Motorradrennen, Fememorde und ein unheimlicher Serientäter im zerrissenen Deutschland der Weimarer Republik »Zwei Historiker haben das Kunststück fertig gebracht, Zeitgeschichte, persönliche Schicksale und anklagende Emotionen zu einem fesselnden Lesestoff zu machen.« Hamburger Abendblatt über Wer übrig bleibt, hat recht Hannover, im April 1926: Es ist das erste Rennen um die Deutsche Motorradmeisterschaft, und zwei der Fahrer, die von der Begeisterung der Massen für das neue technische Zeitalter profitieren wollen, sind Falk von Dronte und Arno Lamprecht. Beide sind seit ein paar Jahren herzlich miteinander verfeindet, und beide haben unterschiedliche Gründe, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Während Lamprecht die Erinnerung an die kopflose Leiche seiner Frau mit Alkohol und dem Rausch der Geschwindigkeit betäubt, flüchtet von Dronte vor der wenig ruhmreichen Zeit bei den Freikorps. Seinerzeit, in den Tagen des 10. November 1923, war er einer von drei Männern, die einen Verräter bei München erschossen und dann in einem Waldstück verscharrt haben. Als nun die Leiche des Opfers durch einen anonymen Hinweis gefunden wird, werden von Drontes alte Auftraggeber unruhig ...