schelmish auf und tourte durch Deutschland. Nach Jobs als Tellerwäscher, Unternehmensberater und Deutschlehrer hat er lange Jahre Satiren u.a. für WELT, Tagesspiegel, taz und Titanic verfasst und ist bei diversen Lesebühnen und Slams aufgetreten. Neft lebt seit 2016 in Hamburg. Er ist Mitglied der Lesebühne "Liebe für alle" mit Piero Maszterlerz, Katrin Seddig und Ella-Carina Werner. Auf Einladung von Nora Gomringer liest er bei den Klagenfurter Tagen der deutschsprachigen Literatur 2018. 


Till Raether

Till Raether, geboren 1969 in Koblenz, arbeitet als freier Autor in Hamburg, unter anderem für Brigitte, Brigitte Woman und das SZ-Magazin, wo viele seiner hier versammelten Texte erschienen. Seine Kriminalromane über den hochsensiblen Kommissar Adam Danowski wurden von der Kritik gefeiert und mehrfach für Preise nominiert, «Blutapfel» ist mit Milan Peschel fürs ZDF verfilmt. Raether ist verheiratet und hat zwei Kinder.


Claudia Rikl

Claudia Rikl, geboren 1972, wuchs in Naumburg auf. Sie studierte Jura und Literaturwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Nach "Das Ende des Schweigens" ist "Der stumme Bruder" ihr zweiter Roman.


Tex Rubinowitz

Tex Rubinowitz, geboren 1961 in Hannover, lebt seit 1984 als Witzezeichner, Maler, Musiker und Schriftsteller in Wien. 2014 erhielt er den Bachmann-Preis.


Axel Simon

Axel Simon, Jahrgang 1962, wuchs im Ruhrgebiet auf. Er hat an verschiedenen Theatern zeitgenössische Opern inszeniert und arbeitete danach lange als Creative Director in großen Werbeagenturen in Hamburg und München. Simon lebt heute in Hamburg, wo er u.a. am zweiten Fall für Gabriel Landow arbeitet.


Dirk Stermann

Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Fernsehmoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt. 2016 erschien sein Roman «Der Junge bekommt das Gute zuletzt», und «Die Welt» urteilte: «Ein lustiger deutscher Medienstar, der als österreichischer Romancier sehr ernst genommen werden sollte.»


Jan Costin Wagner

Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Seine Romane um den finnischen Ermittler Kimmo Joentaa wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimipreis, Nominierung zum Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien sein Roman «Sommer bei Nacht», der mit Erscheinen im März 2020 sofort auf Platz 1 der KrimizeitBestenliste einstieg.


«Jan Costin Wagner schreibt psychologische Romane, die auch noch spannende Krimis sind. Kein deutscher Autor kann das so gut wie er. Beneidenswert.» Matthias Brandt zu "Sommer bei Nacht»


«Ich bewundere schon lange, wie mühelos er es schafft, mich immer wieder in seine Geschichten hineinzuziehen.»" Bjarne Mädel

Nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis 2018

Alles so hell da vorn ist für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte "Roman" nominiert. Alle Nominierten dieser Kategorie finden Sie hier. Der Preis ist mit 5.000 Euro in bar in nicht fortlaufend nummerierten Scheinen dotiert. Der Preisträger wird am Samstag, dem 5. Mai 2018 während der 32. CRIMINALE, des Jahrestreffens des SYNDIKATs, in Halle a. d. Saale verkündet und geehrt.

Begründung der Jury

Polizistenmord im Frankfurter Vorstadtbordell. Eine junge Prostituierte erschießt einen Freier und flüchtet im Wagen eines Zuhälters. Kriminalkommissarin Bettina Boll ermittelt und gerät in ein Pädophilen- und Zwangsprostituiertennetz, das auch Polizeikreise betrifft. Sprachlich nahezu perfekt, auch wegen der Passagen, die die Gedanken der Mörderin schildern. Realistisch-klarer Stil, der unter die Haut geht. Die Ermittlerin bewegt sich souverän zwischen privaten Problemen, ätzenden Kollegen und einem knallharten Krimiplot.