Im Keller brennt Licht
Alexa Rudolph

Im Keller brennt Licht

Dreizehn ungehörige Geschichten
Februar 2009
sofort lieferbar
ISBN 9783868330137
19,80 € [D], 20,40 € [A]
Sonderpreis 0,– €
     
In ihren „dreizehn ungehörigen Geschichten“ gewinnt Alexa Rudolph dem Alltag seine komischen und grotesken Seiten ab. Die Schwester eines Nachbarn stirbt an Lungenkrebs, direkt vor der Haustür ereignet sich ein Unfall, bei dem Milch auf die Straße ausläuft. Das Leben geht weiter. Doch geht es genauso weiter? Wohl kaum. In der Titelgeschichte „Im Keller brennt Licht“ tyrannisieren zwei Rentner ihre Ehefrauen mit ihren Sparticks, diese wiederum fliehen in den Alkohol. Gescheitert wird in den Erzählungen von Alexa Rudolph mit tragisch-komischem Unterton. Mit viel Lakonie und Ironie beschreibt die Autorin Menschen im ganz alltäglichen Ausnahmezustand. Sie schafft mit wenigen Situationen Protagonisten, in denen wir uns selbst erkennen können und die sich entscheiden müssen und dies vielleicht allzu lange nicht mehr getan haben. Ob sie ihr Leben ändern wollen oder ob es bleiben soll, wie es ist.
Alexa Rudolphs Kurzgeschichten sind nicht nett, sie haben eine Neigung zum Grotesken. Die Humanität dieser Erzählerin vergisst nicht, dass es jenseits der alltäglichen Wirklichkeit noch eine andere gibt. Sie vergisst nicht, dass die Zeit vergeht und wir mit ihr. Und sie weiß, dass die Wendungen, die sich daraus ergeben, immer noch die interessanteren sind.
Alexa Rudolph

Alexa Rudolph

Alexa Rudolph lebt in Freiburg, schreibt und publiziert seit 2006. Zuvor war sie Malerin und Performerin. Heute malt sie mit Worten: Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichte, anekdotische Texte, Romane. Ihre Sprache ist schnörkellos, glasklar und treffend. Ihre Themen: Alltagssituationen, Beziehungsdramen, Lebensentwürfe, oftmals eingebettet in Mordgeschichten. Zitat: "Etwas bricht ein in die sorgsam gepflegte Routine - es ist immer der Tod. Ein kleiner Tod zumeist, der Tod der anderen, den man sich tunlichst vom Halse halten muss..." etc. Angeregt zum Krimischreiben wurde sie durch die Romane der großartigen Patricia Highsmith.
Alexa Rudolph hat zwei erwachsene Söhne, keine Haustiere und keine empfindlichen Pflanzen. In ihrer Freizeit kraxelt sie mit Mann, Rucksack und Fotoapparat im Gebirge, wo die Murmeltiere pfeifen.