Der Gottstehunsbei
Martin Arz

Der Gottstehunsbei

Hirschkäfer Verlag

Taschenbuch
sofort lieferbar
ISBN 9783940839589
18,90 € [D], 19,50 € [A]
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Als ob der Herrgott die Welt nicht schon ohnehin mit harten Wintern, verregneten Sommern und dramatischen Missernten aufs Schärfste gestraft hätte: Eine grässliche Mordserie erschüttert München im Jahr 1430 – und das kurz nachdem ein Brand die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt hat. Nun scheint im Umland eine teuflische Bestie ihr Unwesen zu treiben. Die einzige Augenzeugin ist sich sicher: Sie hat den Gottstehunsbei gesehen – den Leibhaftigen daselbst.

Zwar fühlt man sich hinter den hohen Mauern der Stadt und im Schutz der vielen Kirchen und Klöster relativ sicher, doch der Gottstehunsbei zieht seinen Kreis immer enger um die Stadt. Der Magistrat beauftragt daher eines seiner Mitglieder mit der Aufklärung: Tassilo Stubenruß. Der junge Spross einer mächtigen Patrizierfamilie gilt als höchst erfolgreich in Sachen Müßiggang sowie Schürzenjagd und er dilettiert zudem ebenso eifrig wie erfolglos in der Dichtkunst. Nichts liegt ihm ferner, als seinen heimeligen Landsitz zu verlassen und im Morast nach Leichen und Teufeln zu wühlen. Doch er sieht sich schließlich genötigt, der Spur des Leibhaftigen zu folgen. Gemeinsam mit seinem treuen Diener Stoffel durchforstet er das Münchner Umland, begegnet Hunger und Leid, Liebe und Aberglauben, Missgunst und Rachsucht und zuletzt dem Gottsteh­unsbei höchst selbst.

Der Gottstehunsbei ist nach Die wilde Reise des unfreien Hans S. der zweite historische Roman von Martin Arz. Diesmal geht es aber nicht in die große weite Welt hinaus: Schauplatz sind die engen Gassen einer mittelalterlichen Großstadt, die ebenso engen Köpfe der Einwohner sowie abgelegene Wälder und Weiler in einem bitterkalten, verregneten Sommer.

Für Fans von historischen Krimis und Mittelalterromanen ein Muss.
Martin Arz

Martin Arz

Martin Arz, Jahrgang 1963 schrieb als freier Autor u. a. für das Süddeutsche Zeitung Magazin und Cosmopolitan. Dann arbeitete er mehrere Jahre als PR-Berater für den weltgrößten Fast-Food-Konzern, bevor er sich ganz den Künsten widmete: der Malerei und dem Schreiben. Seine Gemälde waren auf zahlreichen Ausstellungen zwischen Amsterdam, Berlin, München und Hongkong zu sehen.
Als Krimiautor schickte er bislang vier Mal den taffen Münchner Kriminalrat Max Pfeffer auf Mördersuche (»Das geschenkte Mädchen«, 2004/Neuauflage 2011; »Reine Nervensache«, 2005/Neuauflage 2010; »Die Knochenäherin«, 2009 und »Pechwinkel«, 2011). Zuvor machte sich vier Mal sein Hobbydetektiv Felix von Schwind auf Verbrecherjagd (»Es ist hingerichtet!«, »7 Tuben Leichenblut«, »Mords Rummel« und »Tod eines Luders«). Martin Arz veröffentlichte zudem zahlreiche Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien sowie mehrere Sachbücher. 2008 gründete er den Hirschkäfer Verlag und publiziert Titel zu seiner Heimatstadt München. Er lebt und arbeitet in München.