Wer mordet schon in Niederösterreich?
Veronika A. Grager, Jennifer B. Wind

Wer mordet schon in Niederösterreich?

11 Krimis und 125 Freizeittipps

Gmeiner Verlag, Messkirch

280 Seiten
1. Auflage, Juli 2016
sofort lieferbar
ISBN 9783839219645
9,99 € [D], 10,30 € [A] , SFr. 14,90 [CH]
Sonderpreis 0,– €
     
Von Hainburg bis zum Schneeberg morden in elf Kurzkrimis »Die Triestingtaler Mordsfrauen«, zwei Autorinnen, denen die ausgeklügeltsten Mordfälle nie ausgehen.
Das Industrieviertel wird nicht nur Schauplatz fieser und gewiefter Verbrechen, sondern bietet viele Sehenswürdigkeiten, die in diesem Band vorgestellt werden. Freuen Sie sich auf eine todernste Sightseeing-Tour durch eines der schönsten Viertel Niederösterreichs mit viel rabenschwarzem Humor und einem fulminanten satirischen Showdown im schönsten Casino Österreichs.
Mit einem Vorwort von Gerhard Tötschinger und einer satirischen Einführung von Andreas Gruber.
Veronika A. Grager

Veronika A. Grager

Die Autorin ist in der Nachkriegszeit in den Trümmern von Wien geboren und dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Später ins niederösterreichische Umland ausgewandert. Beruflich schaffte sie es von der Chemischen Analytikerin über die EDV zur langjährigen Assistentin der Geschäftsleitung in einem Mittelbetrieb. Zuletzt sieben Jahre im Aufsichtsrat der österreichischen Tochter eines amerikanischen Konzerns. Seit 2006 widmet sie sich ganz dem Schreiben.
Sie lebt mit ihrem Mann und zwei großen Hunden in Aigen, einem kleinen Dorf in Niederösterreich.
Hier inmitten von Wiesen, Feldern und Wald ist die Welt noch in Ordnung. Grund genug, ein paar Leichen in die Gegend zu werfen.

Jennifer B. Wind
© Jennifer B. Wind

Jennifer B. Wind

Jennifer B. Wind, geboren in Leoben, lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern südlich von Wien. Die Bestsellerautorin aus Österreich mit einem Faible für Asien und Australien, sprudelt nur so vor Ideen, was nicht nur ihre Werke, sondern auch ihr Leben spannend macht. Nach ihrer Klavier- und Gesangsausbildung und einem Volontariat bei der Wiener Zeitung arbeitete sie als Journalistin und als Flugbegleiterin, war Mitglied einer Musicalcompany, stand vor der Kamera und auf der Bühne und ließ sich berufsbegleitend zur Drehbuchautorin und Pädagogin ausbilden. Sie schreibt, Romane, Drehbücher, Songtexte, Gedichte, Theaterstücke, Kolumnen und Kurzgeschichten, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Ihre Ratekrimis erschienen regelmäßig in der Presse am Sonntag. Im Juni 2018 feiert ihr Bildertheaterstück „Eine kniggstatische Reise“ Premiere, das sie in Zusammenarbeit mit Teatro und Kinderknigge inszeniert. Gleich ihr Debüt, der Thriller »Als Gott schlief«, wurde zum Bestseller. Seit Jahren ist sie aktiv in Sachen Tier- und Umweltschutz unterwegs und setzt sich aktiv gegen Gewalt an Kindern und Frauen ein. In ihrer Freizeit malt sie und arbeitet ehrenamtlich für diverse Kulturvereine. Ihre Lieblingssportarten sind Bouldern, Boxen, Yoga und Tauchen (hier auch Apnoe). Außerdem sitzt sie seit 2013 in der Jury des Zeilenlauf Literaturpreises und des NÖ Kinder- und Jugendkurzgeschichtenpreises. Ihre szenischen Hörspiellesungen sind sehr beliebt und immer gut besucht. Mit einer Kollegin bietet sie auch Krimikabarett an. Für ihr kulturelles Engagement wurden sie 2012 für den Liese Prokop Frauenpreis in der Sparte Kunst und Kultur nominiert. Sie kümmert sich als Schreibcoach um Nachwuchsautoren, ist Autorenpatin bei »Tatort-Schreibtisch«, schreibt dort auch die wöchentliche »Frage der Woche«-Kolumne, in der sie Leserfragen rund ums Schreiben beantwortet und hat eine Webseite, auf der Sie viel von sich erzählt: http://www.jennifer-b-wind.com/

Auszeichnungen:

*Young Medien Star 2014

*1. Platz beim Totenschmaus Kurz-Krimipreis 2013

*Nominiert für den Liese Prokop Preis 2012

*1. Platz beim „Zeilen.lauf“ Literaturwettbewerb 2011,

*2. Platz beim Broilerbar Kurzkrimiwettbewerb

* Nominiert für den Wiener Krimipreis 2010

 

Empfehlung der Woche

Wer mordet schon in Niederösterreich? ist die Empfehlung der Woche der SYNDIKATs-Redaktion vom 04. Juli 2016.

Kritikerstimmen

Zum Freizeitplaner

Jeder Freizeittipp ist eine Idee für wache Geister, für Neugierige, für Menschen, die etwas kennen lernen wollen. Und wer in einem schönen Gasthausgarten sitzt, auf die Donau schauen kann, von Zeit zu Zeit, und dazwischen diese 11 Geschichten liest – unendliches Vergnügen!
Gerhard Tötschinger, Autor, Moderator, Schauspieler, Regisseur

Es wurde längst Zeit, diesen kriminellen Reiseführer zu schreiben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und schlaflose Nächte.
Andreas Gruber, Bestsellerautor
 
Zu anderen Veröffentlichungen

Die Autorin wagt sich an ein schwieriges und emotional aufgeladenes Thema. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, schockierend, berührend und spannend.
ORF zu "Als Gott schlief"


Als Gott schlief“ ist spannend, einfallsreich und vor allem sprachlich top. Ein Genuss für alle Krimi- und Thriller-Fans mit Faible für Wien und Berlin.
Wiener Bezirkszeitung zu "Als Gott schlief"

Als Gott schlief ist ein nachdenklich machender Thriller, dessen schonungslose Darstellung vergangenen Unrechts schockt und unheimlich fesselnd ist. Ein gelungenes Debüt, das neugierig auf weitere Bücher der Autorin werden lässt.
MEDIA MANIA zu "Als Gott schlief"

Ich habe zeitweise das Atmen vergessen und konnte auch beim Kochen den Reader nicht aus der Hand legen.
J. Hechmati, WOMAN, zu "Als Gott schlief"


Veronika Grager schafft es wie gewohnt, einen Krimi mit viel Spannung und noch mehr Humor zu schreiben, den man nicht mehr aus der Hand legt, bis die letzte Seite erreicht ist.
Anima Libri zu "Sautanz"

Veronika A. Grager hat mir ihrem neuesten Werk bewiesen, das sie zu den größten Hoffnungen der heimischen Krimilandschaft zählt.
AKNÖ zu Saupech

Spannend wird es durch die verschiedenen Erzählstränge, jedes Kapitel ist einem gewidmet. Ein guter Schuss Humor ist durch reichlich Lokalkolorit und mehr als eine skurrile Wendung auch gegeben. Insgesamt ein rasantes Leseerlebnis.
Alpentourer zu "Saupech"

Drei Fragen an Jennifer B. Wind und Veronika A. Grager

Wann begann Ihre kriminelle Laufbahn?
Vero: In der Kindheit, als ich meine Puppen im Garten begrub.
Jenny: In meiner Kindheit, als ich Veronikas Puppen fand, Jahrzehnte nachdem sie sie begraben hatte.
Vero: Jahrzehnte?
Jenny: Na rechne mal nach. Als du maturiert hast, war ich noch nicht ein sündiger Gedanke.
Vero: Äh, das überrascht mich jetzt.
Jenny: Die Zahlen lügen nicht!
Vero: Aber im mörderischen Geiste sind wir Zwillinge!

Was ist Ihre Lieblingstatwaffe?
Vero: Pfeil und Bogen. Ist so schön leise.
Jenny: Alles aus der Natur. Ist so schön subtil weiblich.
Gemeinsam morden wir mit allem, was uns zur Verfügung steht, bevorzugt grausam und blutig.

Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?
Vero: Nichts! Denn Morden macht Spaß. Und solange es in Buchform passiert, geht es meist straffrei aus.
Jenny: Mein Mann ist Kieberer. Da braucht’s einen familiären Ausgleich.
Vero & Jenny: Was ist der Deutschen und Österreicher liebste Unterhaltung? Der Krimi! Da wird gestochen, gehauen, geschossen und hinterrücks gemeuchelt. Und wir geben euch, was ihr als Betthupferl braucht …

Leseprobe

Fast eine Liebesgeschichte
Von den Triestingtaler Mordsfrauen

Roman Kolanski starrte seit geschlagenen 20 Minuten auf das magere Geschreibsel auf seinem Bildschirm. Er hätte den fertigen Krimi vor zwei Monaten abgeben sollen. Aber er konnte bis heute nicht einmal ein vernünftiges Exposé vorlegen und die Leseprobe war schlicht zum Kotzen. Sein Agent hatte ihm ein Ultimatum gestellt: Abgabetermin in vier Wochen. Wenn er das nicht schaffte, konnte er sich einen neuen Agenten suchen. Und vermutlich auch einen neuen Verlag.
Aber was tun, wenn ihm einfach nichts einfiel, was nur annähernd an die Qualität seines ersten Romans herankam? Panic Girl war ein Überraschungserfolg geworden. Dabei hatte er eigentlich nur die Geschichte seiner ersten Liebe Carina erzählt. Die ihn nicht wollte, obwohl die Zuneigung gegenseitig, aber er nicht reich und smart genug war. Die sich an alle möglichen Playboys gehängt hatte, in der Hoffnung, dass einer sie vielleicht heiraten würde. Roman hatte ihren raschen Aufstieg als It-Girl aufmerksam verfolgt. Ebenso den schnellen Absturz, der nicht lange auf sich warten ließ – mit tödlichem Ausgang. Carinas Mörder lief immer noch frei herum. Da sie als Edelprostituierte galt, war die Polizei auch nicht gerade mit Volldampf an der Aufklärung interessiert gewesen. Er hatte sich nur andere Namen und ein fiktives Ende ausdenken müssen. Damit hatte sein kometenhafter Aufstieg begonnen. Und jetzt war er kurz davor, abzustürzen.Er brauchte eine zündende Idee. Vielleicht sollte er im Internet reale Kriminalfälle checken. Motiviert machte er sich ans Werk. Wenig später stieß er auf eine Seite, die seine Neugier weckte. Details zu echten Morden wurden auf  www.moecl.at versprochen. Als er sie anklickte, stand dort als ausgeschriebener Name: Mörder-Club.at. Na, das klang doch vielversprechend! Im Impressum fand er eine Mailadresse.

Von: roman.kolanski@a1.at
An: mc@moecl.at
Betrifft: Anfrage


Lieber Mörder-Club,

Kann man eurem Club beitreten und wenn ja, wie?
Hoffe auf baldige Antwort,
Euer Roman

Eine Stunde später war eine Antwort da.

Von: mc@moecl.at
An:
roman.kolanski@a1.at
Betrifft: Re: Anfrage
Du willst beitreten? Schick uns die Beschreibung deines Mordfalles. Wir melden uns dann.
Lg mc

Seines Mordfalles? Ach, die meinten sicher sein Buch! Klar, wenn sich jemand für Krimis interessierte, dann kam er wohl an Panic Girl nicht vorbei. Er hatte noch die Erstfassung der Inhaltsangabe, als er plante, das Buch aus der Perspektive des Mörders in der Ich-Form zu schreiben. Was er dann nicht getan hatte, um die Polizei nicht auf dumme Ideen zu bringen. Das schickte er nun los.