Die Charité
Ulrike Schweikert

Die Charité

Hoffnung und Schicksal

Rowohlt Taschenbuch Verlag

Taschenbuch
ersch. Juni 2018
sofort lieferbar
ISBN 9783499274510
14,99 € [D], 15,50 € [A]
     
Drei bewegende Frauenschicksale in den Zeiten der Cholera
Die Charité – Schauplatz des täglichen Kampfs um Leben und Tod, um Einfluss und Macht.

Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Hunderttausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf:
Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Diakonisse Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt.

Ein Stück Geschichte, ein Campus im Herzen Berlins: Die Charité ist das wohl berühmteste Krankenhaus Deutschlands.
Ulrike Schweikert

Ulrike Schweikert

Ulrike Schweikert, alias Rike Speemann, Jahrgang 1966, in Schwäbisch Hall geboren und aufgewachsen. Sie kam über verschlungene Pfade zur Schreiberei: Erst eine Banklehre in Stuttgart und vier Jahre Wertpapierhandel, dann Studium zur Diplomgeologin und ein Aufbaustudiengang Journalismus. Zu Fantasy-Rollenspiele entstanden die ersten Geschichten und daraus eine Roman-Trilogie. Dann folgten historische Romane wie: „Die Tochter des Salzsieders“ Knaur 2000 und „Die Hexe und die Heilige“ Knaur 2001. Seit dem zweiten veröffentlichten Roman ist sie hauptberuflich Autorin. Neben historischen Romanen veröffentlichte sie Vampirkrimis unter dem Pseudonym Rike Speemann und historische Jungendkrimis. Für „Das Jahr der Verschwörer“ (Arena) erhielt 2004 den Hansjörg-Martin-Preis.