Zweisiedler
Patricia Holland Moritz

Zweisiedler

Ein Frankreich-Krimi
Juli 2012
sofort lieferbar
ISBN 9783848211517
     
Ein abgelegener Landstrich bei Paris. Edna, eine etwas weltfremde junge Frau, und Thierry, ein kauziger alter Mann,leben notgedrungen wie zwei Einsiedler nebeneinander. In der Dorfgemeinde herrscht der Unmut wegen der beiden Sonderlinge, deren Anliegen einem lukrativen Freizeitpark weichen sollen. Als Philipe, einer der Architekten und Ednas grosse Liebe, nach einem Besuch bei Edna verschwindet, sucht sie in ihrer Verzweiflung den Kontakt zu ihrem kauzigen Nachbar, Thierry. Er weiht sie ein in ein dunkles Geheimnis, das ihn mit den Leuten im Dorf verbindet. Hat er etwas mit dem Verschwinden des Architekten zu tun? Hat er ihn ermorded? Und welche Rolle spielt Paul, ein Junge aus dem Dorf, der unmittelbar in Ednas Leben auftaucht und sich als ihr Sohn ausgibt?

Patricia Holland Moritz

die auf ihren Buchcovern den nervenden Bindestrich weglässt, wurde 1967 in Karl-Marx-Stadt (der Stadt mit zwei Bindestrichen) geboren und sagt das auch so, weil „geboren in Chemnitz“ hieße Jahrgang vor 1953 oder nach 1990.

War Buchhändlerin in Leipzig, Speditionskauffrau in Paris, Kaltmamsell in diversen Irish Pubs und begann erst in Berlin damit, Krimis zu veröffentlichen.

Geschrieben hat sie schon immer, weil schon die Frage „Bist du verwandt mit Renate Holland-Moritz?“ den Anstoß gab, die eigenen Schreibgene freizulegen.

Erste Lesungen noch ohne Veröffentlichung und einfach auf ihrer Behauptung „Ich bin Schriftstellerin!“ basierend. Lohn der Angst waren das Berliner Autorenstipendium für den Roman „Zweisiedler“ (unter Verweigerung von Schubladendiskussion mit Verlagen trotzig selbst veröffentlicht bei BoD, 2012) und die Freundschaft zum Leipziger Pfarrer Christian Führer, dem Mitinitiator der Friedlichen Revolution 1989, einem Gottesmann, für den sie zum Ghostwriter wurde: „Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam“ (Ullstein, 2009).

Seitdem hat sie bloggen, twittern und facebooken und einen Buchtrailer drehen gelernt, 6 Kurzkrimis in Anthologien des Verlages edition krimi Leipzig (2013 – 2017) veröffentlicht und Berlin-Krimis um das „Chamäleon“ Rebekka Schomberg bei Gmeiner: „Die Einsamkeit des Chamäleons“ (2014) und „Kältetod“ (2015), sowie den Botanik-Krimi "Mordzeitlose" mit seinen bösen Wurzeln in Berlin. 2019 erschien mit Förderung durch das Arbeitsstipendium des Mörderische Schwestern e.V. ihr Roman "Der Menschenleser" im KLAK Verlag. Thema simd die "Eberswalder Knabenmorde" und der einsame Kampf eines forensischen Psychiaters der Ostberliner Charité gegen ein dogmatisches System.

Wird auf Dutzenden Lesungen pro Jahr gesichtet, vom Wave-Gothic-Fest bis zum Sofalesen neben Hakan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert.

Autorenfoto (c) Holmsohn