Schlimmer hätte es ihn nicht treffen können: Der junge Römer Quintilianus wird ins ferne Germanien, in ein Lager bei Colonia Ulpia Traiana geschickt. Dort ist es kalt, es gibt kaum Vergnügungen und unter den Legionären herrscht eine eigentümliche Stimmung. Bald muss Quintilianus feststellen, dass diese Stimmung vor allem von einem geprägt ist: Angst. Und er stößt auf weitere, handfeste Merkwürdigkeiten: In den Abrechnungen des Versorgungsamtes finden sich Unregelmäßigkeiten und viele – zu viele – Bauern der Umgebung klagen über Zahlungsunfähigkeit, weil sie Opfer von Raubüberfällen wurden. Auch um sich zu profilieren, macht Quintilianus Meldung nach Rom. Und bewirkt tatsächlich etwas: Der Legionskommandant Rufus wird abberufen und Martius sein Nachfolger. Daraufhin bessert sich zumindest die Stimmung. Dann aber wird der Centurio Saturius erschlagen aufgefunden und das Misstrauen erfährt eine neue Blüte: War der Täter ein Mitglied der Räuberbande? Jemand aus der Stadt oder gar einer von Saturius’ eigenen Leuten? Nun will Quintilianus die ganze Wahrheit wissen …