Leipziger Maskerade
Joachim Anlauf

Leipziger Maskerade

Der erste Fall des Kriminalhauptkommissars Carlo Hoffmann
Juli 2020
sofort lieferbar
ISBN 9783839227268
13,– € [D]
     

Bürgermeisterwahlen in Leipzig: Hinter der Rathausfassade entbrennt ein erbitterter Kampf um die Posten. Die Ereignisse überschlagen sich, als Demonstranten die Sozialbürgermeisterwahl verhindern. Kurz darauf sitzt eine maskierte Leiche am Schreibtisch des Oberbürgermeisters. Doch wer trägt noch eine Maske? An Tatverdächtigen mangelt es nicht. Kriminalhauptkommissar Carlo Hoffmann stößt auf eine Koalition des Schweigens und sucht zwischen Missgunst und Intrigen nach dem Täter.

Joachim Anlauf

Joachim Anlauf

Joachim Anlauf, geboren 1967 in Bielefeld, ist Diplom-Volkswirt und Medienmanager (VWA). Nach der Jugendzeit in Minden führten ihn Studium und berufliche Aufgaben von Osnabrück über München, Herford, Dresden und Hannover schließlich nach Leipzig, wo er seit 2008 lebt. In der Buchstadt beschäftigt sich der ehemalige Pressesprecher (u.a. CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen, Polizei Sachsen) beruflich mit der Stadt- und Regionalentwicklung. Für seinen ersten Kriminalroman „Völkers Schlacht“ wurde er beim Leipziger Krimipreis 2012 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2018/19 gehörte er dem Vorstand des Syndikats an. Zusammen mit Peter Gerdes gab Joachim Anlauf die Anthologie für die CRIMINALE 2020 in Hannover heraus. Mit „Leipziger Maskerade“ führt er die Geschichte um Oberbürgermeister Clemens Völker aus „Völkers Schlacht“ fort.
www.joachim-anlauf.de

Rezensionen

„‘Leipziger Maskerade‘ heißt dieser Kriminalroman, und der Reiz eines Regionalkrimis liegt in der Erkennbarkeit mindestens des Milieus. Manchmal auch der Protagonisten. Personen und Handlung hat Autor Joachim Anlauf selbstverständlich frei erfunden, das neue Rathaus auf dem Buchumschlag aber ist echt, und das weckt Erwartungen. Sie werden nicht enttäuscht.“

Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung vom 31.07.2020

 

„Wahrscheinlich sollten auch manche eher linke Aktivisten den Krimi mal lesen, wenn sie zwischen ihren Aktionen Zeit haben. Denn Anlauf schildert ein ganz und gar nicht so unglaubliches Szenario, wenn er hier erzählt, wie auch eine radikale politische Aktion gekapert werden kann. Und wie ein getürktes Indymedia-Statement genügt, jede noch so gut gemeinte politische Aktion zu diskreditieren. … Anlauf nimmt einen zwar in vielen kleinen Szenen mit in die Lagebesprechungen der diversen Intriganten und Strippenzieher, sodass man zwar weiß, wer alles so seine Spielchen spielt. Aber er macht sich den Spaß, die Frage ‚Wer war’s‘ hübsch in der Schwebe zu lassen, genau da, wo die emsige Befragerei eines Carlo Hoffmann für gewöhnlich beginnen dürfte, wenn er nur dürfte. … Einen wie Carlo Hoffmann, der sich auch von der Strafpredigt seines Chefs nicht mutlos machen lässt. … Das ist Stoff genug, es sich mit einer Menge Karrieristen so richtig zu verderben. Aber seinen Kriminalhauptkommissar hat Anlauf so angelegt, dass der sich davon bei allen Demütigungen nicht abschrecken lässt.“

Ralf Julke, Leipziger Internet-Zeitung vom 20.07.2020

Ein exklusives Interview der SYNDIKATs-Redaktion mit Joachim Anlauf

Jetzt ist mit „Leipziger Maskerade“ nach sieben Jahren die Fortsetzung von „Völkers Schlacht“ erschienen. Warum hat es so lange gedauert?

"Völkers Schlacht" hatte ich innerhalb von brutto vier Monaten geschrieben, um am Leipziger Krimipreis teilzunehmen. Mit dem Gewinn des Publikumspreises und der Veröffentlichung des Romans wurde ich plötzlich zum Krimiautor im Nebenberuf, der sich in seiner Freizeit noch um Verträge, Marketing und Lesungen kümmern musste. Im Syndikat lernte ich glücklicherweise viele Kolleginnen und Kollegen kennen, die mir nützliche Hinweise gaben. Die CRIMINALEN nutzte ich fortan zur Weiterbildung und zum Gedankenaustausch. In Leipzig organisierte ich einige Jahre lang den Stammtisch und den Krimitag sowie mit „Krimi & Klassik“ eine eigene Veranstaltungsreihe zur Buchmesse. Auf der CRIMINALE in Halle wurde ich für ein Jahr in den Vorstand gewählt, für die CRIMINALE in Hannover übernahm ich zusammen mit Peter Gerdes die Herausgeberschaft für die Anthologie. Es gab also immer etwas zu tun. Im Nachhinein betrachtet, war es eine lehrreiche Zeit, die mich als Autor gefestigt hat.

Ist denn nach sieben Jahren eine Fortsetzung noch sinnvoll?

Eindeutig ja. Die Geschichte um Clemens Völker war noch nicht zu Ende erzählt. Viele sprachen mich darauf an, wie es denn weiterginge. Ich setze unmittelbar an das Ende von "Völkers Schlacht" an. Der Amtsinhaber Clemens Völker hat erneut die Wahl zum Oberbürgermeister gewonnen. Danach schließen sich dann die Machtkämpfe auf der zweiten Ebene an. Vier Bürgermeisterposten sind neu zu besetzen. Mich hat interessiert, wie Clemens Völker mit seinen Schuldgefühlen aus Teil 1 umgeht. Er wird hofiert, getrieben und benutzt. Die bekannten Personen aus seinem beruflichen und privaten Umfeld agieren weiter. Deren Erwartungen, Ängsten und Beziehungen untereinander habe ich ein stärkeres Gewicht verliehen. Und gerade weil turnusgemäß nach sieben Jahren die ganzen kommunalpolitischen Posten neu zu besetzen sind, besitzt „Leipziger Maskerade“ eine hohe Aktualität.

Wie gehst Du beim Schreiben vor? Hast Du eine bestimmte Methode?

Ich nutze das Schreibprogramm Scrivener, das mir sehr hilft, die Struktur immer wieder auf neue Einfälle anzupassen. Und die gab es während des Schreibprozesses häufig. Die Handlung konzipiere ich im Programm auf kleinen Notizzetteln, die ich an eine Pinnwand hefte. Hinter jedem Zettel verbirgt sich das entsprechende Kapitel. Wenn sich die Reihenfolge der Zettel auf meiner Pinnwand ändert, verschiebt Scrivener die dazugehörigen Texte automatisch. Ansonsten schreibe ich ein wenig wie auf einer Rundreise. Ich kenne das Ziel und einzelne Stationen unterwegs. Ich habe aber die Zeit und den Raum, um mich zwischendurch inspirieren und weitere Aspekte einfließen zu lassen. Durch das Schreiben lerne ich die handelnden Personen besser kennen und erlaube mir den einen oder anderen Ausflug. 

Hast Du eine Lieblingsszene?

Ja, es gibt im Neuen Leipziger Rathaus eine eindrucksvolle breite Treppe, ausgelegt mit einem roten Teppich. Die steinernen Geländer sind verziert mit Fabelwesen, Putten, Insekten und Tieren aller Art. Ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn eine Person empfindet, dass diese steinernen Figuren sich aus dem Geländer lösen und ihr bedrohlich nahe kommen. Das Schreiben dieser Szene habe ich mir – wie bei einem Dessert - bis zum Schluss aufgehoben.

Wie wird es weitergehen? Wird es noch eine Fortsetzung geben?

Das ist mein Plan. Mittlerweile ist die Geschichte im Sommer 2013 angelangt. 2013 ist in Leipzig das Doppeljubiläum der Völkerschlacht und des Denkmals gefeiert worden. Im Oktober fand eine Nachstellung der historischen Schlacht auf einem großen Feld statt. Dieses Reenactment möchte ich unbedingt für den Abschluss der Trilogie nutzen.

Leseprobe

Tatorte waren mir vertraut. Ich hatte in meinem Leben schon unzählige davon gesehen – einschließlich derer meiner persönlichen Tragödien. Manche erkannte ich auf den ersten Blick, manche erst spät, manche würde ich wahrscheinlich nie entdecken.  Die äußeren Zeichen  pendelten auf der Skala von still und unscheinbar bis hin zu laut und unerträglich. Einzelne Tatorte nisteten sich ungebeten in mein Gehirn ein, erzählten mir in langen Nächten immer und immer wieder ihre Geschichte. Die meisten Tatorte wurden jedoch von aktuellen Fällen und Ereignissen fortgeweht. Das war meine Hoffnung.

Tatorte bargen Geheimnisse. Opfer, Täter, Hergang, Tatwaffe, Motiv. Geheimnisse waren meine Welt. Meine eigenen tarnte ich, die anderen deckte ich auf, zumindest war das mein Ziel. Es gab Indizien, die sofort Zusammenhänge erkennen ließen. Es gab Zeugen, die schnell ein Bild entwarfen. Es gab Opfer, die stumm die Lösung des Falles verrieten. 

Dieser Tatort war anders als die mir bekannten. Es kam nicht oft vor, dass im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters ein Toter gefunden wurde. Eigentlich so gut wie nie. Zuletzt wahrscheinlich an dem Tag, an dem die Kämpfe des Zweiten Weltkrieges in Leipzig geendet hatten. Der Amtsinhaber, ein Nazischerge durch und durch, hatte sich und seine Familie vergiftet, bevor sie den anrückenden Gringos in die Hände gefallen waren. Diese konsequente Haltung war das einzig Positive, was man heutzutage noch über das damalige Stadtoberhaupt berichten konnte. Mancher aktuelle Politiker könnte sich daran ein Beispiel nehmen – an der konsequenten Haltung versteht sich. 

Jetzt also erneut ein Toter im Leipziger Oval Office. Ich befand mich bereits im Neuen Rathaus, als mich das Lagezentrum telefonisch an den Tatort im zweiten Stock beorderte. Um mich herum herrschte blanke Anarchie. Obwohl immer noch Menschen wild umherliefen – sei es, dass sie flüchteten oder störten, zerstörten und plünderten –, hatte das Crescendo einer Sinfonie aus Chaos und Gewalt seinen Höhepunkt wohl bereits überschritten. Aber der Nachhall war stark: Hunderte Schritte über, neben und unter mir, undefinierbare Geräusche der Zerstörung und über allem der nicht enden wollende, immer wieder anschwellende Ton einer Alarmsirene. Im Magen hatte ich ein Gefühl, als ob ich mich mit jedem Schritt dem inneren Kern des Epizentrums des Bebens näherte. Und im Kopf? Im Kopf spulte eine verbotene, eine bislang gut verdrängte Tonspur ab. Menschen, die um den Ring zogen. Schritte, Stimmen, Rufe. 70.000 sollten es sein. Hieß es heute. Damals wussten wir nichts. Hatten keine Information. Nur diese näher kommenden Geräusche. Und wir seit Stunden auf der harten Pritsche im Robur. Acht junge Männer mit ihrer Spezialausrüstung: Helm, Schild und Schlagstock. Gegen 70.000! Zum Schutz der Deutschen Demokratischen Republik gegen asoziale Elemente! Ein einziger Wahnsinn! Auch dass damals nichts passiert und dadurch doch etwas passiert war.

Jetzt war tatsächlich etwas passiert. Eine unangemeldete Demonstration der Occupy-Bewegung war aus dem Ruder gelaufen. Hunderte Maskierte sprengten zunächst einen Kongress in der Deutschen Bank. Danach drangen sie in das gegenüberliegende Neue Rathaus ein, in dem gerade der Stadtrat tagte. Der Mob drängte raste durch in das Gebäude. Der Sicherheitsdienst konnte nur kapitulieren. Menschen wurden verletzt, Mobiliar beschädigt, Diensträume verwüstet. Aus der nahegelegenen Direktion rückten alle verfügbaren Polizisten aus, um die Lage in den Griff zu bekommen. So auch ich.

Ich habe keine Erwartung mehr an die Politik. Meine Stimme hüte ich, ich gebe sie bei Wahlen nicht mehr her. Ich glaube auch nicht mehr an Gerechtigkeit. Zu oft wurde ich erst ge- und dann enttäuscht. Ich glaube nur noch an mich. Und an die Dinge, die ich selbst beeinflussen kann. An die Gerechtigkeit im Kleinen. Ich lief aus der Polizeidirektion. Mit mir auch andere Kolleginnen und Kollegen. Auf der Straße überholten uns Einsatzfahrzeuge mit Signal und Martinshorn. Wir rannten an der Kirchen-Baustelle vorbei auf das Neue Rathaus zu. Mir ging es nicht um den Schutz der Bundesrepublik Deutschland vor Extremisten. Ich wollte das Leben und die Gesundheit aller schützen. Das ist mein Anspruch als Polizist. 

Vor dem Gemäuer des Neuen Rathauses, das in seiner Architektur den historischen Ort der Pleißenburg samt Turm aufnahm, war der Verkehr zum Erliegen gekommen. Bedienstete des Rathauses flüchteten ungestüm auf den Martin-Luther-Ring und die Kreuzung vor dem Bundesverwaltungsgericht. Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge standen auf jeder freien Fläche der Zufahrt zum Rathaus. Uniformierte und Polizisten in Zivil bahnten sich einen Weg durch das von steinernen Löwen bewachte Hauptportal.  Unter den Flüchtenden befanden sich auch einige Demonstranten. Diese waren zu erkennen an blauen Overalls und weißen Masken. Einige von ihnen hatten sich im Laufen die Maske vom Kopf gerissen.  Wir hatten sie ziehen lassen.  

Nachdem ich mitten im Rathaus die Nachricht über den Leichenfund erhalten hatte, manövrierte ich mich über  das imposante Treppenhaus mit dem roten Teppich empor, schubste so manchen braven Rathausdiener und so manchen Demonstranten aus dem Weg. Drei mir bekannte Kollegen der Schutzpolizei versperrten den Gang zum Oberbürgermeistertrakt. Sie ließen mich passieren. Als ich diesen Teil des Rathauses betrat, war es, als würde ich eine andere Welt betreten:  Bis auf den Alarmton der Sirene war hier Ruhe eingekehrt. Die Ruhe nach dem Sturm. Die zersplitterten Scheiben der Glastüren, aufgerissenen Türen und verwüsteten Büros zeigten, dass hier bis vor Kurzem noch der Mob getobt hatte. Der Gang bog hinter der zerborstenen Glastür nach rechts ab. Das Vorzimmer zum Büro des Oberbürgermeisters stand offen. Es war leer. Ich orientierte mich nach rechts zu einer weiteren geöffneten Tür. Ich war am Tatort angekommen. Ein erster Blick in das Büro genügte: überall öffentlicher Dienst! Neben einem weiteren Kollegen und einer Kollegin der Schutzpolizei hielt sich dort eine Handvoll Mitarbeiter a uf. Die Kleidung ließ darauf schließen, dass ein Teil der Anwesenden eine besser bezahlte Tätigkeit ausübten als die anderen. Eine Ausnahme vom öffentlichen Dienst könnte der Tote darstellen, der pikanterweise im Schreibtischsessel des Oberbürgermeisters saß. Seine Identität verbargen ein blauer Overall und diese weiße Maske. Also eher ein Demonstrant? In seiner linken Brust steckte ein messerähnlicher Gegenstand mit einem bunten Schaft. 

Bevor ich weitere Eindrücke aufnehmen konnte, eskalierte unter den Anwesenden ein Konflikt. Der wohl Jüngste im Raum, eine Art Harry Potter im Dandy-Look mit modischer Out-of-Bed-Frisur – allerdings ohne sichtbare Narbe, dafür mit Nickelbrille – führte das Wort. Dabei spielte er sich als Statthalter des Oberbürgermeisters auf und  betrachtete sich als legitimiert , die Identität des Toten festzustellen. Ein Vorhaben, das die beiden Polizisten z u verhindern suchten. Bei meinem Eintreffen hatten sie ihn in ihre Mitte genommen und hielten nun seine Hände auf dem Rücken fest. Harry strengte sich enorm an, um sich aus dem Griff zu lösen. Die Kollegin und der Kollege mussten ordentlich dagegenhalten. Plötzlich stellte er seine Gegenwehr ein und fing an zu diskutieren.

„Lassen Sie mich los! Wir verlieren hier wichtige Zeit. Vielleicht können wir noch erste Hilfe leisten.“

Wie einfühlsam und hilfsbereit. War das eine Finte? Wollte er die Polizisten einlullen und sich dann mit frischen Kräften befreien? „Das ist vergebliche Liebesmüh. Die Person ist tot“, entgegnete die Kollegin.

„Wir müssen aber wissen, um wen es sich handelt. Wir müssen ausschließen, dass es der Oberbürgermeister ist.“

„Wir müssen vor allem verhindern, dass Sie am Tatort wichtige Spuren vernichten. Die Kollegen der Spurensicherung werden gleich hier sein.“

Ich hatte es geahnt: Harry versuchte nach der kurzen Erholungsphase wieder, sich loszureißen. Und tatsächlich gelang es ihm für einen Augenblick, die Polizistin abzuschütteln. Mit der freien Hand attackierte er den Kollegen, der dem Schlag auswich und den Arm zu fassen bekam. Nachdem sich die Kollegin wieder aufgerappelt hatte, befand sich Harry erneut in ihrer Obhut.  

„Das ist Freiheitsberaubung. Nach Paragraf 239 Strafgesetzbuch kann Ihnen das bis zu fünf Jahre Knast einbringen.“

Es war Zeit einzugreifen. Ich löste mich vom Türrahmen und ging am Besprechungstisch und an der Sitzgruppe vorbei in die Mitte des Raumes.

„Ah, Sie sind vom Fach. Kennen Sie den Paragrafen 1 Sächsisches Polizeigesetz? Danach schützen wir gerade die Menschheit vor Ihnen.“

Ich stand jetzt direkt vor Harry, der gut einen Kopf kleiner war. Für einen Moment blieb er ruhig. Dann richtete sich seine Wut gegen mich.

„Wer sind Sie eigentlich? Was machen Sie hier?“

„Hoffmann, Carlo Hoffmann, Kriminalhauptkommissar.“