Der Torwächter - Der verbotene Turm
Markus Stromiedel

Der Torwächter - Der verbotene Turm

Kick-Verlag

fadengeheftetes Hardcover
Oktober 2015
sofort lieferbar
ISBN 9783946312000
14,99 € [D], 15,40 € [A] , SFr. 21,90 [CH]
Sonderpreis 0,– €
     
Simon hat sich mit seinem Großvater nach Superbia gerettet,
in eine Stadt, die unter dem Dschungel verborgen ist. Es ist eine
beeindruckende und geheimnisvolle Welt, in der er bald Freunde
findet. Doch Ashakida ist in Avaritia zurückgeblieben, und sie
braucht dringend seine Hilfe. Simon macht sich auf den Weg,
um der Schneeleopardin beizustehen. Er ahnt nicht, dass ihn
seine Reise durch die Welten direkt in den Tower führt …

"Der Torwächter - Der verbotene Turm" ist der spannende dritte Teil der Torwächter-Reihe und Teil des Internet-Lese-Projektes "Kopf-Kick" - www.kopf-kick.de
Markus Stromiedel
© Jörg Schwalfenberg

Markus Stromiedel

... ist als Krimiautor "Vater" einiger höchst erfolgreicher Kinder: Aus seiner Feder stammt die Figur des Kieler Tatort-Kommissars Klaus Borowski, gespielt von Axel Milberg, sowie des ZDF-Staatsanwaltes Bernd Reuther, gespielt von Rainer Hunold. Nach seinen Anfängen als Journalist (FR, Die Zeit), als Dramaturg und Chefdramaturg (Bavaria-Film) sowie als Writing-Producer (Columbia TriStar, Studio-Hamburg) schreibt Stromiedel seit vielen Jahren als Drehbuchautor, an seinem Schreibtisch entstanden Bücher u. a. für den "Tatort", für "Ein starkes Team", "Stubbe", "SOKO" und "Großstadtrevier". Als Prosa-Autor schuf er für seine Politthriller-Trilogie die Figur des Berliner Hauptkommissars Paul Selig sowie die Science-Fiction-Thriller "Die Kupel" und "Zone 5" (Droemer-Veralg) . Seit einigen Jahren schreibt Markus Stromiedel auch Bücher für Jugendliche: Seine Jugendbuch-Reihe "Der Torwächter" ist außerdem Teil des Leseförderprojektes "Kopf-Kick" - www.kopf-kick.de

Empfehlung der Woche

Der Torwächter – Der verbotene Turm ist die Empfehlung der Woche der SYNDIKATs-Redaktion vom 27. Dezember 2015.

Kritikerstimme

Der Roman [...] ist ungemein spannend, bilderreich erzählt, mit kunstvoll ineinander verwobenen Fäden, die sich zu dramatischen Knoten verdichten.
Darmstädter Echo, 12. März 2012, über "Der Torwächter"

Drei Fragen an Markus Stromiedel

Wann begann Ihre kriminelle Laufbahn?
Im Alter von fünf Jahren und mit meinem ersten höchstpersönlich ausgeliehen Buch aus der Bibliothek – es begann eine rauschhafte Reise in fremde Welten, die bis heute anhält. Nur, dass ich mir heute selber diese Welten ausdenke und aufschreibe und andere dorthin mitnehme ...

Was ist Ihre Lieblingstatwaffe?
Wenn man es als "Waffe" bezeichnen mag: das Kopfkino. Die eigenen Bilder im Kopf sind größer und durchschlagender in ihrer Wirkung als jeder Hollywood-Blockbuster. Solche Bilder in meinen Lesern aufsteigen zu lassen, das ist das Ziel meiner täglichen Arbeit.

Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?
Hmm, vielleicht sollte ich an das Mitgefühl appellieren: Ich kann nichts dafür, ich muss die Torwächter-Reihe einfach weitererzählen – ich möchte selber wissen, wie die Geschichte ausgeht ...

Leseprobe

So wie Tim es ihm gezeigt hatte, legte Simon den Gang ein und ließ die Kupplung kommen, während er gleichzeitig das Gaspedal herabdrückte. Der Wagen machte einen Satz, Ashakida jaulte auf. Hupend bahnte sich Simon einen Weg durch die Menge. Die Straßen waren voller Menschen, alle waren glücklich, niemand ahnte, welches Drama sich in dem Geländewagen, der an ihnen vorbeiraste, abspielte.
Simon warf einen besorgen Blick zurück zur Ladefläche. Die Leopardin wurde immer schwächer, ihr Atem ging flach. „Simon!“ Ashakidas Stimme war kaum zu hören. Sie hob ihren Kopf. Ein Gefühl erreichte Simon, sie strahlte es aus, um es zu ihm zu schicken: Es war ihr Wunsch, dass er anhielt und sie in den Arm nahm.
Simon bremste und stoppte den Wagen. Er kletterte über den Sitz zu ihr und streichelte sie. Tränen schossen in seine Augen. „Bleib bei mir, Ashakida!“ Er begann zu weinen, während er die Leopardin festhielt.
Hinter ihnen war eine Explosion zu hören, Qualmwolken wälzten sich hoch oben aus der Fassade des Towers. Das Gebäude erzitterte. Sekunden später schien die Fassade des Turms ins Rutschen zu kommen, sie floss davon und ergoss sich auf die freie kreisrunde Fläche rund um das Gebäude. Erschrocken stoben die Menschen auseinander.
Simon beachtete nicht, was hinter ihm geschah. Seine ganze Aufmerksamkeit galt Ashakida.
Die Leopardin hob ihren Kopf. Sie hatte fast keine Kraft mehr, ihr Flüstern war kaum zu verstehen. „Dein Handschuh.“ 

Leseproben & Dokumente

  Der Torwächter - Der verbotene Turm - Hörprobe