Herz und Schmerz: Berliner Zehn-Minuten-Geschichten um die Liebe
Iris Leister

Herz und Schmerz: Berliner Zehn-Minuten-Geschichten um die Liebe

Jaron Verlag

Berliner-Zehn-Minuten-Geschichten

Nur noch antiquarisch erhältlich
September 2006
Printausgabe vergriffen
ISBN 9783897735460
     
Sie ist aufregend, verrückt, tragisch und manchmal auch komisch - und auch in der deutschen Hauptstadt dreht sich eigentlich alles um sie: die Liebe. Wo sonst gäbe es so viele spannende, romantische oder auch banale Orte wie in Berlin, an denen sich die Menschen finden - und oft auch verpassen?

33 Autoren des Berliner Verbandes deutscher Schriftsteller haben in diesem neuen Band der beliebten "Berliener Zehn-Minuten-Geschichten" ihre schönsten Erzählungen zu diesem Thema versammelt: Sie schreiben von der ersten Liebe zu Mauerzeiten oder dem Wiedersehen am 1. Mai, vom tragischen Zweispalt zwischen Partner und Haustier, von vermeintlichen polnischen Verwandten oder imaginären Freundinnen.

Iris Leister

wurde an einem eiskalten Neujahrstag geboren und landete prompt in den Armen einer betrunkenen Krankenschwester. Berufswünsche in chronologischer Reihenfolge: Seiltänzerin, Astronautin, Jacques Cousteau, Schriftstellerin, Hirnforscherin. Letzteres verwirklichte sie, indem sie Biologie und Linguistik studierte, vorletzteres durch die anschließende Ausbildung zur Drehbuchautorin. Sie hat ihr Handwerk u.a. an der UCLA in Los Angeles gelernt und für TV-Serien geschrieben. Der von ihr geschriebene und von ihrem Bruder Pascal Leister in Szene gesetzte Kurzfilm "Große Erwartungen" ("Great Expectations") tourte erfolgreich durch internationale Festivals. Ihre Langfilmstoffe "Die unsterbliche Beute" und "Schlammschlacht in Niederschwenda" waren für verschiedene Drehbuchpreise nominiert.

Zum Krimi kam sie als eine der Autorinnen des Publikumslieblings „Der Ohrenzeuge“ (RBB Radio Fritz), eine interaktive Krimi-Hörspielreihe, für die sie jahrelang eine unterbelichtete Detektivin über Leichen stolpern ließ.

Sie veröffentlichte viele Kurzgeschichten, von denen es "Kleine Fische" bis in ein Deutschlehrbuch für Dänen schaffte, und den historischen Politthriller „Novembertod“.
Ihre Kurzgeschichte "Gingkogang" gewann beim AstroArt-Literaturwettbewerb 2014, die Kurzgeschichte "Der Hias" wurde zum Ralf Bender Krimipreis 2015 und, ganz aktuell, zum Glauser-Preis der Sparte Kurzkrimi im Jahr 2016 nominiert.

Iris Leister ist eine der vier Autorinnen des Brockhaus Ratgebers „Kreatives Schreiben“, lehrte Drehbuchschreiben u.a. an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig und bei der Online-Weiterbildungseinrichtung akademie.de. Sie leitet Seminare für Prosaautoren u.a. im Auftrag der Textmanufaktur.
Ihre Artikel zu verschiedenen Aspekten des Schreibens erschienen u.a. im Tempest, in der Federwelt und auf der Plattform von akademie.de.

Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, zur Zeit deren Regio-Sprecherin der Sektion Bayern, im Syndikat und im VS.