BoandlKramer
Iris Leister, Ingrid Werner, Isabella Archan

BoandlKramer

Die 23 besten Kriminal-Kurzgeschichten des Ralf-Bender-Preises 2015

HePeLo-Verlag

280 Seiten
Oktober 2015
sofort lieferbar
ISBN 9783943926101
12,95 € [D]
     
Die zweite Auflage des Ralf Bender Krimipreises hält, was schon der erste Teil versprochen hat: Spannende Geschichten, Lokalkolorit und viel Krimiatmosphäre im Bayerischen Wald. Ein Nebelmörder, der in Passau sein Unwesen treibt, geheimnisvolle Erscheinungen im Hochwald, Leichen die mit dem Sensenmann (Boandlkramer) streiten, verletzte Eitelkeiten und eine ganze Menge Stolz, die ganz normale Menschen zu ebenso normalen Verbrechern macht.

Iris Leister

wurde an einem eiskalten Neujahrstag geboren und landete prompt in den Armen einer betrunkenen Krankenschwester. Berufswünsche in chronologischer Reihenfolge: Seiltänzerin, Astronautin, Jacques Cousteau, Schriftstellerin, Hirnforscherin. Letzteres verwirklichte sie, indem sie Biologie und Linguistik studierte, vorletzteres durch die anschließende Ausbildung zur Drehbuchautorin. Sie hat ihr Handwerk u.a. an der UCLA in Los Angeles gelernt und für TV-Serien geschrieben. Der von ihr geschriebene und von ihrem Bruder Pascal Leister in Szene gesetzte Kurzfilm "Große Erwartungen" ("Great Expectations") tourte erfolgreich durch internationale Festivals. Ihre Langfilmstoffe "Die unsterbliche Beute" und "Schlammschlacht in Niederschwenda" waren für verschiedene Drehbuchpreise nominiert.

Zum Krimi kam sie als eine der Autorinnen des Publikumslieblings „Der Ohrenzeuge“ (RBB Radio Fritz), eine interaktive Krimi-Hörspielreihe, für die sie jahrelang eine unterbelichtete Detektivin über Leichen stolpern ließ.

Sie veröffentlichte viele Kurzgeschichten, von denen es "Kleine Fische" bis in ein Deutschlehrbuch für Dänen schaffte, und den historischen Politthriller „Novembertod“.
Ihre Kurzgeschichte "Gingkogang" gewann beim AstroArt-Literaturwettbewerb 2014, die Kurzgeschichte "Der Hias" wurde zum Ralf Bender Krimipreis 2015 und, ganz aktuell, zum Glauser-Preis der Sparte Kurzkrimi im Jahr 2016 nominiert.

Iris Leister ist eine der vier Autorinnen des Brockhaus Ratgebers „Kreatives Schreiben“, lehrte Drehbuchschreiben u.a. an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig und bei der Online-Weiterbildungseinrichtung akademie.de. Sie leitet Seminare für Prosaautoren u.a. im Auftrag der Textmanufaktur.
Ihre Artikel zu verschiedenen Aspekten des Schreibens erschienen u.a. im Tempest, in der Federwelt und auf der Plattform von akademie.de.

Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, zur Zeit deren Regio-Sprecherin der Sektion Bayern, im Syndikat und im VS.

Ingrid Werner
© Manuela Obermeier

Ingrid Werner

Ingrid Werner hat nach einigen anderen Berufen endlich zur Schriftstellerei gefunden.  Kriminalromane, Kurzgeschichten und die Herausgeberschaft von Anthologien gehen auf ihr Konto. Sie ist Lektorin und bietet Workshops mit CharakterCards an - die kreative Methode der Figurenentwicklung.

Mitglied im Syndikat und bei den Mörderischen Schwestern e.V.

www.werner-ingrid.de

Isabella Archan
© C. Assaf

Isabella Archan

Isabella Archan - Krimiautorin und Schauspielerin

Isabella Archan, geboren 1965 in Graz, war viele Jahre an Stadt- und Staatstheatern in Österreich, der Schweiz und Deutschland engagiert.

Zurzeit lebt sie freiberuflich in Köln.

Hier beginnt auch ihre zweite Karriere als Autorin. Ihre Krimi-Reihen um die Inspektorin Willa Stark und die ermittelnde Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff erscheinen im Conte Verlag und im Emons Verlag. Bei Emons ist auch der Thriller Schere 9 veröffentlicht worden.

Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in TV- und Filmrollen zu sehen ('Tatort', 'Lindenstraße', 'Diese Kaminskis', 'Die Füchsin') usw..

Mit ihren szenischen Theater-Krimi-Lesungen ist sie in Deutschland und Österreich unterwegs.

Aktuell: "Die Alpen sehen und sterben"

Mehr unter www.isabella-archan.de 

 

Zu jedem Krimi ein eigenes Programm

Die Alpen sehen und sterben - die brandneue MordsTheaterLesung zum Buch

Pressestimmen:

Eine Lesung zu geben genügt der gelernten Schauspielerin nicht. Die Autorin bereicherte den spannenden Abend mit szenischen Rezitationen. Sehenswert. Kölnische Rundschau

Isabella Archan ist sicher das, was man ein Ereignis nennen würde, frontal dem Leben zugewandt, munter, lachbereit und mit dem „schwarzen Humor der Österreicher“ ausgestattet. Es ist ihr herrlicher Schwung, mit dem sie vom ersten Moment anihr Publikum bannt. SZ

Alle Termine auf der Webseite: www.isabella-archan.de 

Preisträgerin des Friedrich-Glauser-Preises 2016

Hias erhielt den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte "Kurzkrimi". Alle Nominierten dieser Kategorie finden Sie hier. 

Der Preis ist mit 1.000 Euro in bar in nicht fortlaufend nummerierten Scheinen dotiert. Der Preisträger wurde am Samstag, dem 23. April 2016 während der 30. CRIMINALE, des Jahrestreffens des SYNDIKATs, in Marburg verkündet und geehrt.

Begründung der Jury

Der Hias, in: BoandlKramer & andere Geschichten aus dem Bayerischen Wald, Edition Golbet, HePeLo Verlag
"Kinder sind grausam", heißt es. Was damit gemeint ist, das illustriert Iris Leister vortrefflich mit ihrer Geschichte aus dem provinziellen Kosmos des Bayerischen Waldes. Es ist eine abgründige, zutiefst böse Geschichte, die auf sonderbare Weise dennoch das Mitgefühl des Lesers zu wecken versteht, äußerst treffend erzählt im Idiom des Landstrichs und der ganz eigenen, trotzig-verletzten Sprache der kindlichen Hauptfigur. Sie arbeitet mit Sprachbildern, die sich vielleicht nicht allen Volljährigen, diesseits der Donaulinie Geborenen sofort erschließen, wohl aber konsequent die Innensicht des Kindes, seiner Umgebung und ihrer speziellen Atmosphäre wiedergeben. Die familiären Bande, das unauslöschbare Gefühl der Verlassenheit des Erstgeborenen, der sich mit einem hilfsbedürftigen kleinen Bruder konfrontiert sieht, der plötzlich um jede noch so kleine Aufmerksamkeit von Seiten der Eltern betteln muss, der immer nur wieder hören muss: "Benimm dich halt, du bist doch groß" – all das schafft bei uns als Lesern eine Identifikation mit der Hauptfigur, die wir auch dann nicht abschütteln können, als wir längst ahnen, dass dieser vernachlässigte Junge ein Monster ist, das uns in seinen Bann schlagen will. So ist dieser dunkle Kurzkrimi in allererster Linie auch eine Familiengeschichte von verblüffender Allgemeingültigkeit.

Termine

Wann Was Wo
21.3.2019 - 30.4.2020 Die Alpen sehen und sterben
die neue MordsTheaterLesung zum aktuellen Krimi
diverse
08. Dez 19
19:30 Uhr
KRIMITAG 2019 Köln
Christmas in Crime
Alhbach Forum
50827 Köln