Wie schmeckt der Himmel
Ben Vart

Wie schmeckt der Himmel

November 2019
sofort lieferbar
ISBN 9783947110421
     

Der Bürgermeister des Örtchens Gliendorf an der Grenze zu Berlin hat wenig Freunde und einen Feind. Als der Kommunalpolitiker tot in seinem Büro gefunden wird, ragt ein Brieföffner aus seinem Nacken. Ein ganzes Dorf steht über Nacht unter Generalverdacht. In die Ermittlungen gerät auch der im Ort ansässige Lokalreporter, der sich im Wettlauf mit der Zeit und der Polizei zusätzlich mit zwei weiteren Gegnern auseinander setzen muss: Seinem Chef, der ihn schikaniert und bewusst auf falsche Spuren ansetzt, und seiner zunehmend zerrütteten Ehe.

Ben Vart

Ben Vart

Ben Vart, geboren 1952

Klarname: Werner Schmidt

Wohnhaft im Remstal, circa 50 Kilometer östlich von Stuttgart und in Sichtweite des Hohenstaufens, eines 684 Meter hohen Berges mit den Resten einer Burg, die als Geburtsstätte des Staufergeschlechtes mit ihrem prominentesten Vertreter Kaiser Friedrich "Barbarossa" gilt. In der Nähe liegt auch Schwäbisch Gmünd. Die Stadt wird in einer Urkunde Barbarossas als burgum Gemunde erwähnt, weshalb sie sich gern als älteste Stauferstadt bezeichnet.

In diese geschichtsträchtige Landschaft der östlichen Schwäbischen Alb zog Vart, nachdem er zuvor 40 Jahre in Berlin gelebt hatte. Nach dem Studium an der Freien Universität (Publizistik, Germanistik und Politologie) begann er seinen journalistischen Werdegang zunächst als Lokalredakteur, wechselte aber schon bald das Genre, um als Polizeireporter den umfangenreichen Themenbereich der inneren Sicherheit in Berlin publizistisch zu begleiten. Mord, Totschlag, Erpressung und politische Intrigen waren 25 Jahre lang seine täglichen Themen, die er für die Leser aufbereitete. Dazu zählte in der ersten Hälfte der 1990er Jahre auch die Berichterstattung über den Karstadt-Epresser Arno "Dagobert" Funke. Aus der Artikelserie entstand schließlich ein Realo-Fiction über den Erpresser: "Achtung, hier spricht der Erpresser … Dagobert", erschienen 1994 im Karin-Kramer-Verlag Berlin.

Zum selben Thema veröffentlichte der Argon-Verlag eine Anthologie mit "Phantastischen Wahrheiten über Dagobert - Zwölf Geschichten um den Kaufhauserpresser". Herausgegeben wurde die Geschichtensammlung, an der Vart noch als Werner Schmidt mitwirkte, von Horst Bosetzky (-ky).

Nach seiner journalistischen Karriere in Berlin wechselte Vart erneut das Genre und widmete sich der Schriftstellerei. 2018 kam sein Thriller "Korsisches Erbe" auf den Markt, ein Jahr später ein in Brandenburg angesiedelter Krimi "Wie schmeckt der Himmel".

Vart lebt mit seinem Schäferhund im Grünen. In seiner freien Zeit widmet er sich seinen Hobbys Fotografie, Pétanque, Bogenschießen, Tauchen und Geocachen.