Brumm!

Brumm!

Eine schwarz/weiße Fabel für das postfaktische Zeitalter

Nova MD

Taschenbuch
Erstauflage, Mai 2020
sofort lieferbar
ISBN 9783966982849
15,99 € [D], SFr. 16,89 [CH], 16,50 € [A]
     
Jedem Menschen wohnt ein Krafttier inne – so lehren uns die Schamanen: Man müsse es nur finden, erwecken und befreien. Doch was, wenn dieses Krafttier ein verspielter, verschlafener, verleckerter, territorialer, dickschädeliger Panda ist, der dein Leben ins Chaos stürzt – und sich beharrlich weigert wieder zu gehen?

Dr. Urs A. Podini hat seine Lebensträume längst eingetauscht gegen bescheidenen Wohlstand, Eigentumswohnung, Kreativität in homöopathischen Dosen und eine Lebensgefährtin, die ihn eher duldet als liebt.
Doch dann geht ihm eines Tages diese Silbe nicht mehr aus dem Kopf: „Brumm!“ Laut, leise, sanft, schroff, zärtlich, verletzend, wütend, erfreut. Gerufen, gehaucht, geflüstert, gespien, gesäuselt und – gebrummt: »Brumm.«
Als er sich dann auch noch in das Kostüm eines Pandas verliebt, das er im Schaufenster der Boutique »Transitions!« entdeckt, beginnt für ihn eine Achterbahnfahrt durch unsere Zeit: Urs beißt unter anderem einen Finger ab und löst eine Straßenschlacht aus. Er wird angeklagt, freigesprochen und zum ersten offiziell anerkannten menschlichen Panda. Das macht ihn zum Internet-Star und Talkshow-Gast sowie – nolens volens – zum chinesischen Staatsbürger. Er trifft auf Politikerinnen mit Flausch-Fetisch, neugierige Pinguine, musikalische Mufflons, rassistische Seelöwen, verschmuste Kängurus, Franz Schubert verehrende Artgenossen – und sogar auf seine große Liebe.
Aber all das hat seinen Preis: Wenn man etwas nur lang genug behauptet, wird es zum Fakt – das bekommt Urs am eigenen Leibe zu spüren.

„Der flauschigste Roman des Jahres!“
(Diana Schuberth, Kunstfell-Kennerin)

„Ein Skandal!“
(Petra Beatrix von Höggemeulher,
Vorsitzende der Nationalen Alternative)

„Mei, mia Bayern kenna natürlich auch andere Methoden,
mit Problembären umzugehen.“
(Hubert Alois Huber, Agrarpolitiker)

Helmut Barz

Helmut Barz wurde 1969 geboren (Sternzeichen Stier, Aszendent Krebs, Murmelzeichen Panda) und ist weder Furry noch höheres Wesen. Auch kein Untoter. Nach seinem Ableben hätte er jedoch nichts gegen eine Existenz als Gespenst, zum Beispiel als Hausgeist der Deutschen Bibliothek (sofern er dann noch die Bücher aus dem Regal nehmen und lesen kann). Eine Wiedergeburt als Panda wäre jedoch auch in Ordnung.
Geboren wurde er zwar in Braunschweig, ist jedoch in St. Peter-Ording an der Nordseeküste aufgewachsen. Dort hat er 1988 asein Abitur gemacht. Nach zwei Jahren Arbeit an verschiedenen Berliner Theatern hat er dann Theaterwissenschaften in Gießen studiert – ja, genau da. Die Eingeweihten wissen, wovon die rede ist. Darauf aufbauend studierte er von 1995 bis 1998 Theaterregie in Frankfurt am Main.

Seit 1998 ist freier Regisseur, Autor und KfA (Kreativer für alles) in der Werbung. Inszeniert hat er unter anderem in Kapstadt, Stuttgart, Frankfurt und Celle. Als freiberuflicher Kreativdirektor, Texter, Übersetzer und Consultant arbeitet er vorrangig für B2B-Unternehmen. Mehr über die dunkle seine seines Schaffens findet sich unter www.helmut-barz.com.

Irgendwie hat er geschafft, in den letzten 10 Jahren sieben Romane zu schreiben und zu veröffentlichen, darunter die erfolgreiche Reihe um die Frankfurter Kriminalpolizistin Katharina Klein und den Horror/Noir-Crossover Ein dreckiger Job. Mehr zu seinem Autorenleben findet man auf seiner Homepage https://www.helmut-barz.de.

Helmut Barz lebt in Offenbach am Main (freiwillig, da gibt es viel Wohnung fürs Geld), verbringt jedoch viel Zeit auf Reisen oder bei seiner Lebensgefährtin in einem kleinen Dorf bei Wetzlar. Seinen Roman Damenopfer hat er übrigens in New York geschrieben – lange Geschichte.