Literabiles II: Grenzen \"Von der Grenzenlosigkeit oder Wie ein Wort geopfert wird\"
Patricia Holland Moritz

Literabiles II: Grenzen "Von der Grenzenlosigkeit oder Wie ein Wort geopfert wird"

Januar 2017
sofort lieferbar
EAN 9781541335394
     
In dieser Anthologie haben AutorInnen des Freien Deutschen Autorenverbandes und eingeladene AutorInnen ihre Gedanken zum Thema "Grenzen" veröffentlicht. Grenzen zwischen Du und Ich, zwischen Lebenssituationen, Leben und Tod, Kapital und Armut, Jung und Alt, Liebe und Hass, Hoffnung und Verzweiflung, Wachen und Schlafen, Schuld und Vergebung, Heute und Vorgestern, Verbrechen und noch mehr Verbrechen, Ordnung und Chaos. Wir leben immer zwischen Grenzen. Die AutorInnen sind: Rosemarie Benke-Bursian, Susanna Bummel-Vohland, Conrad Cortin, Dieter de Harju, Dieter R. Fuchs, Ruth G. Gross, Beate Gruhn, Fritz Hemmer, Patricia Holland Moritz, Wolfgang Knittel, Uwe Kullnick, Carmen Mayer, Ruth Neureiter, Beatrice Nunold, Sonja Maria Rathjen, Carlotta Renzo, Tania Rupel – Tera, Regina Schleheck, Claudia Schuster, Tanja Steinlechner, Wolfgang Weinkauf, Bernhard Winter, Rose Zaddach.

Patricia Holland Moritz

die auf ihren Buchcovern den nervenden Bindestrich weglässt, wurde 1967 in Karl-Marx-Stadt (der Stadt mit zwei Bindestrichen) geboren und sagt das auch so, weil „geboren in Chemnitz“ hieße Jahrgang vor 1953 oder nach 1990.

War Buchhändlerin in Leipzig, Speditionskauffrau in Paris, Kaltmamsell in diversen Irish Pubs und begann erst in Berlin damit, Krimis zu veröffentlichen.

Geschrieben hat sie schon immer, weil schon die Frage „Bist du verwandt mit Renate Holland-Moritz?“ den Anstoß gab, die eigenen Schreibgene freizulegen.

Erste Lesungen noch ohne Veröffentlichung und einfach auf ihrer Behauptung „Ich bin Schriftstellerin!“ basierend. Lohn der Angst waren das Berliner Autorenstipendium für den Roman „Zweisiedler“ (unter Verweigerung von Schubladendiskussion mit Verlagen trotzig selbst veröffentlicht bei BoD, 2012) und die Freundschaft zum Leipziger Pfarrer Christian Führer, dem Mitinitiator der Friedlichen Revolution 1989, einem Gottesmann, für den sie zum Ghostwriter wurde: „Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam“ (Ullstein, 2009).

Seitdem hat sie bloggen, twittern und facebooken und einen Buchtrailer drehen gelernt, 6 Kurzkrimis in Anthologien des Verlages edition krimi Leipzig (2013 – 2017) veröffentlicht und Berlin-Krimis um das „Chamäleon“ Rebekka Schomberg bei Gmeiner: „Die Einsamkeit des Chamäleons“ (2014) und „Kältetod“ (2015), sowie den Botanik-Krimi "Mordzeitlose" mit seinen bösen Wurzeln in Berlin. 2019 erschien mit Förderung durch das Arbeitsstipendium des Mörderische Schwestern e.V. ihr Roman "Der Menschenleser" im KLAK Verlag. Thema simd die "Eberswalder Knabenmorde" und der einsame Kampf eines forensischen Psychiaters der Ostberliner Charité gegen ein dogmatisches System.

Wird auf Dutzenden Lesungen pro Jahr gesichtet, vom Wave-Gothic-Fest bis zum Sofalesen neben Hakan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert.

Autorenfoto (c) Holmsohn