Blutgeschwister
Thomas Matiszik

Blutgeschwister

Modrichs zweiter Fall

OCM Verlag

Taschenbuch
September 2017
sofort lieferbar
ISBN 9783942672566
12,90 € [D], 13,30 € [A] , SFr. 17,40 [CH]
Sonderpreis 0,– €
     
Nach der Lösung seines bisher schwierigsten Falls ist Kommissar Peer Modrich kaum wiederzuerkennen: Er schwört Alkohol und Frauen ab, stattdessen frönt er seinem Lauftraining und veganer Ernährung. Als er erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, unternimmt Modrich sogar den letzten Versuch, ein guter Sohn zu sein.
Doch dann wird er mit einer brutalen Mordserie auf Prominente konfrontiert: Eine berühmte Sängerin wird während eines Auftritts erschossen, kurze Zeit später geschieht ein Anschlag auf einen Helden der Fußballbundesliga. Schnell sind sich Kommissar Modrich und seine Kollegin Guddi sicher, dass der Angriff auf die Scheinwelt der Stars moralisch, wenn nicht gar religiös motiviert ist; hier will jemand schmutzige Geheimnisse lüften und Sünden bestrafen. Und tatsächlich stoßen sie bei ihren Nachforschungen auf brisante Storys, die vor der Öffentlichkeit unter Verschluss gehalten werden.
Erschwert wird die Ermittlungsarbeit, als parallel zu den grausigen Taten auch noch die Frau des Polizeichefs entführt wird – was hat sie mit all dem zu tun?
Schließlich geraten Modrich und Guddi selbst ins Visier der Mörder.
Mit dem zweiten Teil der „Kommissar Modrich“-Reihe bleibt Thomas Matiszik dem markanten Stil seines Debütkrimis treu, der durch rasche Szenenwechsel, schnoddrige Sprache und nicht immer ganz vorbildhafte Protagonisten geprägt ist.
Thomas Matiszik

Thomas Matiszik

Thomas Matiszik wurde am 22.01.1967 in Recklinghausen geboren und wuchs in Oer-Erkenschwick auf. Zu dieser Zeit wandelte sich die ehemalige Bergarbeiterstadt in eine infrastrukturell deutlich breiter aufgestellte Region, in der es das Stimbergstadion, das Freibad am Stimbergpark und das Gewerkschaftsheim gab. Nein, natürlich gab es noch mehr, aber für die Heranwachsenden waren das die drei Haupt-Anlaufpunkte. Im Stimbergstadion konnte man noch Ende der 70er-Jahre Zweitligafussball schauen. Die Spvgg. Erkenschwick spielte u.a. gegen Bayer Leverkusen und, soweit sich der Autor erinnern kann, gewannen die Mannen um Gisbert Horsthemke und Didi Draheim auch einmal mit 4:1. Im Stimbergpark bewunderte er die Teufelskerle, die vom 10er-Sprungturm ins eiskalte Springerbecken segelten. Dabei eher selten mit einem grazilen Kopfsprung (weil der ja die Mädels nicht so sehr beeindrucken konnte) als vielmehr mit der Arschbombe oder, Achtung, Aua: mit der Ente!! Dabei sah die erste Hälfte der Flugphase so aus, als ob der Wagemutige gleich mit einem Bauchklatscher aufs Wasser aufschlagen würde. Dann aber, gerade rechtzeitig noch, krümmten sich die Springer so, dass sie sich beim Aufprall aufs Wasser kaum verletzen konnten, dafür aber eine Wasserfontäne erzeugten, die laute „Ohs“ und „Ahs“ zur Folge hatten. Wenn man, wie der Autor dieser Zeilen, in dieser Beziehung nicht besonders mutig war, musste man die weibliche Jugend anders überzeugen. Im Gewerkschaftsheim fand jeden Freitag eine Disco statt, wo unser Autor, gerade frisch geübt vom Tanzkurs in Recklinghausen, Schritte vollführte, die die anwesende Damenschaft tierisch beeindruckte. Leider Gottes war besonders die am meisten beeindruckt, die dem Platzhirschen im Gewerkschaftsheim „gehörte“! Um es kurz zu machen: das erste Veilchen erhielt der Autor, richtig: im Gewerkschaftsheim.

Je älter er wurde, desto mehr entfernte sich der Autor von seiner Heimatstadt und verbrachte seine Schul-, aber auch den größten Teil seiner Freizeit, in Recklinghausen. In der Oberstufe ging es dann los: die musisch-künstlerische Ader brach immer mehr heraus. Erst in der Theater-AG des Marie Curie Gymnasiums, wo im übrigen ein gewisser Hape Kerkeling auch zum Stammpersonal gehörte, dann in der schulübergreifenden Band „Fragile“, wo er den Part des Sängers übernahm. Nach Abitur und Bundeswehrzeit wandte er sich wieder der Musik zu und gründete „Blue Velvet“, eine Hardrock-Band, die zwar wenig Erfolg, aber dafür wahnsinnigen Spass hatte. Mit besonderem Stolz blickt der Autor auf das erste – und einzige – Album OUT OF THE BLUE zurück und auf eine einwöchige Tour, auf der er zum ersten Mal erfuhr, dass es Groupies nicht nur im Film gab...

Nach 12 Semestern Lehramtsstudium an der Ruhruniversität Bochum arbeitet Thomas Matiszik als freier Musik-Journalist für die beiden Radiosender 1Live und WDR2 und schreibt Artikel für mehrere Stadt- und Musikmagazine. Seit Mitte der 90er-Jahre arbeitet er als freier Konzertagent in Bochum und hat Bands wie Reamonn, die H-Blockx oder auch Hollywood-Star Kevin Costner betreut.

In all diesen Jahren las er in erster Linie Thriller, von Stephen King bis hin zu Jussi Adler Olsen, der heute sein absoluter Lieblingsgautor ist.