Mordzeitlose
Patricia Holland Moritz

Mordzeitlose

Kriminalroman

Gmeiner Verlag, Messkirch

346 Seiten, Taschenbuch
März 2018
sofort lieferbar
ISBN 9783839222362
12,– € [D]
     

DIE WURZEL DES BÖSEN 
Margrit Kunkel war als Kind schon seltsam. Kein Wunder bei einem Vater, der seit dem Tod der Mutter den Tisch weiterhin für drei Leute deckt und die dritte Mahlzeit immer selber verspeist. Everding von der Kriminalpolizei ist auch keine Hilfe, weil er einen Mord vermutet, wo doch nur ein Unfall im Schuppen passiert ist. Als Tochter eines Gärtners vertraut Margrit nur ihren pflanzlichen Freunden, mit denen sie so offen reden kann wie mit keinem Menschen. Geradezu triebhaft verfolgt sie ihren Weg aus dem Gewächshaus väterlicher Obhut hinaus bis an ihr Ziel: Unauffällig wie ein Mauerblümchen, ihr Dasein wie Efeu im Schatten fristend, dabei unermüdlich wie eine Weinrebe arbeitend und noch dazu mit der Weisheit einer Eiche gesegnet ist Margrit wie geschaffen für die Stelle als Direktorin der Holländischen Gartenakademie. Als sie dort im Kakteenfeld eine grauenvolle Entdeckung macht, entscheidet sie, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und nicht die Polizei zu informieren. Würde Everding nun auch noch in Botanischen Gefilden ermitteln, käme er zu schnell dahinter, dass gerade die verlockendsten Pflanzen von unheimlichen Wurzeln genährt werden. Patricia Holland Moritz
Mordzeitlose
Kriminalroman
346 S. / 12 x 20 cm / Paperback
9. März 2018
ISBN 978-3-8392-2236-2

Patricia Holland Moritz
© Michaela Philipzen. photoecken

Patricia Holland Moritz

die auf ihren Buchcovern den nervenden Bindestrich weglässt, wurde 1967 in Karl-Marx-Stadt (der Stadt mit zwei Bindestrichen) geboren und sagt das auch so, weil „geboren in Chemnitz“ hieße Jahrgang vor 1953 oder nach 1990.

War Buchhändlerin in Leipzig, Speditionskauffrau in Paris, Kaltmamsell in diversen Irish Pubs und begann erst in Berlin damit, Krimis zu veröffentlichen.

Geschrieben hat sie schon immer, weil schon die Frage „Bist du verwandt mit Renate Holland-Moritz?“ den Anstoß gab, die eigenen Schreibgene freizulegen.

Erste Lesungen noch ohne Veröffentlichung und einfach auf ihrer Behauptung „Ich bin Schriftstellerin!“ basierend. Lohn der Angst waren das Berliner Autorenstipendium für den Roman „Zweisiedler“ (unter Verweigerung von Schubladendiskussion mit Verlagen trotzig selbst veröffentlicht bei BoD, 2012) und die Freundschaft zum Leipziger Pfarrer Christian Führer, dem Mitinitiator der Friedlichen Revolution 1989, einem Gottesmann, für den sie zum Ghostwriter wurde: „Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam“ (Ullstein, 2009).

Seitdem hat sie bloggen, twittern und facebooken und einen Buchtrailer drehen gelernt, 6 Kurzkrimis in Anthologien des Verlages edition krimi Leipzig (2013 – 2017) veröffentlicht und Berlin-Krimis um das „Chamäleon“ Rebekka Schomberg bei Gmeiner: „Die Einsamkeit des Chamäleons“ (2014) und „Kältetod“ (2015). Ihr erster Botanik-Krimi bei Gmeiner erscheint im März 2018, und auch diese "Mordzeitlose" hat ihre bösen Wurzeln in Berlin.


Wird auf 50 – 100 Lesungen pro Jahr gesichtet, vom Wave-Gothic-Fest bis zum Sofalesen neben Hakan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert.

Autorenfoto (c) Michaela Philipzen. photoecken

Termine

Wann Was Wo
07. Dez 18
19:00 Uhr
KRIMITAG BERLIN I Kaiserin Friedrich-Haus, Raum 212
10115 Berlin