Aus dem Koma
Siegfried Langer

Aus dem Koma

Juni 2017
sofort lieferbar
EAN 9781521531877
8,99 € [D]
     
Alle Erinnerungen an mein bisheriges Leben sind ausgelöscht.
Ich weiß nicht mehr, wer ich bin und wie ich heiße.

Eine attraktive Frau, die sich als meine Freundin ausgibt, kümmert sich liebevoll um mich. Doch ich spüre, dass sie mir nicht die Wahrheit erzählt und dass unsere Liebe ein dunkles Geheimnis birgt.
Ein Psychologe, der mir helfen soll, Licht ins Dunkel zu bringen, schafft lediglich eine Vielzahl neuer Rätsel.
Ein Kommissar drängt darauf, mich wegen eines Mordes zu vernehmen. Als Zeuge? Oder als Verdächtiger?

Doch nicht nur mein Gedächtnis spielt mir Streiche, sondern zudem auch meine Wahrnehmung.
Ich kann niemandem vertrauen, am wenigsten mir selbst ...
Siegfried Langer

Siegfried Langer

 wurde 1966 in Memmingen geboren und ist 2014 - nach 18 Jahren in Berlin - wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt.

Websites:

www.siegfriedlanger.de
www.siegfriedlanger.blogspot.com


Romane:

'Tödliche Tabus' (Self Publishing, 2017)
'Aus dem Koma' (Self Publishing, 2017)
'Zwanzig Sekunden Ewigkeit' (Self Publishing, 2016)
'Sterbenswort' (Ullstein Verlag, 2012; Neuauflage Amazon Publishing, 2016)
'Berlin Ripper' - Privatdetektivin Sabrina Lampe Band 3 (Self Publishing, 2016)
'Vergelte!' - Privatdetektivin Sabrina Lampe Band 2 (Amazon Publishing, 2015)
'Leide!' - Privatdetektivin Sabrina Lampe Band 1 (Self Publishing / Münchner Verlagsgruppe, 2014)
'Vater, Mutter, Tod' (Ullstein Verlag, 2011)
'Alles bleibt anders' (Atlantis Verlag, 2008)

Jeder Roman ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen gelesen werden.

Kurzgeschichten:

13 Kurzgeschichten in 'Mord und so ...' (Self Publishing, 2016)
'18 Uhr' in '24 Stunden - 24 Autoren' (Self Publishing, 2015)
'Musikantenmord' in 'Mords-Musik' (Buchvolk Verlag, 2014)
'Im Bunker' in 'Krimineller Reiseführer Berlin' (Windspiel Verlag, 2014)
'Schöpfungsgeschichte' in 'Nova 18' (Nova Verlag, 2011)
'Berlin, Nachklang' in 'Hinterland' (Wurdack Verlag, 2010)

Empfehlung der Woche

Aus dem Koma ist die Empfehlung der Woche der SYNDIKATs-Redaktion vom 25. September 2017.

Kritikerstimmen

Amazon-Rezensenten:

Rasant, fesselnd und überraschend.

Ein packender und schön zu lesender Thriller mit spannendem Plot.

Ein knackiger und sehr spannender Thriller, in dem die Wahrnehmung – und nicht nur die des Protagonisten – verschwimmt und sich am Ende zu einer überraschenden aber logischen Auflösung zusammenfügt.

Die Story muss mich packen und nicht wieder loslassen. Und das schafft Siegfried Langer bravourös.

Drei Fragen an Siegfried Langer

Warum haben Sie sich für ein Leben mit dem Verbrechen entschieden?
Weil ich schreiben wollte, was ich gerne las. Weil ich die Romane schreiben wollte, die ich auf dem Markt nicht fand.

Was ist Ihre Lieblingstatwaffe?
Das Wort.

Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?
Ich war zwar nicht mehr jung, brauchte aber dennoch das Geld.

Leseprobe

  1. Kapitel

Ich wusste nicht mehr, wie ich hieß.
Auch die Frau, die neben meinem Krankenbett saß und sagte, sie sei meine Freundin, erkannte ich nicht.
Doch mein Herz signalisierte mir klar und deutlich, dass ich sie liebte. Trotz allem. Immer noch.
Dass sie weinte und ich nicht in der Lage war, sie zu trösten, stimmte mich traurig. Tapfer streichelte sie meine rechte Hand, die auf der Bettdecke ruhte.
Im Handrücken der Linken steckte ein Infusionsschlauch, der mich mit Medikamenten versorgte.
Es kribbelte in meinem Magen.
War der liebevolle Blick der Fremden die Ursache dafür oder doch eher das einsetzende Hungergefühl? Denn bis gestern Morgen hatte ich noch über eine Sonde meine Nahrung erhalten, danach lediglich Suppe - so dünn und geschmacklos, dass sie ihren Namen nicht verdient hatte.
„Susanne“, flüsterte ich leise und strengte mich dabei so wenig an wie nur eben möglich. Kurz stahl sich ein Lächeln in ihr Gesicht. Vermutlich hoffte sie, dass ich mich endlich an sie erinnerte, doch wiederholte ich lediglich den Namen, mit dem sie sich vorgestellt hatte.
„Sebastian“, fuhr ich fort. Doch der Name, der der meine sein sollte, löste genauso wenig in mir aus wie der meiner mutmaßlichen Lebensgefährtin.
Susanne blickte mich hoffnungsvoll-fragend an, aber ich schüttelte lediglich den Kopf.
Sogleich stellte sich wieder dieses Pochen in meinem Schädel ein. Ich zog meine Rechte unter Susannes Hand hervor und tastete nach dem Verband an meiner Stirn.
„Du musst deinen Kopf ruhig halten, Schatz. Möglichst wenig bewegen, hat Dr. Lorenz gesagt.“
Dr. Lorenz, ein weiterer Fremder. Meine Erinnerung an ihn reichte nur wenig weiter zurück als die an Susanne.
„Es ist alles im Moment etwas viel für dich, Schatz.“
Ja, das war es.
Alles, was länger als ein paar Stunden zurücklag, war aus meinem Gedächtnis verschwunden.
Ausgetilgt. Gelöscht. Einfach weg.