Francesco Borromini

Francesco Borromini

Opus Architectonicum

Niggli Verlag

Broschur, italienisch
sofort lieferbar
ISBN 9783721203769
9,95 € [D], SFr. 13,– [CH]
     
Erstmals liegen die 1725 von Sebastiano Giannini publizierten Stichwerke mit den von Francesco Borromini und Virgilio Spada 1647 verfassten Texten in deutscher Übersetzung vor.
Im Jahre 1725 veröffentlichte der in Rom lebende Kupferstecher und Verleger Sebastiano Giannini das architektonische Werk von Francesco Borromini mit 67 Kupfertafeln, in denen der Gebäudekomplex des Oratorio dei Filippini in Rom dargestellt war.
Gianninis Stiche liefern eine fast vollständige Plandarstellung des Gebäudekomplexes. Sie gehen zum Teil auf seine eigenen Bauaufnahmen zurück, zum Teil reproduzieren sie Zeichnungen Borrominis, die heute – bis auf eine Ausnahme – verloren sind.
Der von Virgilio Spada redigierte Text Francesco Borrominis ist eine der ausführlichsten und systematischsten Beschreibungen eines Gebäudes, die je verfasst wurde. Formal gesehen ist der Text ein Unikat innerhalb der Traktatliteratur und gleichzeitig aus kulturhistorischer Perspektive ein ausserordentlich interessantes Dokument.
Monika Küble

Monika Küble

Monika Küble, geboren 1960 in Oberschwaben, studierte Sozialarbeit, Literatur und Kunstgeschichte in Weingarten, Konstanz und Perugia. Seit 1990 ist sie freiberuflich in Konstanz tätig als Italienischlehrerin, Dolmetscherin, Reiseveranstalterin Ausstellungskuratorin, Stadtführerin und Autorin.
Bisher veröffentlichte sie drei Oberschwabenkrimis unter dem Pseudonym Helene Wiedergrün: „Der Tote in der Grube“ (2006), „Blutmond“ (2010) und zuletzt „Blutmadonna“ (2013).
Henry Gerlach, ebenfalls Jahrgang 1960, stammt aus Hamburg, lebt aber schon sein halbes Leben am Bodensee. Er studierte Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte und ist Experte für das Konstanzer Konzil.