Die Schriftstellerin Irina Liebmann erhält den mit 20.000 Euro dotierten Uwe-Johnson-Preis für ihren Roman „Die Große Hamburger Straße“ (Schöffling & Co.). Die sechsköpfige Jury wählte aus einer Vielzahl an eingesandten Texten aus den Bereichen Prosa und Essayistik die diesjährige Preisträgerin aus. 

„Gedächtnis und Erinnerung sind zentrale Achsen im Gesamtwerk von Irina Liebmann. Von Beginn an ging es ihr darum zu erzählen, ‚wie etwas wirklich ist‘. Damit waren schon früh Koordinaten für eine Poetologie gelegt, die Bezüge zu der von Uwe Johnson haben“, so die Jury in ihrer Begründung. Nach ihren Romanen „Berliner Mietshaus“ und „In Berlin“ schließe sich mit „Die Große Hamburger Straße“ der Kreis eines einzigartigen Schreibprojekts. Liebmann entwerfe in dem Text ein Prosa-Netz, „in dem unterschiedliche Zeitebenen kunstvoll miteinander in Verbindung gebracht werden. Entstanden ist ein Roman in Bildern, und mitunter ähnelt die Sprache einem Prosagedicht.“

 

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