So wie durchs Feuer hindurch
Alexander Pfeiffer

So wie durchs Feuer hindurch

Societäts-Verlag

sofort lieferbar
ISBN 9783797309976
14,80 € [D]
     

Art Pfeilschifter hat fürs erste seine Lebensziele erreicht. Als Chauffeur eines zwielichtigen Verlegers trägt er einen teuren Anzug und fährt ein Nobelauto, für die sonstigen Ausgaben reicht das Geld aus seinen florierenden Drogendeals. Doch als er sich auch noch mit der Frau vom Chef einlässt, fangen einige Probleme an: Der Chef verschwindet im Nichts, seine Frau wird tot aufgefunden und hinter Art sind abwechselnd Polizisten und Männer in einem schwarzen Mercedes her. 

Mord, undurchsichtige Geschäfte, Drogen - der neue Wiesbaden-Krimi von Alexander Pfeiffer zeigt die abgründigen Seiten der glänzenden Kurstadt. Um an das schnelle Geld zu kommen, ist alles erlaubt. Das muß auch Art Pfeilschifter erfahren, der eigentlich nur einen coolen Job machen will. Doch plötzlich steckt er mitten in einem Verbrechen, von dem er nur eines weiß: Er selbst ist der Hauptverdächtige - und nicht nur die Polizei ist hinter ihm her. Also spielt er das Spiel mit, auch wenn er die Regeln nicht kennt. Und wenn er dafür durchs Feuer muß.

Alexander Pfeiffers Krimidrama ist ruppig, immer nah am Geschehen und voller Überraschungen. Er schickt seinen Helden mitten in Wiesbaden durch einen Alptraum, der ihm den Boden unter den Füßen wegzieht. Es ist ein Buch mit Rhythmus und so schnell wie Art Pfeilschifters Auto.

"Sehr 'süffig' liest sich der neue Krimi von Alexander Pfeiffer... Und wie schon in früheren Büchern traut sich Pfeiffer in ein Milieu zwischen jenem von Jörg Fauser und Philip Marlowe... Und auch wenn das Buch in Wiesbaden spielt und im Zuge der Welle von Lokalkrimis als ein solcher durchgehen dürfte: es rockt auch überregional." (OX-Fanzine)


"Die Schilderungen von neun Tagen im Leben des koksdealenden und konsumierenden ehemaligen Taxifahrers führen den Leser in die Wiesbadener Unterwelt. Was so viel versprechend und scheinbar in ruhigen Bahnen verlaufend beginnt, nimmt von Seite zu Seite Fahrt auf, erhöht den Pulsschlag von Kapiel zu Kapitel und reißt Pfeilschifter, genauso wie den Leser, in eine Geschichte voller Überraschungen, Mord, Verfolgungen und Fehleinschätzungen." (Wiesbadener Kurier)

"Mit viel Lokalkolorit hat Pfeiffer einen spannenden Krimi verfasst, der in seiner ruppigen Authentizität und Unverblümtheit an hardboiled-Literatur und die Filme der Schwarzen Serie erinnert. Die Story, in Präsens und lockerem Plauderton erzählt, nimmt den Leser ab der ersten Seite mit und erhöht beständig das Tempo. Schließlich gerät dem Protagonisten die Kontrolle über das Geschehen aus der Hand, Drogenkonsum und überraschende Wendungen machen ihn zum Zuschauer seines eigenen Schicksals - bis zum unausweichlichen Showdown..." (wiesbadeneins.de) 

"Von Raymond Chandler und Cornell Woolrich leiht sich Pfeiffer die Düsternis des Geschehens, die Lakonie der Beziehungen zu Frauen und die Nichtgeltung konventioneller Moral, von der bestenfalls ein Festhalten an Resten persönlichen Anstands bleibt. Von einem wie William S. Burroughs und dem Klassiker 'Naked Lunch' schaut er sich die Verzerrung der Realität im Blick des Drogensüchtigen ab, die Reise ins Zwischenreich aus Drogen, Sex und Mord und den Abstieg zum inneren Schweinehund." (Frankfurter Neue Presse)

"Und für das Gesamterlebnis hat der Autor dem Buch auch noch Soundtrackempfehlungen beigefügt - zu jedem Kapitel das passende Stück, etwa von Art Blakey, Sonny Rollins, Miles Davis oder Thelonious Monk. Könnte man mal ausprobieren, wie der Roman dann 'kommt'. Er kommt aber auch ohne Sound schon ziemlich gut." (LZ am Sonntag)

„Ein verdammt spannendes Buch, das von Pfeiffer gewohnt gut geschrieben ist und durch fachkundige Anmerkungen über Be Bop-Jazz zusammengehalten wird.“ (The Punchliner, Meine)

„Der Umschlag des Buches verrät es schon: Bei Alexander Pfeiffer zählt die Geschwindigkeit. Nicht nur, dass der Protagonist in ‚So wie durchs Feuer hindurch’ gern in schnellen Sportwagen sitzt. Pfeiffer legt auch beim Erzählen Tempo zu …“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) 

Alexander Pfeiffer
© Carina Faust

Alexander Pfeiffer

Geboren 1971, lebt als freier Autor, Literatur-Veranstalter, Moderator und Leiter von Schreibwerkstätten in Wiesbaden.

Von 2007 bis 2014 hessischer Landesvorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS), 2009 bis 2012 Jurysekretär für den Friedrich-Glauser-Preis (Krimipreis der Autoren) in der Sparte Debüt. Freier Mitarbeiter des Wiesbadener Literaturhauses Villa Clementine für das Wiesbadener Krimistipendium und den Wiesbadener KrimiMärz.

Neben zwei Bänden mit Kurzgeschichten und einem Gedichtband veröffentlichte er die Wiesbadener Krimi-Trilogie „Im Bauch der Stadt“ (2005), „So wie durchs Feuer hindurch“ (2006) und „Das Ende vom Lied“ (2008 – alle Societäts Verlag, Frankfurt). Von 2010 bis 2012 gab er die Anthologiereihe „KrimiKommunale“ (Kommunal- und Schul-Verlag, Wiesbaden) heraus. 2014 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi für die Geschichte „Auf deine Lider senk ich Schlummer“ (aus: "Küche, Diele, Mord", KBV). 2016 erschien der erste Kriminalroman um den Filmvorführer Sänger unter dem Titel "Geisterchoral" (Emons Verlag, Köln).