Ansverus-Fluch
Christoph Ernst

Ansverus-Fluch

Kriminalroman

Leda-Verlag, 2009

Taschenbuch
sofort lieferbar
ISBN 9783864120930
10,99 € [D], 11,30 € [A]
Sonderpreis 0,– €
     
Privatermittler Jacob Fabian hat mit Märtyrern sonst wenig am Hut, doch als man Georg Fiedler des Mordes verdächtigt, landet er mitten in den Wirren der Slawenmission. Denn das Opfer ist genau dort aufgetaucht, wo Fiedler kurz zuvor die mumifizierte Leiche einer jungen Slawin entdeckt hat. Die Frau kam vor fast 1000 Jahren um, zur selben Zeit wie Ratzeburgs Heiliger Ansverus, der 1066 gesteinigt wurde.
Fabian dämmert, dass Fiedlers Fund die Tat ausgelöst hat. Zusammen mit einem klugen Pfarrer gräbt er sich durch Geschichten über Mönche und Slawen. So stößt er auf die ‚Ansverus-Bruderschaft’, einen Geheimbund, der einst Angst und Schrecken verbreitet haben soll. Die Dinge überstürzen sich, als er erfährt, dass die Bruderschaft noch nach dem Krieg Nazi-Verbrecher aus Deutschland hinaus geschafft hat. Mit einem Mal tun sich tödliche Verstrickungen bis in die Gegenwart auf.
Christoph Ernst

Christoph Ernst

Ernst wuchs in Norddeutschland auf, studierte Geschichte in Hamburg und New York, arbeitete unter anderem als Barmann und Deckshand, später als Kulturmanager und Dozent. Nach längerem Berlinabstecher (1988-2001) lebt er heute in Hamburg und Klein Zecher.

Er schreibt, malt (gelegentlich - siehe Heimatseite) und unterrichtet kreatives Schreiben.

Neben Sachbuchtexten hat Ernst Kurzgeschichten und mehrere Krimis veröffentlicht. Zuletzt erschien Herbst 2012 sein Roman 'Dunkle Schatten' bei Pendragon. 2010 brachte der NDR den Krimi 'Kein Tag für Helden' als zweiteiliges Hörspiel. 2012 wurde sein Theaterstück 'Tahoma – die lange Reise ans Ende der Nacht' (in Zusammenarbeit mit Tony Tonagel und Hilkka Zebothsen) von Angela Bertram und der „Cumpaney“ uraufgeführt.
Zurzeit arbeitet Ernst an einem Thriller, der sich mit der Slawenmission beschäftigt und bearbeitet den Film 'Detour' (1945, Edgar G. Ulmer) für eine Bühnenproduktion.

Ernst mag alte Autos, besonders Volvos, antike Telefone und obskure Filme der 'Schwarzen Serie' - nicht zuletzt wegen der oft brillanten Dialoge. Er hält Kindtaufe und Kirchensteuer für kriminell und das 'Erneuerbare Energien Gesetz' für dringend überarbeitungswürdig.

Gegen allzu barockes Schreiben hilft ihm das Motto: 'Ist das Kunst oder kann das weg?'

Mehr unter www.blutiger-ernst.com