Aktuell

SCHREIBTIPP ZUM WOCHENENDE ✍️

Aus einem Interview mit Jo Nesbø:

„Es gibt bestimmte Regeln für unterschiedliche Arten von Texten. Für die Harry-Hole-Serie lautet die Regel: Ich springe nicht hin und her, um im Kopf jeder Figur zu sein. Ich setze den Leser ins Zimmer, wie eine Fliege an der Wand. Aber eben an der Wand und nicht im Gehirn von jemandem.“ – Jo Nesbø (Mehr könnt ihr hier lesen: https://www.kurier.de/inhalt.jo-nesb-im-interview-krimiautor-und-musiker-in-einem.a7120bf6-78f9-41b5-a2aa-bb251d16636a.html)

01 Leo Martin und Patrick Rottler

Erpresserbriefe an große Firmen, Drohbriefe eines Stalkers, gefälschte Testamente - dass diese kriminalistisch nach Fingerspuren oder Genmaterial untersucht werden, ist uns längst bekannt. Dass die relativ neue Wissenschaft des Sprachprofilings immer konkretere und komplexe Analysen und Spuren zur Täterermittlung findet, ist für Krimi-Autoren ein Thema, das lohnt, sich damit zu beschäftigen!

Foto: Leo Martin, Ex-Geheimdienst-Agent (links), Patrick Rottler, Experte für Datenanalyse und Sprachprofling (rechts), (c)AVISIO: Uta Kellermann

00 Cover Die geheimen Muster der Sprache

Der Sprachprofiler Patrick Rottler und der Kriminalwissenschaftler und Ex-Geheimdienst-Mann Leo Martin berichten in ihrem neuen Buch "Die geheimen Muster der Sprache" von ihrer gemeinsamen Arbeiten an anonymen Schreiben, von ihren oft mehrere hundert Seiten umfassenden Gutachten, die zu den Tätern führen.

  

Für unsere "Krimipedia" hat uns Patrick Rottler einen exklusiven Blick in seine Arbeit gegeben:

Der Autor Günter Wallraff erhält für sein Engagement für Meinungsfreiheit den mit 10000 Euro dotierten Hermann-Kersten-Preis des deutschen PEN-Zentrums.. 

 Der Vizepräsident der Schriftstellervereinigung, Ralf Nestmeyer, dazu: "Mit Günter Wallraff ehren wir einen der engagiertesten deutschen Autoren der letzten Jahrzehnte."

Der Lesungsfond des Fördervereins Buch, der u.a. unter Mitwirkung des SYNDIKATS entstand, und der einen Fördertopf über 250.000 Euro verwaltet, ist noch nicht ausgeschöpft, berichtet das Börsenblatt.

Bewerben können sich Buchhandlungen, die aufgrund der Fördersumme bereit sind, neue Lesungen trotz Corona-Zeiten zu organisieren. 

Zitat:

"250.000 Euro haben die Bonnier-Verlage an den Förderverein Buch überwiesen – zur Finanzierung der Honorare für Veranstaltungen, die von Buchhandlungen organisiert werden. Seit 13. Juli können Buchhandlungen sich um die Förderung bewerben, über 150 haben es schon getan."

Warum bist du im SYNDIKAT?

Zusammen sind wir stark. Außerdem habe ich noch nirgendwo so viele tolle Leute 
auf einem Haufen getroffen wie dort.

Deine persönlich meist gehasste Frage?

Können Sie vom Schreiben leben? (Natürlich kann ich das. Das mit dem Geld ist eine andere Sache.)

Dies und vieles anderes antwortet der Autor Peter Gerdes im Interview mit der SYNDIKATS-Redaktion.

Sein Buch "Langeooder Dampfer" ist die Empfehlung der Woche der SYNDIKATS-Redaktion!

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